Ausstellung: Was sehen Sie, Frau Lot?

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Viele Mädchen und Frauen, aber auch Jungen erleben sexualisierte Gewalt auf vielfältige Weise, in Deutschland wie in anderen Ländern und Regionen. Ein Verbrechen, das individuell oft verdrängt und gesellschaftlich noch immer tabuisiert wird. Die Folge: die – meist männlichen – Täter_innen bleiben straffrei.
Auf neue, ungewohnte und sensible Weise nähert sich ein Ausstellungsprojekt von drei Bremer Künstlerinnen diesem schwierigen Thema an. In Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung und den Projekten Wildwasser e.V. und Tauwetter e.V. trägt es dazu bei, das Schweigen zu überwinden und sexualisierte Gewalt zu bekämpfen. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Fachdiskussionen und Führungen – auch für Schulklassen ab der 10. Klasse - ermöglicht Besucher_innen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Problematik. Ein Raum steht zur Verfügung, um sich in kleinen Gruppen über Gefühle und Eindrücke auszutauschen.
Mit einer Audiodeskription können auch blinde und sehbehinderte Menschen die Ausstellung erfahren. Zudem werden zwei Führungen in Gebärdensprache angeboten. Anlass ist das 30 jährige Bestehen des Projekts Wildwasser e.V. in Berlin.

Die Ausstellung wird am 25.11.2013 eröffnet.

Sie finden alle begleitenden Veranstaltungen auf der Webseite des Gunda-Werner-Instituts oder im Begleitprogramm (PDF, 1.5 MB)

 

 

Video der Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung: Was sehen Sie, Frau Lot? - Heinrich-Böll-Stiftung

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Es sprechen:
Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin
Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte
Gitti Hentschel, Leiterin des Gunda-Werner-Instituts in der Heinrich-Böll-Stiftung
Iris Hölling, Geschäftsführerin Wildwasser e.V., Berlin
Renate Bühn, Maria Mathieu und Heike Pich, Künstlerinnengruppe