Warum gerade Dresden?

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Dresden hat in seiner Geschichte als Residenz- und Garnisonsstadt immer ein besonderes Verhältnis zu Staat und Autorität gehabt: Alles Gute kommt vom Fürsten, vom Staat. Urheber/in: phillygdr. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Pegida hält  nicht nur die Stadt in Sachsen in Atem: Beobachtungen zu Staat, Zivilgesellschaft und politischer Kultur in Dresden.

Zivilgesellschaftliches Engagement war in der DDR, gerade im „Tal der Ahnungslosen“ um Dresden, nicht gewollt. Auch der Fürst der Nachwendezeit, Kurt Biedenkopf, arrangierte sich mit der Staatsfixierung. Diskurs – der ja den Herrschaftsanspruch hätte in Frage stellen können – wurde zurück gedrängt: Schulen durften keine Politiker einladen, den Kultusminister als Amtsperson gleichwohl, Studentengruppierungen wurde über lange Zeit mit dem völlig fehlgehenden Hinweis auf die „Neutralität des Staates“ untersagt, politische Veranstaltungen in Räumlichkeiten der Hochschulen abzuhalten. Und die Redaktionen der immerhin vier Tageszeitungen in der Landeshauptstadt schafften es nicht einmal zur Bundestagswahl, Diskussionen zwischen den konkurrierenden Kandidaten zu veranstalten.

Zivilgesellschaft unerwünscht

Der offene Diskurs war schon in der DDR ins Private verdammt. Dort blieb, dies ist eine selten gemachte, aber zutreffende Beobachtung über Uwe Tellkamps „Turm“, die DDR-Kritik punktuell an Versorgungsengpässen, tröpfelnden Wasserhähnen und fehlender Reisefreiheit stehen. Politische Alternativen mitsamt der Analyse von Widersprüchlichkeiten blieben außen vor.

Noch heute trifft man auf viele dieser wohl gebildeten und gelegentlich etwas selbstgefälligen Menschen, die sich in ihrer Nische eingerichtet haben und dort ihre Art der Bürgerlichkeit leben, sich aber für den Rest der Welt – oder schon ihrer eigenen Stadt – nur vermittels der Literatur zu interessieren scheinen. Gleichwohl ist die Klage über die Zustände (sind es jetzt denn eigentlich andere als vor 25 Jahren??) im Grunde allgegenwärtig. „Politik“ als das „Öffentliche“ ist dann das „Schmutzige“, das Unvermeidbare, mit dem man fremdelt. 

Eingerichtet in der Nische

In den Nischen, die sich in unendlichen Kirch- und Hauskreisen, Literaturzirkeln usw. eingerichtet haben, fängt es freilich an zu modern: Aufklärungskritik und Romantizismus verbindet sich mit Verlogenheit, wo das System DDR noch nachvollziehbare Rechtfertigung für ein Leben im Verborgenen bot. Oder wie es der verstorbene große Rechtshistoriker und -philosoph Gerd Roellecke in einer späten Rezension des „Turms“ zusammenfasste: „Auf Gemeinwohlfragen verschwenden die Dresdener ‚Türmer‘ keinen einzigen Gedanken.“

Der Diskurs über gesellschaftliche Probleme und Fragen war dann eben auch von der neuen Staatspartei CDU nicht gewollt, die Kritiker gerne mal als Investitionshemmnis oder Krakeeler beschimpfte. Aber der sächsische Freistaat mit unzähligen Firmen, die – sei es direkt über Bürgschaften oder über unendlich viele Freundschaftsnetzwerke – mit dem Staat und dessen Repräsentanten verbandelt waren, konnte sich dank großzügiger Förderpolitik und zugegebenermaßen ziemlich eiserner Haushaltsdisziplin vor allem gegenüber den darbenden Kommunen wirtschaftlich eine Weile recht ordentlich entwickeln. Die gesellschaftlichen Probleme blieben aber außerhalb der Diskussion. Opposition war unerwünscht, selbst die allzu brave Grüne Jugend geriet ob ihres Anti-Atom-Engagements ins Visier des Verfassungsschutzes, während gleichzeitig Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in den NSU untertauchten und – unbehindert von Verfassungsschutz und Polizei – ihre Mordtaten vorbereiteten. 

