Auf schmalem Grat

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WaldWälder sind natürliche CO2-Speicher. Urheber/in: D.Reichardt. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Auf der Degrowth-Konferenz in Leipzig spricht Barbara Unmüßig über kritische Aspekte der Inwertsetzung von Naturdienstleistungen. Ein Debattenbeitrag.


Obwohl es den wahren Wert des Ökosystems nicht geben kann, wird eifrig über die Berechnung des ökonomischen "Kapitals" von CO2 speichernden Wäldern und anderen Dienstleistungen der Natur debattiert. Die Natur per Emissionszertifikat oder Habitat Banking in die Hände des Marktes zu überführen birgt jedoch Gefahren. Denn wer ist dann Eigentümer, und wovon? Konflikte sind vorprogrammiert.


Hinweis: Der Beitrag erschien zunächst in der Zeitschrift politische ökologie 138 - 2014 "Naturschutz und Demokratie. Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung"
 

Zuletzt initiierte Stiftungsvorstand Barbara Unmüßig mit einem Gastbeitrag für die Great Transition Initiative (GTI) des Bostoner Tellus Institute einen Austausch prominenter Expert/innen über kritische Aspekte der Inwertsetzung von Ökosystem- und  Naturdienstleistungen (englisch): Monetizing Nature: Taking Precaution on a Slippery Slope
 

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Kommentare

Es wird unter Umständen auch

Es wird unter Umständen auch eifrig über Preise von Jazzkonzerten, Häusern oder Taxifahrten diskutiert obwohl deren wahre Werte im Dunklen bleiben müssen. Heißt: Monetäre Preise haben nie etwas mit wahren Werten zu tun. Auch Müllgebüren oder Gehälter für Nationalparkranger sind "Inwertsetzung von Natur- und Umweltschutz". Es kommt immer darauf an, was es bewirkt, wenn etwas etwas kostet oder nicht. Das lässt sich nur am Einzelbeispiel vernünftig diskutieren. (Werd's aber trotzdem lesen :-) )

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