MILO - Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg

Förderprojekt

Der Film "MILO" soll sowohl ein Kommentar unserer Zeit sein, als auch ein Appell an die Hoffnung und Menschlichkeit in Hinblick auf die Zukunft.

Transportschiff auf dem Kanal in grauem Nebel

Während an den Ufern des Kanals eine Welt vorbeizieht, die unter zu gehen scheint, muss sich der junge Matrose MILO eingestehen, dass sein Leben auf dem Transportschiff keine Zukunft haben kann. "MILO" erzählt die Geschichte des jungen Matrosen Milo, der zusammen mit seiner Mutter auf einem Binnenschiff arbeitet und der das Leben an Board angesichts des Klimawandels verhandelt. Die sinkenden Pegelstände in den Flüssen werden zu einer zunehmenden Bedrohung ihrer Existenz. Mit diesem Film wird
nicht nur eine Coming-of-Age Geschichte in dem besonderen Milieu der Binnenschifffahrt erzählt, sondern vor allem auf die ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die derzeit durch den Klimawandel entstehen, aufmerksam gemacht und sensibilisiert. Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der Branche der Binnenschifffahrt besonders deutlich zu spüren. Immer niedrigere Pegelstände in den Flüssen machen es den Schiffen zunehmend schwerer die Wasserstraßen zu passieren. Die Folgen davon sind bis in unsere Gesellschaft zu spüren. Die Angst vor Energie- und Versorgungskrisen wächst und wird in den nächsten Jahren zur Normalität in heißen Sommern werden. Ein Umstand, der die Binnenschifffahrt heute schon bedroht.
Der Film soll sowohl ein Kommentar unserer Zeit sein, als auch ein Appell an die Hoffnung und Menschlichkeit in Hinblick auf die Zukunft.

Drehbeginn: Juni 2023
Regie: Nico Schönberger
Drehbuch: Nico Schönberger / Nola Anwar
Produzent*innen: Linus Heinzler / Cosi Gerrish

Ein Projekt der Filmakademie Baden-Württemberg, 2023 Das filmische Projekt wird unterstützt durch die Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung.