High-Tech-Kriege: Frieden und Sicherheit in Zeiten von Drohnen, Kampfrobotern und digitaler Kriegsführung

High-Tech-Kriege: Frieden und Sicherheit in Zeiten von Drohnen, Kampfrobotern und digitaler Kriegsführung

cover hight tech kriege
06. Jan. 2014
Heinrich-Böll-Stiftung
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: Dezember 2013
Seitenanzahl: 96
Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0
ISBN / DOI: 978-3-86928-116-2

Die Automatisierung des Krieges nimmt zu. Immer mehr Staaten sind in der Lage, unbemannte Waffensysteme zum Kampfeinsatz zu nutzen und Attacken auf Computersysteme anderer Länder durchzuführen. Mit der digitalen Technik stehen wir nicht nur am Beginn einer neuen sicherheitspolitischen Ära, sondern auch vor bislang unbekannten ethischen und politischen Herausforderungen: Entscheidungen über Leben und Tod werden nicht mehr von Menschen getroffen, Bedrohungsszenarien unübersichtlicher, die Schwelle für bewaffnete Konflikte könnte sinken.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Juni 2013 die erste größere öffentliche Konferenz in Deutschland veranstaltet, die sich mit den Herausforderungen digitaler Kriegsführung befasste. Mit dieser Publikation soll das Thema vertieft und der aktuelle Stand der internationalen Diskussion wiedergegeben werden.
 

Inhaltsverzeichnis:

7 Vorwort

9 Herfried Münkler Neue Kampfsysteme und die Ethik des Krieges

15 Constanze Kurz und Frank Rieger Technologie als Waffe

23 Peter W. Singer Die Zukunft ist schon da

31 Jutta Weber Vorratsbomben im Himmel

44 Frank Sauer Die Drohne: "Von der Zielscheibe zum Killerroboter?"

53 Jürgen Altmann Bewaffnete unbemannte Fahrzeuge – Beschränkungen dringend nötig

66 Marcel Dickow und Hilmar Linnenkamp Killing Drones

78 Niklas Schörnig Viele Fragen – kaum Antworten

89 Philipp Stroh Völkerrecht und neue Waffensysteme – Bekräftigungen und Leerstellen

 

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gisbert heimes

Das Netz ist Fakt

Und wir sind drin. Alle. Theoretisch kann im Netz jeder jeden überwachen, angreifen oder sabotieren. Praktisch geschieht das längst jeden Tag durch diejenigen, die über die entsprechenden Ressourcen verfügen (Geld + Hardware + Knowhow). Staaten, Geheimdienste, Institutionen, Konzerne. Das ist der Punkt. Einzig den Strom für die Server kappen hülfe. Dann können wir auch gleich WK III ausrufen.

Für Handling und Kontrolle des Netzes brauchen wir eine neue, globale Sicherheitsarchitektur. Das wird noch dauern, und vorher werden wir noch viele Cyber-Kriege erleben. Erleiden.