Was wir im Jahr 2012 gemacht haben

Was wir im Jahr 2012 gemacht haben

Urheber/in: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.. All rights reserved.

In diesem Text können Sie viele wichtige Informationen

über die Heinrich-Böll-Stiftung lesen.

Diese Informationen sind in Leichter Sprache.

In dem Text schreiben wir nur von Mitarbeitern.

Wir schreiben nicht von Mitarbeiterinnen.

Das bedeutet:

Wir benutzen nur die männliche Form.

Damit meinen wir aber Männer und Frauen.

Wir machen das so,

damit Sie den Text besser lesen und verstehen können.

Im Text stehen ein paar Wörter in schwerer Sprache.

Diese Wörter sind in fett geschrieben.

Diese Wörter werden im Text erklärt.

 

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ihren Namen

von dem Schriftsteller Heinrich Böll.

Ein Schriftsteller schreibt zum Beispiel Bücher.

Heinrich Böll hat für seine Bücher den Nobel-Preis bekommen.

Deshalb kennen ihn viele Menschen.

Der Nobel-Preis hat seinen Namen von Alfred Nobel.

Er war ein Erfinder in dem Land Schweden.

Alfred Nobel hatte auch die Idee für den Nobel-Preis.

Diesen Preis bekommen Personen,

die etwas Besonderes gemacht haben.

Zum Beispiel:

  • Die etwas erfunden haben.
  • Die sich für den Frieden auf der Welt stark gemacht haben.
  • Die besonders gute Bücher geschrieben haben.

Heinrich Böll hat immer gesagt, was er denkt.

Er hat über viele Probleme gesprochen.

Und er hat versucht sie zu lösen.

Das will auch die Stiftung machen.

Eine Stiftung bekommt oft Geld von Privat-Personen.

Das bedeutet:  Menschen geben ihr Geld an die Stiftung.

Weil sie die Arbeit von der Stiftung gut finden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung bekommt Geld vom Staat.

Damit macht sie viele verschiedene Sachen,

die dem Staat wichtig sind.

Die er aber selber nicht machen kann.

 

Hier können Sie lesen,

welche Sachen die Heinrich-Böll-Stiftung macht:

 

Europa-Politik

Europa-Politik wird von der Europäischen Union gemacht.

Die Europäische Union sind viele verschiedene Länder.

Sie haben sich zusammen-geschlossen.

Die Abkürzung von Europäischer Union ist EU.

Diese Länder gehören zum Beispiel zur EU:

  • Deutschland,
  • Frankreich,
  • und Polen.

Alle Länder von der EU machen zusammen Politik.

Zum Beispiel:

  • Energie-Politik
    bedeutet zum Beispiel:
    Es soll in allen Ländern von der EU
    mehr Strom mit Wind gemacht werden.
  • Außen-Politik
    Die EU will auch mit Ländern zusammen-arbeiten,
    die nicht zur EU gehören.
  • Sicherheits-Politik
    bedeutet zum Beispiel:
    Die EU macht sich dafür stark:
    Dass es auf der ganzen Welt keine Kriege mehr geben soll.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht sich für die EU stark

Viele Menschen finden die EU nicht gut.

Sie sagen: Die EU macht keine gute Arbeit.

Viele Menschen wissen auch zu wenig über die EU.

Deshalb macht die Heinrich-Böll-Stiftung

viele Veranstaltungen über die EU.

Denn die Heinrich-Böll-Stiftung will:

  • Alle Menschen sollen viel über die EU wissen.
  • Alle Menschen sollen dabei helfen:
    Dass die EU gute Arbeit machen kann.
  • Alle Menschen sollen verstehen:
    Dass die EU wichtig ist.

 

 

Diese Sachen waren für die Heinrich-Böll-Stiftung
im Jahr 2012 wichtig:

Die Energie-Wende
Strom soll zum Beispiel so gemacht werden:

  • Mit Sonne,
  • mit Wind
  • und mit Wasser.

Die Schulden-Krise
Viele Länder aus der EU haben viele Schulden.

Die Demokratie
Alle Menschen sollen sagen,
was ihnen wichtig ist.
Und alle Menschen sollen mitbestimmen.

 

Die Energie-Wende

Energie-Wende bedeutet:

Heute wird noch viel Strom mit Kohle-Kraft-Werken

und Atom-Kraft-Werken gemacht.

Das soll in der Zukunft aber anders sein.

Die Kraft-Werke sollen verschwinden.

Der Strom soll zum Beispiel so gemacht werden:

  • Mit Sonne,
  • mit Wind,
  • und mit Wasser.

Das ist gut für die Umwelt.

Das nennt man auch: umwelt-freundlich.

 

Deutschland hat schon viel für die Energie-Wende gemacht.

Auch andere Länder sollen dabei mitmachen.

Zum Beispiel diese Länder:

  • Ukraine
  • Japan
  • China

Die Heinrich-Böll-Stiftung erklärt diesen Ländern:

So können sie Strom umwelt-freundlich machen.

Und diese Sachen brauchen sie dafür.

