Somalia – Die Enkelinnen der Unabhängigkeit Published: 1. Juli 2010 Es ist ein Donnerstagnachmittag im Frühling. Ayaan ist heute früh gekommen und auf dem Küchentisch sind bereits die Dreiecke gestapelt, aus denen die Sambuus gerollt werden sollen. Von Ubax Cristina Ali Farah
Krise in Thailand – Stimmen aus der Zivilgesellschaft Published: 4. Juni 2010 Der Konflikt in Thailand hat seine Ursachen in der lange zurückreichenden Ungerechtigkeit. Besonders die Armen auf dem Lande sind immer wieder hart und ungerecht behandelt worden. Aktive aus Reihen der Zivilgesellschaft fordern deshalb landesweite Reformen der Verfassung, der Wahlgesetze, beim Zugang zu natürlichen Ressourcen, dem Zugang zum Justizsystem und der Einkommensverteilung. Von Wanun Permpibul & Jost Pachaly
Interview mit Supinya Klangnarong zur Krise in Thailand: "Kein Wille zum Dialog im Konfliktfall" Published: 7. Mai 2010 Die Bewegung der thailändischen Rothemden, die vom früheren Premierminister Thaksin unterstützt wird, demonstriert bereits seit Mitte März in den Straßen von Bangkok. Jetzt kam es zu blutigen Auseinandersetzungen. Die Medienaktivistin Supinya Klangnarong über demokratische Perspektiven, das Internet als Raum für freie Meinugsäußerung und den Fortgang der Krise.
Rechtsstaatlichkeit ist der Schlüssel zur Demokratie in Pakistan Published: 27. November 2009 Bei der internationalen Konferenz zu Pakistan in der Heinrich-Böll-Stiftung waren sich die Teilnehmenden einig, dass vor allem der Weg der Rechtsstaatlichkeit Pakistan demokratisieren könne. So hat das Laywers Movement nachhaltig zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Strukturen beigetragen und gibt trotz der momentanen Krise Anlass zur Hoffnung.
Die Östliche Partnerschaft - ein mühsamer Prozess mit offenem Ergebnis? Published: 19. November 2009 Die am 7. Mai 2009 auf dem Gründungsgipfel in Prag beschlossene “Östliche Partnerschaft” hat in der Ukraine bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Kritiker bemängeln die fehlende EU-Beitrittsperspektive, andere Experten sehen darin durchaus Intergrationschancen. Die ukrainische Politik zeigte sich bisher nicht imstande, die für die europäische Integration notwenigen Reformen einzuleiten. Von Juri Durkot
Präsident Kaczynski hielt sein Wort Published: 21. Oktober 2009 Nach dem irischen Referendum hat nun Polen als vorletztes EU-Land den Vertrag von Lissabon ratifiziert. Der euroskeptische Präsident Polens betonte zugleich, dass die EU auch nach Inkrafttreten des Reformvertrags ein „Verbund souveräner Nationalstaaten“ bleiben werde.
Warten auf Václav Klaus Published: 12. Oktober 2009 Auch nach dem eindeutigen Ja der Iren zum EU-Reformvertrag kann die Europäische Union noch nicht aufatmen. Nachdem der polnische Präsident Lech Kaczynski am 10. Oktober den Vertrag unterschrieben hat, wartet die EU derzeit nur noch auf seinen tschechischen Amtskollegen Václav Klaus. Von Eva van de Rakt
Irland stimmt dem EU-Reformvertrag zu - Land in Sicht? Published: 5. Oktober 2009 Es ist geschafft. Im zweiten Anlauf hat die Mehrheit der Iren dem Reformvertrag von Lissabon zugestimmt. Ein erneutes Nein hätte das Aus des Lissabon-Vertrags bedeutet und die EU in eine neue Krise gestürzt. Richtige Feierstimmung ist dennoch nicht angesagt. Von Annalena Baerbock
Deutsches Europa oder europäisches Deutschland Published: 1. Oktober 2009 Die EU ist sicherlich ein komplizierteres Konstrukt als der Nationalstaat, weniger demokratisch ist es deshalb aber nicht. Die Union leidet darunter, dass sie immer noch nicht an ihren eigenen, spezifischen Bedingungen, sondern an der Form des Nationalstaates gemessen wird, den sie einschließt aber nicht ersetzt. Von Dr. Birgit Laubach
Regulierung und Finanzierung auf dem G20-Gipfel: Riesiger Bedarf – bescheidene Agenda Published: 23. September 2009 Am 24. und 25. September 2009 fand in Pittsburgh/USA ein Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer statt. Selten waren die Erwartungen so niedrig. Dabei ist der globale Regulierungs- und Finanzierungsbedarf nach wie vor riesig. Die Agenda von Pittsburgh hinkte diesem Bedarf weit hinterher. Von Barbara Unmüßig und Rainer Falk