Kongress: Baustelle Neuer Generationenvertrag

2014: Baustelle Neuer Generationenvertrag

Drei Themenabende und ein Kongress


Die Frage nach Gerechtigkeit und Solidarität zwischen den Generationen ist hochaktuell und geht weit über die gegenwärtige Diskussion einer gerechten Rentenpolitik hinaus: Wie nutzen wir die Chancen des demografischen Wandels, ohne die Zukunft zu verspielen? Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie sieht eine generationengerechte Gesellschaft aus? Brauchen wir einen neuen Konsens zwischen den Generationen?

Im Vorfeld unseres Generationen-Kongress im Juni 2014 fanden drei Themenabende statt, an der die jüngere, mittlere und ältere Generation zum Austausch zusammenkamen, um gesellschaftlich, ökonomisch und politisch relevante Themen zu diskutieren und die erarbeiteten Positionen und Perspektiven in den Generationen-Kongress einzuspeisen. Ziel war es, die Generationen untereinander ins Gespräch zu bringen, bevor sie bei dem Kongress unter dem Leitmotiv „Aufeinander bauen“ zusammenkommen.

Dokumentation

Saal und Podium
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Unter dem Leitmotiv „Aufeinander bauen“ lud die Heinrich-Böll-Stiftung vom 27. bis 29. Juni 2014 zum Kongress „Baustelle Neuer Generationenvertrag“. Die Teilnehmenden diskutierten und entwickelten bei Podiumsgesprächen, Vorträgen und in Workshops Bausteine für einen Neuen Generationenvertrag.

Video-Mitschnitte vom Kongress

Publikationen

Cover: Thesenpapier Neuer Generationenvertrag

Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt Thesen für einen neuen Generationenvertrag zur Diskussion. Darin werden in vier Aktionsfeldern Forderungen an die Politik erhoben: nachhaltige Infrastruktur, ein neuer Lastenausgleich, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit und ermöglichte Vielfalt.

Cover: Böll.Thema 02/2014

In den kommenden Jahrzehnten wird der demografische Wandel das Sozialsystem, den Arbeitsmarkt, die Raumplanung und die Staatsfinanzen unter gewaltigen Reformdruck setzen. Damit es nicht zum Verteilungskampf zwischen Alt und Jung kommt, braucht es einen Neuen Generationenvertrag.

Beiträge zum Thema

Vier Senioren auf einer Bank im Botanischen Garten
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Der demografische Wandel lässt sich bewältigen, wenn brachliegende Arbeitskraftpotenziale aktiviert, vorhandene Mittel zielgenauer eingesetzt und alte Denkmuster verabschiedet werden.

Zwei Hände - alt und jung
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Unter den Gerechtigkeiten, die unser Zusammenleben regeln, ist die Generationengerechtigkeit die jüngste und anspruchsvollste. Sie verlangt der heutigen Generation die Selbstverpflichtung ab, den nachkommenden die Welt in einem Zustand zu hinterlassen, dass diese ihre Grundbedürfnisse vorhersehbar erfüllen können.

Dokumentation der Themenabende

Teilnehmende am Thementisch
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Am 22. Mai 2014 diskutierten junge Menschen das Thema Generationengerechtigkeit. Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung liefern die beiden Stipendiatinnen Mina Saidze und Erica Zingher.

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Am 29. April 2014 fand in der Heinrich-Böll-Stiftung ein Thementisch-Abend für die „Sandwich-Generation“ statt, auf dem sich die Teilnehmenden über Generationengerechtigkeit austauschten. Ellen von den Driesch schildert in ihrem Artikel die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Freizeit.

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Am 26. März 2014 fand in der Heinrich-Böll-Stiftung der erste Thementisch-Abend zum Thema Generationengerechtigkeit statt. Die ältere Generation tauschte sich aus und diskutierte zur Teilhabe im Alter.

2013

Vom 14. bis 16. Juni 2013 fand der Kongress zum demokratischen Aufbruch statt. Eingeladen waren alle, die etwas bewegen wollen: zum Erfahrungsaustausch und zur gemeinsamen Orientierung an mit Workshops, Vorträgen, Gesprächen und einem Kulturprogramm. Hier finden Sie Berichte und Videos zur Veranstaltung.

Wirtschaft, Arbeit und Soziales

Unsere Marktwirtschaft muss ökologisch und sozial neu begründet und die Finanz- und Eurokrise überwunden werden. Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wird durch Tendenzen der Zunahme von Ungleichheit von Einkommen und sozialen Chancen in Frage gestellt. Der demografische Wandel unserer Gesellschaft zum älter, weniger und bunter erzeugt große politische Herausforderungen für ein soldarisches Zusammenleben. Eine Strategie für eine nachhaltige Wirtschafts- und Sozialpolitik muss mit unseren Kernthemen wie Ökologie, Friedenspolitik und Erneuerbare Energien verknüpft und zusammen gedacht werden. Wir stellen Fragen, deren Antworten unsere Zukunft unmittelbar berühren.

Wege aus der Schuldenkrise

Sieben Jahre nach Beginn der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise und der darauf folgenden Schuldenkrise ist es Zeit für eine finanzpolitische Zeitenwende. Die Kommission Finanzpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung entwickelt Handlungsempfehlungen.

Veranstaltungen

Dez 13
Globaler Konsens zu Infrastrukturinvestitionen: Wer profitiert? Wer zahlt? Wem gehörts?
Berlin