Demonstrationen im öffentlichen Raum, ob gegen Autobahn- oder Brückenbau an der falschen Stelle, gegen Sozialabbau, gegen Schul- oder Kitaschließungen, aber auch die seit Mitte der 1990er wachsenden Neonazidemonstrationen waren unerwünscht und wurden, so blieb der Eindruck, nur deshalb nicht kurzerhand verboten, weil es die vom fernen Grundgesetz garantierte Versammlungsfreiheit gab. 

Besonders die Neonazidemonstrationen wie die der NPD hätte man – da bestand dann eine bemerkenswerte Einigkeit mit den auf letztlich ähnliche Weise staatsorientierten SED-Nachfolgern – gerne einfach verboten und damit schlicht und einfach wegdefiniert. Biedenkopf trieb diese Haltung mit dem Satz auf die Spitze: „Die Sachsen sind immun gegen Rechtsextremismus“.

Der Staat richtet es

Den wachsenden Teilnehmerzahlen an Neonazidemonstrationen vermochte der Staat Sachsen nichts entgegenzusetzen. Oft genug hieß es: „Lasst sie doch einfach laufen, und gebt ihnen nicht durch Gegendemonstrationen zusätzliche Aufmerksamkeit“. Ein Verbot von Demonstrationen an „historischen Stellen“ der Stadt und an besonderen Tagen des Jahres steht zwar nach wie vor in sächsischen Gesetzessammlungen, ist aber offensichtlich verfassungswidrig. Es waren erst die zivilgesellschaftlichen Initiativen bis hin zur Antifa, die mit friedlichen Demonstrationen und Blockaden die Neonazi-Demonstrationen rund um den 13. Februar weitgehend verdrängen konnten. Angehörige der zivilgesellschaftlichen Initiativen sahen sich ihrerseits der Strafverfolgung ausgesetzt; sie wurden gar beschuldigt, das eigentliche Problem zu sein. Zivilgesellschaftliche Initiativen, die in Genuss der eher sparsamen Landes-Förderung für Weltoffenheit kommen wollten, mussten auch von ihren Kooperationspartnern ein formales Bekenntnis zum Staat vorlegen, selbst wenn es sich um die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung handelte.

Auch beim großen Hochwasser von 2002 konnte der Staat nicht sein umfassendes Vor- und Fürsorge-Versprechen halten, es waren überwiegend die Bürger selbst, die sich beim Sandsackabfüllen, beim Deichbau, beim Aufräumen selbst organisierten und damit die Krisensituation meisterten.

Es muss dann im Zusammenhang mit dem zweiten großen Elbe-Hochwasser im Juni 2013 gewesen sein, dass genau die Truppe um Lutz Bachmann zusammenfand, und diese dort ein eigenes Selbstvertrauen entwickelten, das in Verbindung mit Sendungsbewusstsein und Geltungssucht zu ihren Aktivitäten führte.

Die PEGIDA tragenden Figuren sind allesamt zwischen 30 und 50 Jahre alt; diese Altersgruppe ist auch unter den Demonstranten überdurchschnittlich stark vertreten, während junge Leute unter 25 deutlich weniger zu finden sind. Diese Alterskohorten haben ihre gesellschaftliche Prägung allesamt noch in der DDR erfahren, die theoretische Unterweisung und praktische Erfahrung, sich in das demokratische Gemeinwesen konstruktiv einzubringen, fehlt ihnen. Nur wenige PEGIDA-Protagonisten haben konkrete Erfahrung mit Parteien (Siegfried Däbritz – ehemals FDP; Thomas Tallacker – immer noch CDU), ohne allerdings Politik konstruktiv gestaltet zu haben. 

Sachsen hat seit langem die Rote Laterne unter den Bundesländern bei der politischen Bildung („Monitor politische Bildung“). Nach der Wende hat man in Sachsen aus Gründen der Sparsamkeit ältere Lehrer für den Unterricht in Gemeinschaftskunde notdürftig umgeschult anstatt jungen engagierten Nachwuchs für die politische Bildung heranzuziehen. Vorgeblich um der parteipolitischen Indoktrination zu wehren, blieben für lange Zeit die Türen zu Schulen, sogar zu den Hochschulen für aktive Politiker verschlossen. Jeglicher Konflikt, politische Streit sollte von den Menschen ferngehalten werden. Politik wird von vielen immer noch nicht als etwas verstanden, zu dem man unterschiedliche, ja gegensätzliche Positionen vertreten kann, zu dem es oft unterschiedliche Perspektiven und damit „Wahrheiten“ geben kann. 

