Berg-Karabach

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Krieg und Frieden: Parlamentswahlen in Armenien 2017

Am 2. April 2017 fanden in Armenien Parlamentswahlen statt. Es waren die ersten nationalen Wahlen nach dem Verfassungsreferendum von 2015, mit dem der Wechsel von einem präsidialen zu einem parlamentarischen Regierungssystem herbeigeführt wurde. Eine Analyse.

Von Nino Lejava, Olya Azatyan

Agdam - die Narben eines vergessenen Krieges

Wenige Kilometer hinter der Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach zeigen sich die Narben des Krieges. Ein Besuch in der verbotenen Zone, in der von Frieden immer noch keine Rede sein kann.

Von Paul Toetzke

Zwei Generationen im Konflikt

Es ist schwierig geworden für Aktivist/innen in Baku: Viele NGO-Konten sind gesperrt‚ kritische Stimmen verhaftet. Ali Abasov und sein Sohn Faraj streiten trotzdem für die Versöhnung mit Armenien - jeder auf seine Art.

Von Lina Verschwele, Lisa Westphal

Miteinander reden statt übereinander

Viele Jugendliche wachsen in Armenien oder Aserbaidschan auf, ohne je Menschen der "anderen Seite" zu treffen. Was denkt die junge Generation über den Konflikt - heute, 21 Jahre nach dem formalen Ende des Kriegs?

Von Lisa Westphal

"Ein neuer Krieg wäre von völlig anderer Dimension"

Seit Jahrzehnten kämpfen Armenier und Aserbaidschaner um Berg-Karabach – in diesem Jahr spitzt sich die Lage weiter zu. Der Osteuropawissenschaftler Uwe Halbach über Ursachen und Perspektiven des Konfliktes.

Von David Ruge, Lina Verschwele

"Die Lage eskaliert immens"

Nino Lejava beobachtet, wie sich die Fronten verhärten beim Thema Berg-Karabach. Im Interview erklärt die Leiterin des Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tbilisi die Rolle von Stiftungen und NGOs im Konflikt.

Von Nino Lejava, Elena Ammel, Paul Toetzke, Lina Verschwele