Schuldenpolitik

Deutsch

G20: Makroökonomie und Staatsschulden

Macht ein Staat Schulden, hat das ernste Folgen und zieht unter anderem Haushaltskürzungen oder den Abbau lebensnotwendiger Dienstleistungen nach sich. Eine hohe Staatsverschuldung geht auch zulasten von Nachbarländern.

Von Motoko Aizawa

Augen zu und durch

Ja, Ursachen für die Krise sind auch in Griechenland zu finden. Doch dass Europa heute vor einem Abgrung steht, liegt an dem Politikversagen der übrigen Euro-Staaten - vor allem an der deutschen Biedermann-Haltung.

Von Ulrike Guérot

Wohin mit den Schuldenbergen?

"Wenn die Schuldenberge in der Eurozone sinken sollen, dann müssen auch die Vermögensberge schrumpfen: Vermögen sind immer die Kehrseite von Schulden." - Bei der Podiumsdiskussion "Wohin mit den Schuldenbergen" wurden diese und weitere Thesen kontrovers diskutiert.

Von Simon Wolf

Nachhaltige Schulden- und Haushaltspolitik in Europa

Macht mehr Schulden! So ließe sich ein wichtiges Ergebnis der Podiumsdiskussion zwischen Heiner Flassbeck und Priska Hinz zusammenfassen. Zwar sind sich die beiden einig, dass hohe Staatsschulden langfristig weder sinnvoll noch nachhaltig sind; sie fragen aber auch, wer kurzfristig Schulden machen könnte, um Europa mit Investitionen aus der Krise zu führen.

Von Simon Wolf