Mit Sendungstiteln wie „Fakt“, „Exakt“ und „Fakt ist“ trägt der Heimatsender MDR leider dazu bei, ein derartig monolithisches Verständnis des Politischen zu zementieren. Auch von langgedienten Journalisten kann man Neujahrswünsche lesen, das Parteiengezänk möge doch endlich aufhören, und die Politiker möchten an einem Strang ziehen.

Im Schatten des Leuchtturms

Zwischen den Menschen vor Ort und der „großen Politik“ hat sich mittlerweile ein tiefer Graben aufgetan. In der regionalen Medienöffentlichkeit fand bislang kein offener, konfliktiver Diskurs über die Politik in Deutschland und der Welt statt, die Diskussionen sind begrenzt auf die fast dichotomisch getrennten Öffentlichkeiten. Bei vielen Debatten mag dies nicht weiter auffallen, liest doch in Berlin kaum einer eine ostdeutsche Regionalzeitung, hatten doch die in Ostdeutschland arbeitenden Korrespondenten der nationalen Medien in der Vergangenheit kein besonderes Standing. Trotzdem ist der aktuelle Konflikt nicht der erste, bei dem die Tiefe des Grabens deutlich wird: Nach den Anschlägen des 11. September 2001 tat sich dieser Konflikt auf. Während das offizielle Sachsen der Linie des Bundeskanzlers von der „uneingeschränkten Solidarität“ folgte, wurden Lehrkräfte, die sich davon abweichend im Schulunterricht äußerten und denunziert worden waren, disziplinarisch gemaßregelt. Das offene Aussprechen von Dissens und das diskursive Austragen unterschiedlicher politischer Bewertungen, Grundvoraussetzungen einer offenen demokratischen Gesellschaft, konnten nicht zur Geltung kommen.

Bräsigkeit

Es gibt diesen alten Spruch über die drei sächsischen Metropolen: In Chemnitz wird produziert, in Leipzig gehandelt, in Dresden konsumiert.
Dresden hat in seiner Geschichte als Residenz- und Garnisonsstadt immer ein besonderes Verhältnis zu Staat und Autorität gehabt: Alles Gute kommt vom Fürsten, vom Staat. Eine dem Staat, den Autoritäten gegenüber distanzierte oder kritische Haltung blieb in der Residenzstadt stets im Hintergrund. So kam es immer wieder vor, dass kritische, innovative Geister in Dresden zusammenfinden, dort aber auf Grund der Bräsigkeit der städtischen Gesellschaft kaum zur Entfaltung kamen und kommen – das berühmteste Beispiel ist vielleicht die expressionistische Künstlergruppe „Brücke“, die ob mangelnder Resonanz und Unterstützung bald die Stadt verließ. Weder die Stadt Dresden noch die Universität – die jungen Künstler waren eigentlich Architekturstudenten an der damaligen TH – pflegen dieses wunderbare Erbe der Kreativität und Innovation.

Was Beobachter seit langem fasziniert, ist die Tatsache, dass Dresden stets eine um bis zu 10 Prozent höhere Wahlbeteiligung hat als Leipzig, demgegenüber die Leipziger schneller auf die Straße gehen – das war 1989 so, aber auch als es um die Abwehr von Neonazi-Demonstrationen ging. Da „nimmt Leipzig Platz“ (so das Motto der Leipziger) und Neonazis mussten nach Dresden ziehen, wo sie viel zu lange ungestört von der Bürgerschaft der Stadt durch die Straßen ziehen konnten.

Zweifellos ist Dresden einer der Leuchttürme Ostdeutschlands in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Tourismus, ist Geburtenhauptstadt in Deutschland, aber ergreift diese positive Entwicklung die ganze Stadt, die ganze Region? Nein. Sachsen hatte nach der Wende bewusst auf das Leuchtturmkonzept gesetzt. Mit der Folge, dass Dresden in einigen Bereichen zwar boomt und die Stadtbevölkerung rasant wächst, die Peripherie jenseits des Speckgürtels aber immer mehr austrocknet. Die Kinder, die in Dresden mehr geboren werden, sind ganz überwiegend diejenigen, die auf dem Lande fehlen. Dies alles hat die verrückte Folge, dass in der Stadt die lange Zeit erschwinglichen Mieten steigen, Schulen und Kindergärten aus dem Boden gestampft werden müssen, während auf dem Lande eine Schule nach der anderen schließt und der Immobilienmarkt dort völlig zusammenbricht. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung hatte eben auch ihre Schattenseiten, die im Jubel über die Dresdner Erfolge unbeachtet bleiben.

Dresden als Opfer

Nicht wenige PEGIDA-Figuren kommen aus dem Umfeld der Fans der SG Dynamo Dresden, wo es immer noch eine offen gewaltbereite und ausländerfeindliche Szene gibt. Jegliche Strafe, die Dynamo Dresden für Verfehlungen gewaltbereiter Fans hinnehmen muss, wird von Fans mit immer wiederkehrenden Rufen von der „Fußballmafia DFB“ quittiert: Dresden als Opfer von Presse und Verbänden.

Als die UNESCO 2004 dem Dresdner Elbtal den Titel „Weltkulturerbe“ verlieh, war die Selbstzufriedenheit groß; dass man mit dem Titel auch Verpflichtungen übernommen hatte, wurde von vielen allzu gerne übersehen. Als das Welterbe-Komitee der UNESCO nur fünf Jahre später den Titel auf Grund des Baus der überdimensionierten Waldschlösschenbrücke wieder entzog, wurde es auf üble Weise beschimpft. Dabei hatte nicht zuletzt das Bundesverfassungsgericht bei seiner Entscheidung, den Bau der Brücke nicht auf juristischem Wege zu stoppen, auf diese mögliche Konsequenz hingewiesen. Erneut schienen sich die dunklen Mächte gegen Dresden verschworen zu haben.

Der „Ursprung“ des Opfermythos Dresden liegt freilich im Missbrauch der Erinnerung an den 13. Februar 1945, dem Tag der Bombardierung Dresdens, erst durch die Nazis, dann durch den SED-Staat. Die hemmungslose Übertreibung der Opferzahlen in der Propaganda sollte das „Opfer Dresden“ über die teils noch schlimmere Zerstörung vieler anderer Städte Europas, erst durch deutsche Bomben, dann auch alliierte, stellen. Neonazis aus ganz Europa instrumentalisierten diesen Opfermythos für ihre eigenen Zwecke; Bürger und Politik Dresdens taten sich lange, viel zu lange, schwer, dieser Instrumentalisierung entgegen zu treten. Die von NS- und dann SED-Propaganda betonte Dresdner Opferrolle ermöglichte es, einer Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte Dresdens aus dem Weg zu gehen, was dann bis heute zum großen Teil auch auf die Dresdner DDR-Geschichte zutrifft. Vor politischer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Gegenwart auszuweichen – dies entspricht genau dem Mantra des „Opfers“ – d.h. das Böse sind immer die anderen. Nun, mit den berechtigten Vorwürfen aus ganz Deutschland und darüber hinaus hinsichtlich Dresdens mindestens ambivalenter Haltung, sehen sich viele erneut in der Opferrolle bestätigt – ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Wie geht es weiter?

Der Mehltau, der über Jahre, Jahrzehnte über Sachsen, und vor allem Dresden lag, beginnt sich allmählich zu lüften. Es macht Hoffnung, dass es PEGIDA kaum gelingt, unter den ganz jungen Leuten Zulauf zu finden, was sonst typisch ist für „erfolgreiche“ soziale Bewegungen. Umgekehrt wird gerade das Netzwerk „Dresden für Alle“ überwiegend von sehr jungen und engagierten Menschen getragen. Die öffentliche Zuspitzung erinnert nicht zuletzt junge Leute daran, dass liberale Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, religiöse Toleranz, Geltung von Grundrechten, freie Presse und offene Grenzen keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern erkämpft, erstritten werden müssen und dass Anfechtungen des Totalitären aktiv abgewehrt werden müssen. An vielen Orten Sachsens haben sich Kristallisationspunkte neuer Zivilgesellschaft herausgebildet, die sich zwar oftmals in der Abwehr von Neonazis oder Schulschließungen bildeten, aber längst kreativ und konstruktiv das Leben ihrer Gemeinden begleiten und damit auch in Klein- und Mittelstädten eine Perspektive fortentwickeln. 

Es kann und wird also nicht weiter bei der Staatsfixierung bleiben. Die Zivilgesellschaft in Städten und Gemeinden hat an Selbstbewusstsein gewonnen. Die regionale Öffentlichkeit durchmischt sich immer mehr mit den nationalen und internationalen Öffentlichkeiten: Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft sind Sphären in Dresden, die längst das Provinzielle überwunden haben, die aber in einer Weise immer noch unter einer Art Käseglocke lebten und jetzt erst ihr Selbstbewusstsein erkennen müssen.