 

Demokratie und Menschen-Rechte

In der arabischen Welt kämpfen die Menschen

für verschiedene Sachen.

Zum Beispiel dafür:

  • Sie wollen bei der Politik mitreden.
  • Sie wollen mehr Rechte haben.
  • Und sie kämpfen für ihre Religion.

Zur arabischen Welt gehören verschiedene Länder.

Zum Beispiel:

  • Ägypten,
  • Syrien,
  • Libanon.

Viele Menschen sind bei diesen Kämpfen getötet worden.

Oder sie sind verletzt worden.

Den Menschen geht es auch nach den Kämpfen oft sehr schlecht.

Denn in den Ländern ist viel kaputt gemacht worden.

Die Länder müssen wieder aufgebaut werden.

Damit es den Menschen wieder besser geht.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hilft den Menschen in diesen Ländern.

Sie wollen die Rechte von den Menschen stärken.

Zum Beispiel das Recht auf Meinungs-Freiheit.

Das bedeutet:

Man darf sagen, was man denkt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung will auch gleiche Rechte

für Männer und Frauen.

Und die gleichen Rechte für Menschen, die anders sind.

Zum Beispiel:

  • Männer, die Männer lieben,
  • Frauen, die Frauen lieben.

 

Außen-Politik und Sicherheits-Politik

Die Länder in der EU arbeiten bei vielen Sachen zusammen.

Manchmal haben die Länder aber verschiedene Meinungen

zu einem Thema.

Dann können sie keine gute Politik zusammen machen.

Deshalb macht zum Beispiel jedes Land

seine eigene Außen-Politik und Sicherheits-Politik.

Das ist aber nicht gut für die EU.

Außen-Politik bedeutet zum Beispiel:

Ein Land arbeitet mit einem anderen Land zusammen.

Sicherheits-Politik bedeutet zum Beispiel:

Ein Land macht gute Politik,

damit es keinen Krieg gibt.

Und die Bürger in dem Land sicher leben können.

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht sich dafür stark:

  • Dass Deutschland eine gute Außen-Politik macht.
  • Und dass die Länder in der EU
    zusammen gute Außen-Politik machen können.

Und die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet zu diesen Themen:

  • Mittel-Meer-Politik,
  • Lösung für den Streit zwischen Israel und Palästina.

Mittel-Meer-Politik

Bei der Mittel-Meer Politik macht sich die EU dafür stark:

Dass die Länder am Mittel-Meer zusammen arbeiten.

Zum Beispiel:

  • Griechenland
  • Spanien
  • Italien
  • Marokko.

Eine Lösung für den Streit zwischen Israel und Palästina

Zwischen den Menschen in den Ländern Israel und Palästina

hat es viele Kriege gegeben.

Es sind viele Menschen gestorben.

Die Länder Israel und Palästina liegen direkt neben-einander.

Ein Teil von dem Land Palästina gehört zu Israel.

Die Menschen in Palästina finden das nicht gut.

Deshalb gibt es viel Streit,

um die Grenzen von den 2 Ländern.

Viele andere Länder sagen:

Die Menschen in Israel und in Palästina müssen sich vertragen.

Sie sollen gute Nachbarn sein.

Die Menschen in Israel und Palästina

können sich aber nicht einigen.

Weil sie bei vielen Sachen nicht die gleiche Meinung haben.

Die Menschen in Palästina sagen:

Palästina soll ein eigenes Land sein.

 

Das Gunda-Werner-Institut

Ein Institut ist eine Einrichtung.

In der Einrichtung können die Menschen

verschiedene Sachen machen.

Zum Beispiel:

  • Sie können zu verschiedenen Themen forschen.
  • Sie können über bestimmte Themen nachdenken
  • Sie können über die Themen sprechen.

Die Mitarbeiter vom Gunda-Werner-Institut
sprechen zum Beispiel viel über Männer und Frauen.

Dann schreiben sie Berichte.

Zum Beispiel dazu:

  • Wie unsere Gesellschaft sein kann,
    wenn Männer und Frauen gleich-berechtigt sind.
  • Was getan werden muss,
    damit Männer und Frauen gleich-berechtigt sind.

Im Internet können alle Menschen ihre Meinung dazu schreiben.

 

Bildung, Überall dabei sein und Chancen im Beruf

Viele Menschen werden bei vielen Sachen aus-geschlossen.

Zum Beispiel:

  • Weil sie arm sind,
  • weil sie eine Behinderung haben
  • oder weil sie alt sind.

Der Heinrich-Böll-Stiftung ist das wichtig:

  • Alle Menschen sollen überall dabei sein.
  • Niemand darf aus-geschlossen werden.

Das nennt man Inklusion.

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht sich dafür stark:

Alle Menschen sollen eine gute Bildung bekommen.

Das bedeutet:

  • Alle Menschen müssen in der Schule viele Dinge lernen können.
  • Und sie müssen die Berufe lernen können,
    die sie lernen wollen.

Dafür müssen in Deutschland

noch viele Hindernisse verschwinden.

