Dossier: Flucht und Migration

Dossier: Flucht und Migration

Workshop „Radio machen“ beim Deutschlandfunk

Beim Deutschlandfunk haben sich Stipendiat/innen des Programms "Medienvielfalt, anders" in der Produktion von Radiosendungen geübt. Die entstandenen Sendungen zum Thema "Flucht und Migration" können Sie hier anhören.

Presseschau und Fotodokumentation der Deutsch-Israelischen Literaturtage 2016

Vom 2. bis zum 6. November 2016 fanden die 10. Deutsch-Israelischen Literaturtage statt, kuratiert und organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Goethe-Institut. Unter dem Titel „Im Neuland“ lasen und diskutierten Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Israel, Deutschland und Österreich vor vollen Sälen.

In diesem Dossier begleiten wir die Debatte um eine neue Flüchtlingspolitik. Wir beschreiben Fluchtursachen, werfen einen Blick auf die Grenzen Europas, beleuchten die Willkommenskultur in Deutschland und die Erzählungen der Mediengesellschaft.

Im Logbuch der Sea-Watch begleiten wir die Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Und die Berliner Anthologie nähert sich dem Thema Flucht und Migration literarisch.

Hier können Sie die Beiträge des Dossiers als RSS-Feed abonnieren. (Teaser-Foto: Josh Zakary/CC-BY-NC)

E-Paper-Reihe

„Aus den Augen, aus dem Sinn“ – Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas

Die E-Paper-Reihe „Aus den Augen, aus dem Sinn“ – Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas analysiert die europäische Flüchtlingspolitik und wirft einen Blick auf die Staaten, die die Hauptlast des Krieges in Syrien schultern.

Grenzerfahrungen

Migration erzählen

Klar, einfach und widerspruchsfrei

Früher galten Flüchtlinge eher als Täter: als Asylbetrüger, Arbeitsplatzdiebe. Heute gelten sie eher als Opfer - und als solche müssen sie ihre Geschichten von der Flucht vereinfachen, bis es passt. Das gilt für das Erstgespräch beim Asylamt ebenso wie für einen Auftritt in der Mediengesellschaft.

Von Charlotte Wiedemann

Flüchtlingspolitik in Deutschland

Sommer der Solidarität?

Nachdem wochenlang der Hass in Orten wie Freital und Heidenau die Öffentlichkeit beschäftigte, dominierte in den Medien jetzt das Bild der weltoffenen Bundesrepublik. Doch die neue „Willkommenskultur“ und ihre mediale Repräsentation bergen auch Gefahren.

Von Carolin Wiedemann

In Deutschlands Wartezimmer

450.000 Flüchtlinge werden in diesem Jahr in Deutschland erwartet. Doch wie wird entschieden, wer Asyl bekommt – und wer nicht? Ein Besuch in der Berliner Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Von Swantje Unterberg

Fluchtursachen

Bis zu einer Million Vertriebene aus Syrien, Somalia, oder Eritrea sitzen derzeit im zerfallenden Staat Libyen fest. Dort werden sie ausgeraubt, entführt und gefoltert. Am 5. Oktober 2015 berichteten Magdalena Mughrabi-Talhami (Amnesty International, London) und Mirco Keilberth, (freier Journalist, Tunis/Tripolis) von der Lage vor Ort, moderiert von Ines Kappert (Leitung Gunda-Werner-Institut).

Gedichte & Erzählungen

Berliner Anthologie: Woher ich nicht zurückkehren werde

Mit welchen Worten und Bildern kann das Schicksal der Geflüchteten, die Handlungsunfähigkeit der Politik und die Dringlichkeit vor unserer Haustür ans Licht gebracht werden? Wir haben zusammen mit dem "Internationalen Literaturfestival Berlin" Autor/innen dazu aufgerufen, sich mit dem Thema Flucht und Asyl literarisch auseinanderzusetzen.

Umarmungen

Sie weiß nicht viel von ihrem Untermieter. Er ist leise und ordentlich. Er spricht gut deutsch und seine Frau ist tot. Ein Beitrag aus der "Berliner Anthologie" zum Internationalen Literaturfestival.

Von Keto von Waberer

Charité

Malika und Fatima warten auf mich beim Eingang in die Frauenklinik der Charité. Die Frauen sind sehr still, ich versuche eine Unterhaltung anzufangen. Ich frage die beiden, wie sie in Tschetschenien gelebt haben... Ein Beitrag aus der "Berliner Anthologie".

Von Marina Naprushkina

Helden

Sie entscheiden sich für den Frieden. Die wahren Helden unserer Welt flüchten lieber, als ihren Söhnen automatische Gewehre in die Hand zu drücken. Ein Gedicht aus der "Berliner Anthologie".

Von Birgitta Jónsdóttir

Europa und seine Flüchtlinge

Lange war Schweden ein verschlossenes Land. Mit der Aufnahme dänischer Juden und von 30.000 Überlebenden der nazistischen Konzentrationslager hat sich sich das Land verändert. Europa kann das heute auch.

Von Göran Rosenberg

Seawatch

Logbuch Mittelmeer

Woche für Woche flüchten Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Boote geraten in Seenot, Menschen ertrinken. In unserem Logbuch berichtet Frank Dörner vom Einsatz der Crew an Bord des Rettungsschiffs MS Sea-Watch und ihrer Mission.

Alle Logbucheinträge

Publikationen

Geraubte Kindheit

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Auch ein Ort der Zuflucht kann seine dunklen Seiten haben. Viele syrische Flüchtlinge, die im Königreich Jordanien leben, bekommen dies zu spüren. Mit dem folgenden Beitrag wollen wir besonders auf die Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen eingehen.

Globale Mangelwirtschaft

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Die dramatische Unterfinanzierung der UN-Hilfsorganisationen gilt als wichtiger Grund für die Flucht tausender Menschen nach Europa. Trotzdem bekommen die Helfer/innen nicht mehr Geld. Die Ursachen, zeigt dieser Bericht, sind hausgemacht.

Drehscheibe Agadez

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Die Hoffnung, in Libyen, Algerien oder Europa bessere Lebensbedingungen zu finden, treibt jede Woche mehrere tausend Menschen nach Agadez, Wüstenstadt im Niger und aktuelles Drehkreuz der westafrikanischen Migration. Agadez lebt davon.

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Wir zeigen und analysieren, wie es international um die Demokratie und die Möglichkeiten der Demokratieförderung bestellt ist. Zugleich geben wir einen Einblick in die internationale demokratiepolitische Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Konkrete Fallbeispiele und regionale Analysen geben Einblicke in unser Engagement.

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Von Veronika Felder, Joachim Paul, Dorothea Rischewski
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