Israelische Filmtage vom 23. November - 26. November in Berlin












12. November 2008



Heinrich-Böll-Stiftung, Karoline Hutter, Pressesprecherin
Schumanstraße 8, 10117 Berlin-Mitte, gegenüber dem Deutschen Theater;
T 030-285 34 - 202 F 030-285 34 - 494 mobil 0160-365 77 22
Email hutter@boell.de

60 JAHRE ISRAEL - VOM KIBBUZ ZUR MULTIKULTURELLEN GESELLSCHAFT
Israelische Filmtage vom 23. November - 26. November in Berlin
www.boell.de/filmtage

Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Kino in der Kulturbrauerei

mit u. a. folgenden Filmemachern aus Israel:
YULIE COHEN, "Mein Land Zion"
DROR SHAUL, "Sweet Mud"
JONATHAN PAZ, "Galilee Eskimos"
URI BAR-ON, "52/50"
VIDI BILU und DALIA HAGER, "Close to Home"
NAAMA SCHENDAR, "Close to Home"

Die Filmemacherin Yulie Cohen galt als "gute Israelin", sie durchlief eine erfolgreiche militärische Karriere. Bis sie versuchte, den Terroristen zu befreien, der sie zwanzig Jahre zuvor bei einem Attentat fast erschossen hätte. Sie wurde des Verrats beschuldigt, ihr wurden anti-zionistische Umtriebe vorgeworfen.

Heute gilt Cohen auch in Israel als "Kämpferin für den Frieden": Auf den Filmtagen präsentiert sie ihren neuen Film "Mein Land Zion", der "mitten ins Herz der israelischen Indentität zielt" (Yulie Cohen).

Neben Cohen werden zahlreiche weitere Regisseure und Schauspieler aus Israel erwartet, darunter Dror Shaul ("Sweet Mud") und Jonathan Paz: Sein Film "Galilee Eskimos" feiert auf dem Festival seine Deutschlandpremiere. Zwölf alte Menschen, die man hilflos in einem bankrotten Kibbuz zurückgelassen hat, besinnen sich auf die Kraft ihres Kollektivs und beginnen sich zu wehren. Eine augenzwinkernde Hommage an das Kibbuz-Leben früherer Jahre.

Zu den Filmtagen werden aber auch u.a. die beiden Regisseurinnen Vidi Bilu & Dalia Hager erwartet (& die junge Schauspielerin Naama Schendar): Ihr Film "Close to Home" illustriert "die Schizophrenie des israelischen Alltags" (taz) - alltägliche Teenagerprobleme, die Macht des Militärs und die Demütigung der Kontrollierten.

Der Alltag in Städten wie Tel Aviv und der Konflikt zwischen den Generationen stehen im Mittelpunkt des Filmfestivals, gezeigt werden 14 teilweise preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Israel.

Weitere Infos zu den Filmen, den anwesenden Regisseuren und Schauspielern finden Sie unter www.boell.de/filmtage .

Alle Filme werden gezeigt im:
Kino in der Kulturbauerei
Schönhauser Allee 36
10437 Berlin

In Medienpartnerschaft mit: radiomultikulti, zitty Berlin, jüdische Allgemeine, watchberlin.de, spiesser