Memorandum: Gerechtigkeit gestalten - Ressourcenpolitik für eine faire Zukunft

Ob Ausbeutung von Teersanden in Nordamerika und im Kongo, gewaltige Landkäufe in Asien und Afrika, Chinas Investitionen in der Mekong-Region, Bergbau und Sojaanbau in Lateinamerika – die globale Ressourcen-Bonanza ist eine Tatsache. Doch die Nutzung all dieser natürlichen Ressourcen geschieht ohne Respekt vor den ökologischen Grenzen und führt auch nicht zu einer fairen Verteilung des Reichtums.

Dieses Memorandum ist das Ergebnis eines zweijährigen Dialogesprozesses, des Projektes „Ressourcengerechtigkeit in einer endlichen Welt“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Zunächst diskutierten junge Menschen aus 29 Ländern und trafen sich dazu in zehn „Zukunftswerkstätten“ in ihrer jeweiligen Region: in Lateinamerika, in Europa, im Nahen Osten und in Nordafrika, in Afrika südlich der Sahara und in Asien. Delegierte jeder dieser Zukunftswerkstätten brachten dann ihre Erfahrungen und Visionen nach Berlin. Dort verbrachten sie zwei Tage mit dem deutschen und internationalen Team der Heinrich-Böll-Stiftung, um die Ideen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Der Prozess wurde von einer Beratungsgruppe unterstützt, der elf international renommierte Umwelt- und Menschenrechtsexpertinnen und -experten angehörten.

Dieses Memorandum der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt mithilfe eines neuen Politikansatzes, der Ökologie, Demokratie und Menschenrechte verknüpft, zukunftsweisende Wege für eine faire und nachhaltige Ressourcenpolitik in der Welt.

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Gerechtigkeit gestalten - Ressourcenpolitik für eine faire Zukunft

Wie könnte eine gerechte und demokratische Ressourcenpolitik aussehen, die den Korridor zwischen planetarischen Grenzen und der Einhaltung der Menschenrechte respektiert? Das Memorandum “Gerechtigkeit Gestalten – Ressourcenpolitik für eine Faire Zukunft“ ist das Ergebnis eines zweijährigen internationalen Dialogprozesses der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Impressionen aus den Zukunftswerkstätten

Barbara Unmüßig erläutert im Interview, warum sich die Stiftung auf einen mehrjährigen Dialogprozess eingelassen hat, um gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt eine Ressourcenpolitik zu definieren, die Menschenrechte nicht verletzt, sozial gerecht ist und innerhalb der ökologischen Grenzen bleibt.