Die sächsische Staatspartei CDU steht nun vor dem Dilemma, entweder an einer Staatsfixierung festzuhalten, die sowohl von der nach der Wende importierten konservativen Verwaltungsführung als auch von den nach wie vor dominierenden „Blockflöten“ geprägt wurde. Das sind Politiker wie Ministerpräsident Tillich und Fraktionschef Kupfer, die bereits zu DDR-Zeiten der Block-CDU angehörten und dort kleine, eher unbedeutende Ämter im Partei- oder Staatsapparat innehatten. Diese Staatsfixierung hat es der CDU in den vergangenen Jahrzehnten ermöglicht, in einer Art Klientelsystem Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Sport, Kommunen halbwegs unauffällig in Abhängigkeit von sich zu halten – damit konnte die Staatsregierung für eine gewisse Zeit Stabilität und die unsichtbare Kontrolle über weite Gesellschaftsbereiche behalten. 

Diese Art der Staatsfixierung hat sich auch in den Umständen der Großdemonstration am 10. Januar gezeigt, mit der ein Zeichen für Weltoffenheit gesetzt werden sollte: Die Zivilgesellschaft wurde in die Organisation der Veranstaltung gar nicht; als Redner nur sehr widerstrebend eingebunden. Im Stile der DDR wurden Verbände („Massenorganisationen“) und gesellschaftliche Institutionen kurzfristig zur Mitwirkung verpflichtet. Dass die allermeisten Gruppen längst weiter waren, besonders Hochschulen, Kulturschaffende und Kirchen bereits Wochen zuvor längst demonstrierten, schien den Staatslenkern noch nicht aufgefallen zu sein. 

Mit „Initiativen“ gerade in der Flüchtlingshilfe oder „Netzwerken“ und „Bündnissen“ (vor allem das beim Widerstand gegen die alljährlichen Neonazidemonstrationen am 13. Februar sehr erfolgreiche Bündnis „Dresden Nazifrei“) tat und tut sich die sächsische Staats- und Parteiführung (man verzeihe diese Wortwahl – sie ist aber in gewisser Hinsicht treffend) besonders schwer. Einladungen zu zivilgesellschaftlichen Netzwerk- oder Bündnistreffen folgt eine Staatspartei aus Prinzip nicht.

Die andere – und wie ich meine einzig erfolgversprechende – Alternative ist eine Fortentwicklung der Union weg von der Staats- zu einer Bürgerpartei. Dies erfordert von den Politikern einiges an Umdenken, Kreativität und Aufwand, könnte die Partei aber vor einem Absturz nach einem irgendwann bevorstehenden Wechsel in die Opposition schützen.

Umgekehrt ist aber auch ein Umdenken bei den anderen Akteuren in Sachsen notwendig. War es notwendig, auf eine Initiative der Staatsregierung zu warten, um eine wirkliche Großdemonstration auf die Beine zu stellen? Gab es nicht – und dies sage ich auch selbstkritisch – genügend selbstbewusste und erfahrene Akteure in der Stadt, um eine solche Veranstaltung auch ohne (keineswegs gegen) die Staatsregierung auf den Weg zu bringen? Das ist genau die Bräsigkeit, die man nach einer schon vor Jahren von einer Bürgerinitiative mit Unterstützung von SPD, Grünen, PDS und FDP gegen die Staatspartei gewonnenen Oberbürgermeister-Wahl und vor allem nach bürgerschaftlich bewältigter Fluthilfe eigentlich überwunden glaubte. Dazu gehören nun die Übernahme von Verantwortung in Städten und Gemeinden, und die gewaltige Herausforderung, sich auch auf Landesebene als glaubwürdige Alternative zu präsentieren.

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Kommentare

Schönen Dank für diese

Schönen Dank für diese Analyse zu einer Frage, die sich viele stellen. Das ist die erste Antwort, die plausibel und argumentativ stichhaltig scheint. Da erinnert man sich wieder an den Begriff der machtgeschützten Innerlichkeit. Da wird mir plötzlich klar, warum der famose Roman von Uwe Tellkamp in Dresden spielen musste. Da erinnert man sich plötzlich wieder an "König Kurt".
Der Apell, die Zivilgesellschaft zu stärken, gegen die wohlstandsbehütete Bräsigkeit anzugehen, gilt nicht nur den Dresdnern, sondern vielen anderen in unserem Land.
Herzlichen Dank für diese hellsichtige, kluge Antwort!

