Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen

Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen

Texte für Christina Thürmer-Rohr - Zum 80. Geburtstag der Sozialwissenschaftlerin, Feministin und Musikerin
Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen
23. Nov. 2016
Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung und Sabine Hark
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: November 2016
Seitenanzahl: 96
Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0
ISBN / DOI: 978-3-86928-155-1

Wir erleben dieser Tage weltweit eine Intensivierung hasserfüllter und demokratie-feindlicher Politiken. Die Sozialwissenschaftlerin, Feministin und Musikerin Christina Thürmer-Rohr fordert dagegen leidenschaftlich, die „Freundschaft zur Welt“ nicht zu verlernen. Sie wurde mit einem Essay zu weiblicher Mittäterschaft einem breiteren Publikum bekannt, und auch mit anderen Texten erregte sie Aufsehen und Widerspruch. Christina Thürmer-Rohr war stets eine Feindin der gemütlichen Selbstversicherungen und Begriffsunschärfen – das machen die Texte von Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern in dieser Publikation zu ihrem 80. Geburtstag deutlich.

Das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung beginnt mit diesem Buch eine Reihe von Würdigungen feministischer Denkerinnen und Aktivistinnen, die sie in den kommenden Jahren fortsetzt.

Ich plädiere also für diese ganze verrottete Gegenwart. Sie ist unsere einzige Gelegenheit. Sie ist das Leben, das wir haben. Sie und keine andere birgt den Stoff, um unsere Kräfte zu entwickeln. Christina Thürmer-Rohr

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort
  • Freundschaft wider die Feindschaft – Eine Einleitung von Sabine Hark und Ines Kappert
  • Welt lesen – Sabine Hark
  • Ichnah – Gerd Conradt
  • Ein Ort für Vagabundinnen – Claudia Koppert
  • Die Freundschaft zur Welt nicht verlernen – Ein Gespräch mit Christina Thürmer-Rohr, Sabine Hark und Ines Kappert
  • Wegbegleiterin – Gudrun-Axeli Knapp
  • Verbindung in der Abgrenzung – Nivedita Prasad
  • Querdenken als Hilfe – Herta Kuhrig
  • Meisterin der Freundschaft – Leah Carola Czollek und Gudrun Perko
  • Ich bin eine ihrer vielen politischen Töchter – Carola von Braun
  • Im Rausch des Lernens und Lehrens – Sanchita Basu
  • Die Vorausdenkerin. Eine gedachte Begegnung – Christine Kulke
  • Die Vergangenheit nicht über die Zukunft herrschen lassen – Manfred Kappeler
  • Unerbittliche Arbeit am Begriff – Johanna Gisela Bechen
  • Eleganz des Denkens  – Susanne von Falkenhausen
  • Denkerin, Schreiberin, Musikerin und Freundin  – Laura Gallati
  • Autor*innen
  • Bildnachweis

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