Die Berliner Geberkonferenz: Erfolg ist mehr als nur eine Zahl!

Die Berliner Geberkonferenz: Erfolg ist mehr als nur eine Zahl!

Die Klimaschutzfinanzierung konzentriert sich überwiegend auf die großen Schwellenländer, umgeht aber meist die armen Entwicklungsländer — Bildnachweise

Am 20. November entscheidet in Berlin eine internationale Geberkonferenz über die Summen, mit denen der „Grüne Klimafonds“ ab 2015 Hilfe zur Anpassung an den Klimawandel leistet. Doch nicht nur die Höhe des Gesamtbudgets ist von Bedeutung. Eine Analyse von Liane Schalatek.

Heute, am 20. November 2014, kommen in Berlin Vertreter/innen von Regierungen und Zivilgesellschaft aus zahlreichen Industrie- und Schwellenländern zu einer internationalen Geberkonferenz des „Grünen Klimafonds" (Green Climate Fund GCF) zusammen. Der multilaterale Fonds soll Hilfe zur Anpassung an die zum Teil bereits gravierenden Auswirkungen des Klimawandels  - vorrangig in stark betroffenen Entwicklungsländern wie kleinen Inselstaaten - leisten, die global am wenigsten über CO2-Emissionen zum Klimawandel beigetragen haben.

Finanziert wird der Green Climate Fund GCF vor allem von den Industrienationen, die als historische Hauptverursacher der Erderwärmung durch Emissionen nach der UN-Klimarahmenkonvention zu Zahlungen verpflichtet sind. Für die Berliner Konferenz hatten sich die Erwartungen im Vorfeld auf 10 Milliarden US-Dollar als Mindest-Zielmarke eingependelt. Damit könnten ab Herbst 2015 bereits die ersten  Programme und Projekte finanziert werden. Nach den Zusagen der USA und Japan auf dem G20-Gipfel am vergangenen Wochenende liegen mittlerweile rund 7,4 Milliarden US-Dollar an Zusagen für den „Grünen Klimafonds“ vor.

Ob neben der Bundesrepublik und Schweden andere europäische Länder ihre Beiträge definieren werden, und in welcher Höhe, wird sich im Verlauf des heutigen Tages zeigen. Doch nicht nur die Höhe des Gesamtbudgets ist für ein gutes und vor allem gleichberechtigtes Funktionieren des „Grünen Klimafonds“ entscheidend.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in englischer Sprache von Liane Schalatek, stellvertretende Leiterin des Washington-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung.

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