Warum wir eine feministische Außenpolitik brauchen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Warum wir eine feministische Außenpolitik brauchen

Die feministische Außenpolitik hat sich aus jahrzehntelangem feministischen Aktivismus und Engagement entwickelt, insbesondere von Grassroots-Bewegungen im globalen Süden. Diese Bewegungen setzten sich für einen radikal neuen Ansatz ein: eine Außenpolitik, die die Rechte und Bedürfnisse von Frauen und marginalisierten Menschen in den Mittelpunkt stellt, den Schwerpunkt auf Diplomatie legt und die Geschichte kolonialer Unterdrückung anerkennt. In den vergangenen fünf Jahren haben Regierungen von Mexiko über Liberia bis Deutschland sich offiziell einer feministischen Außenpolitik verschrieben. Doch inmitten der aktuellen Konflikte und angesichts des Anstiegs autoritärer Regime sowie antidemokratischer Bestrebungen weltweit sind der Ansatz und seine praktische Umsetzung umstritten. Welche Verantwortung tragen Länder, die eine feministische Außenpolitik verfolgen? Wie sollen sie sich im internationalen System und in Konfliktgebieten engagieren? Wie kann eine feministische Außenpolitik erfolgreich Autoritarismus und Faschismus entgegentreten? Um in diesen Debatten eine gemeinsame Sprache zu finden, hat die Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, D.C. mit einer Gruppe junger Feministinnen zusammengearbeitet, um ein Erklärvideo zu entwickeln, das die wichtigsten Säulen einer feministischen Außenpolitik vorstellt. Wir glauben, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um die Dringlichkeit einer feministischen Außenpolitik zu unterstreichen, die auf Menschenrechten und Menschenwürde basiert. Unser globales Netzwerk von Büros wird im Laufe des Jahres 2024 Räume für Partner*innen und Expert*innen bieten, um die mitunter herausfordernden Diskussionen rund um eine feministische Außenpolitik weiter voranzubringen. Wir hoffen, dass dieses Video dazu beitragen kann, diese wichtigen Debatten anzustoßen.

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