Wie gelingt Integration in den USA?

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Shafiq ist aus Afghanistan geflüchtet: "Ich bin jetzt ein Jahr in New York und fühle mich bereits als Teil der Stadt"

Im Dezember reiste RadioBremen-Reporter Christian Schwalb, einer der Transatlantic Media Fellows 2015 der Heinrich-Böll-Stiftung Nordamerika, quer durch die USA, um das Thema Integration aus US-amerikanischer Perspektive zu betrachten.

Er ging dabei insbesondere der Frage nach, wie dieses traditionelle Einwanderungsland die Integration von Migrant/innen in den Arbeitsmarkt meistert und was Deutschland mit seinen über einer Million neuen Einwohner/innen von den USA lernen kann. Denn bei einem Punkt in der kontroversen Flüchtlingsdebatte sind sich auch hierzulande fast alle einig: ohne Arbeit kann Integration nicht gelingen.

Auf seiner Reise berichtet Christian Schwalb von syrischen Flüchtlingen in Detroit, schildert, wie Maryland 1000 internationale Fachkräfte aufnimmt, und er stellt ein Resettlement Program für Flüchtinge in Vermont vor - mit einer Vermittlungsquote von fast 100 Prozent. In Washington spricht er mit Demetrios Papademetriou, der lange im Arbeitsministerium gearbeitet und das “Migration Policy Institut” gegründet hat.

Das Fazit von Christian Schwalb am Ende seiner Reise lautet:

Eine erste echte Integration findet in den Staaten viel schneller statt als bei uns – nämlich im Arbeitsalltag. Alltag hier, bei uns, heißt: lange in Unterkünften festsitzen. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied für die Motivation.

Alle Beiträge hat RadioBremen nun in einer Wochenserie gesendet  – hier können sie online nachgehört werden.