Politische Repräsentation und Partizipation

Repräsentation ist das grundlegende, gleichwohl nicht spannungsfreie Gestaltungselement moderner Demokratien. Sie steht für die Vertretung und Bündelung von Grundüberzeugungen und gruppenspezifischen Interessen durch Parlamente und Parteien im politischen Prozess. Herausforderungen für die repräsentative Demokratie resultieren unter anderem aus der zunehmenden Partikularisierung und Individualisierung von Interessen in der Gesellschaft. Zudem steigt der Wunsch vieler Bürger*innen nach politischer Unmittelbarkeit und nach Selbstwirksamkeit.

Im Referat werden diese gegenwärtigen Entwicklungen beobachtet und zentrale Fragestellungen verfolgt: Welche Rolle spielt die deskriptive Repräsentation? Wie wichtig ist die substantielle Repräsentation, also das Handlungsvermögen der Repräsentant*innen in den Parlamenten? Wie können Repräsentation und direkte Teilhabe zusammenwirken?

Publikation

Politik ist (k)ein Männergeschäft

böll.brief

Politik ist vielfach ein Männergeschäft. Warum das so ist, wird in diesem böll.brief anhand der Kandidatenaufstellungen aller sieben Bundestagsparteien analysiert. Zudem werden konkrete Ansatzmöglichkeiten zur Schließung des gender gap empfohlen.

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