Grüner Wirtschaftstag

Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren über die Zukunft der deutschen Wirtschaft.

Aktuell

Konferenz - Donnerstag, 02. Juli 2026

Grüner Wirtschaftstag 2026

Abhängigkeiten reduzieren

In der Weltwirtschaft verdrängen Unsicherheiten, Machtspiele und Marktmanipulation alte Regeln und Verlässlichkeiten. Heute sind Bündnisse fragiler, Interessen dominanter und Abhängigkeiten sichtbarer. Das stärkt den Wunsch nach Unabhängigkeit, besonders in Deutschland und Europa. Deutschland hat wie kaum ein anderes Land jahrzehntelang von offenen Märkten profitiert. In dieser Zeit wurden jedoch resiliente Lieferketten, strategische Industriepolitik und vor allem die Souveränität in neuen Schlüsselindustrien vernachlässigt. Sind die aktuellen Krisen der Anlass, Deutschland als Teil der europäischen Wirtschaft wieder ökonomisch unabhängiger zu machen? Und inwiefern ist das überhaupt wünschenswert?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Grünen Wirtschaftstags 2026 der hbs in Kooperation mit der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Uns beschäftigte die Suche nach einem neuen Gleichgewicht: zwischen globaler Vernetzung und europäischer Unabhängigkeit, zwischen wirtschaftlicher Effizienz und strategischer Souveränität. Es wurde diskutiert, welche Rolle Europa künftig zwischen den Machtzentren USA und China einnehmen kann und wie sich der deutsche Mittelstand in diesem Spannungsfeld neu positionieren muss.

In Onlineforen und vor Ort setzen wir uns am 02. Juli mit verschiedenen (Un-)Abhängigkeiten auseinander. In allen unseren Formaten waren interdisziplinäre Expert*innen aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft eingeladen, um miteinander zukunftsgerichtete Ideen und Handlungsoptionen zu diskutieren. 

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Mitschnitte

Grüner Wirtschaftstag 2026 | Wege in die digitale Unabhängigkeit - Heinrich-Böll-Stiftung

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Studie & Podiumsdiskussion: Wege in die digitale Unabhängigkeit

Einblicke in eine aktuelle Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und anschließende Diskussion.

Mit: 

  • Lajla Fetic, appliedAI Institute for Europe
  • Alexandra Geese, Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA
  • Anna Gründler, deepset AI
  • Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung

Eröffnung und Auftaktgespräch

Was bedeutet wirtschaftliche Souveränität für Europa

Grüner Wirtschaftstag: Was bedeutet wirtschaftliche Souveränität für Europa - Heinrich-Böll-Stiftung

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Mit:

  • Franziska Brantner, Bündnis 90/Die Grünen  
  • Janka Oertel, European Council on Foreign Relations
  • Jeromin Zettelmeyer, Bruegel

Online-Forum 1

Resilienz vs. Effizienz? - Wertschöpfungsketten sichern

Grüner Wirtschaftstag: Online-Forum 1 - Heinrich-Böll-Stiftung

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Mit:

  • Sandra Detzer, Bündnis 90/Die Grünen
  • Katharina Erhardt, Institut für Weltwirtschaft Kiel & Universität Düsseldorf
  • Karl Haeusgen, Wirtschaftsvereinigung der Grünen
  • Sascha Müller-Kraenner, Deutsche Umwelthilfe

Online-Forum 2

Unabhängigkeit wirtschaftlich nutzen – die Rolle der Industriepolitik

Grüner Wirtschaftstag: Online-Forum 2 - Heinrich-Böll-Stiftung

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Mit:

  • Estelle Göger, Europäische Kommission
  • André Loesekrug-Pietri, Joint European Disruptive Initiative (JEDI)
  • Klaus Mäder, Robert Bosch GmbH
  • Nils Redeker, Jacques Delors Centre

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