Zum Beispiel:

  • In der Politik,
  • in den Firmen,
  • bei den Ämtern
  • und in den Köpfen von vielen Menschen.
    Denn sie denken oft falsche Sachen über Menschen,
    die anders sind.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht Arbeits-Gruppen.

In den Arbeits-Gruppen wird über diese Dinge gesprochen:

  • Über die Probleme von Menschen ohne Ausbildung.
  • Oder über die Probleme von Menschen,
    die aus einem anderen Land kommen.

Alle Menschen sollen in Deutschland eine Chance bekommen.

Das bedeutet:

  • Alle Menschen müssen in Deutschland gut leben können.
  • Und alle Menschen müssen überall mitmachen können.

 

Kunst und Kultur

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt Kunst und Kultur.

Kunst ist zum Beispiel:

  • Ein Bild von einem Maler,
    oder ein Bild von einem Foto-Grafen.
  • Eine Figur von einem Bild-Hauer.
    Das ist ein Künstler, der Figuren aus Stein macht.

Diese Kunst-Sachen können sich die Menschen im Museum ansehen.

Kultur ist zum Beispiel:

  • Eine Theater-Vorstellung,
  • ein Musik-Konzert
  • oder eine Sport-Veranstaltung.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht viele verschiedene Sachen:

  • Für die Kunst
  • und für die Kultur.

Zum Beispiel:

  • Kunst-Ausstellungen
  • Theater-Projekte
  • Film-Festspiele
    Da gibt es viele Filme zu sehen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht Veranstaltungen

mit vielen verschiedenen Arbeits-Gruppen.

Zum Beispiel dazu:

  • Wie das Internet auf der ganzen Welt benutzt wird.
  • Alle Menschen sollen das Internet gut benutzen können.
    Deshalb muss es Regeln für das Internet geben.

 

Studien-Förderung und Begabten-Förderung

Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert:

  • Studenten
  • und Doktoranden.
    Das sind Menschen,
    die über ein bestimmtes Thema viele Informationen sammeln.
    Das bedeutet: Sie forschen zu dem Thema.
    Dann schreiben sie ein Buch über dieses Thema.
    Dafür bekommen sie eine Urkunde von der Universität.
    In schwerer Sprache heißt das: Sie bekommen einen Doktor-Titel.

So fördert die Heinrich-Böll-Stiftung die Studenten:

  • Sie gibt den Studenten Geld.
    Mit diesem Geld können sie ihr Studium bezahlen.
  • Die Studenten
    können bei vielen verschiedenen Kursen mitmachen.

Zum Beispiel zu diesen Themen:

  • Das muss getan werden,
    damit die Energie-Wende Wirklichkeit wird.
  • Bildungs-Gerechtigkeit für alle Menschen.
    Alle Menschen müssen zur Schule gehen können.
    Alle Menschen müssen gleich gut lernen können.
  • Junge Migranten können bei einem Projekt mitmachen.
    Migranten sind Personen,
    die aus einem anderen Land kommen.
    Sie leben und arbeiten in Deutschland.
    Das Projekt bei dem sie mitmachen können
    heißt: Medien-Vielfalt.
    Da lernen sie, wie Reporter arbeiten.
    Sie können dann bei einer Zeitung arbeiten.
    Oder sie können beim Fernsehen arbeiten.

 

So fördert die Heinrich-Böll-Stiftung die Doktoranden:

  • Sie bekommen Geld von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Damit sie forschen können.

Und damit sie ihr Buch schreiben können.

 

Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

Viele Künstler auf der ganzen Welt

machen sich für andere Menschen stark.

  • Denn alle Menschen sollen in Freiheit leben können.
  • Und alle Menschen sollen gleich-berechtigt leben können.

Diese Künstler werden in ihrer Heimat oft unterdrückt.

Sie dürfen zum Beispiel nicht als Künstler arbeiten.

Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet diesen Künstlern an:

Sie können nach Deutschland kommen.

Und sie können im Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

für eine bestimmte Zeit arbeiten.

Im Jahr 2012 waren Künstler aus diesen Ländern

in Langenbroich:

  • Syrien,
  • Bahrein
  • und China

 

GreenCampus – Weiter-Bildung, Politik, Management

GreenCampus ist ein englisches Wort.

Es wird so gesprochen: Grien Campus.

GreenCampus ist ein Weiter-Bildungs-Programm.

für Politik-Management.

Management ist auch ein englisches Wort.

Das wird so ausgesprochen: Mänetschment

Politik-Management bedeutet zum Beispiel:

  • Einen Plan für gute Politik machen.
  • Eine politische Partei leiten.
  • Und die Mitarbeiter anleiten,
    damit sie gute Arbeit für die Politik machen.

In dem Weiter-Bildungs-Programm

gibt es viele verschiedene Seminare.

Zum Beispiel:

  • So kann ich gut mit anderen Menschen reden.
  • So kann ich gute Vorträge halten.
  • Für diese Sachen kann ich die Medien benutzen.
    Medien sind zum Beispiel: