Tschernobyl und Kindheit: eine verflochtene Geschichte Analyse 1987 veröffentlichte der Westberliner Verein „Mütter und Väter gegen atomare Bedrohung“ eine „Einkaufshilfe für den Weihnachtsteller“. Sie zeigt, wie Kinder und ihre Ernährung nach Tschernobyl ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten. Joachim Brenner
Nach Tschernobyl Dossier Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 erschütterte die Welt. Mit Texten und Originaldokumenten beleuchtet dieses Dossier die gesellschaftlichen und politischen Folgen in BRD und DDR.
El Salvador: Neuer Bericht bewertet Lage von Menschenrechtsverteidiger*innen Analyse Anhörungen vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission zeigten jüngst die Erosion der Rechtsstaatlichkeit in El Salvador. Die Vorwürfe möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit markieren einen Wendepunkt in der internationalen Bewertung des Landes. Angélica Cárcamo
Tschornobyl heute: Russland nutzt nukleare Bedrohung im Krieg gegen die Ukraine Kommentar Tschernobyl/Tschornobyl wird erneut zum Risiko – diesmal politisch gewollt. Russland setzt Atomstandorte und Stromnetze gezielt als Druckmittel im Krieg gegen die Ukraine ein. Internationale Regeln greifen zu kurz, während das Risiko für ganz Europa wächst. Victoria Voytsitska
Wie Russland mit Atomreaktoren Soft Power exportiert Analyse In den letzten zehn Jahren hat sich der staatliche russische Atomkonzern Rosatom zum weltweit aktivsten Exporteur von Nukleartechnologie entwickelt. Neben dem Bau von Reaktoren etabliert Rosatom dabei ein umfassendes politisch-gesellschaftliches Einflussmodell. Dr. Nelya Rakhimova
Ukraine: Tschornobyl wirkt bis heute in die Zivilgesellschaft Analyse Die Bürgerbewegung nach der Katastrophe schuf die Grundlagen, auf denen Umweltengagement in der Ukraine bis heute aufbaut. Die Erinnerung macht klar: Nukleare Risiken sind im Krieg keine abstrakte Gefahr, sondern eine konkrete Bedrohung. Anna Ackermann
Fossile Düngemittel: Europas unterschätzte Schwachstelle Analyse Europas Landwirtschaft hängt stark von Düngern aus fossilen Rohstoffen ab und wird dadurch anfällig für Preis- und Angebotsschocks. Neue Ansätze in der Landwirtschaft zeigen, wie sich Versorgung sicherer und unabhängiger gestalten lässt. Sarah Champagne, Lena Luig, Wioletta Olejarczyk