VIELEN VIELEN VIELEN DANK!!!!

VIELEN VIELEN VIELEN DANK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist der erste wirklich differenzierte Artikel, den ich lesen durfte, der realistische Thesen zur Erklärung des gegenwärtigen sächsischen Oberthemas benennt und es insgesamt auf den Punkt bringt. Na, wollen wir wetten, dass er es niemals nicht in die Sächsische Zeitung oder die DNN schafft. *ironielampe-an* Sächsisch vorweg geschickt: Ich gewinne - selbst wenn ich verlieren sollte, denn dann verlierst du mehr als ich, dafür sorge ich, und damit habe ich gewonnen. *ironielampe-wieder-aus*

Selten so einen an den Haaren

Selten so einen an den Haaren herbeigezogenen Artikel gelesen. Sehr sehr dünne und fragwürdige "Argumente", die eher der eigenen Meinung/Einbildung entspringen dürften.

Danke!! Der Artikel schafft

Danke!! Der Artikel schafft es, die Verhältnisse so zu spiegeln, dass gefühlte und die gedanklich reflektierte Sicht miteinander einig sind, wenn sie sagen: So isses!

„Tal der Ahnungslosen“ =

„Tal der Ahnungslosen“ =
Umschreibung für die Heinrich-Böll-Stiftung

Anm. der Moderation: Na bringen Sie doch mal Argumente anstatt nur zur stänkern.

Der Artikel überzeugt mich

Der Artikel überzeugt mich überhaupt nicht. Besonders beim bürgerschaftlichen Engagement widerspricht er sich auch. Es ist eine Beschreibung der politischen und gesellschaftlichen Zustände Sachsens. So gesehen müsste Peggy-da auch in Leipzig stark sein. Leipzig ist zum Glück aber das genaue Gegenteil. Warum?

Gute Analyse! Ich habe 1981

Gute Analyse! Ich habe 1981/86 in Dresden studiert und kann vieles bestätigen. Es seinen noch zwei Ergänzungen gemacht: Die Dresdner wurden zusätzlich geärgert durch den Bedeutungsverlust zu DDR-Zeiten: Berlin war Haupt-, Leipzig Messe-, die alte Königsresidenz Dresden aber nur Provinzstadt. Der Neid auf das besser versorgte Berlin ließ viele Dresdner in die Mythen der Kultur- opfer und Sportstadt versinken. Ausgerechnet Dynamo Dresden ("Dynamo" bedeutet, dass VP und Stasi die Sponsoren waren) hatte das vollste Stadion und die militantesten Fans - aber es gab ja auch keinen Kultklub wie Union Berlin und Chemie Leipzig - wieder eine Benachteiligung!
Und zur EntpolitisSeminar verstanden die Einheimischen manche Anspielung der Auswärtigen, aber auch der "aufmunitionierten" Dozenten nicht. Einziges Anschauungsobjekt des "Westens" war der Intershop. Es gab überdurchschnittlich viele Ausreisewillige und überdurchschnittlich viele, die der SED alles glaubten. Und dies ist bis heute an den Wahlergebnissen abzulesen.

Selten sowas unsachliches

Selten sowas unsachliches gelesen. Und das won einem Hochschuldozenten, der aus Steuergeldern finanziert wird! So wurde damals im Osten der Westen beschrieben... Vielleicht sollten Sie mal eine Analyse der Grünen in Sachsen machen. Eine Partei, die nur durch schlechteren und Kritik auffällt ohne eigene Visionen, Konzepte und Ideen. So stellt sich zumindest die Partei auf Landesebene dar. Und hatten sie keinen mit Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten, als es die Möglichkeit gab. Ich Gegenteil. Hat verhandelt und den Schwanz eingezogen. Das ist doch echt traurig!

Ich denke, der Beitrag trifft

Ich denke, der Beitrag trifft es so ziemlich genau. Zu diesem Eindruck (besser Erkenntnis) konnte man schon rasch nach der Wende kommen. Man erkennt ganz schnell, das hier Partei (CDU) und Wirtschaft, bis hin zur Presse ein solides Bündnis eingegangen sind, die sich offensichlich gern und häufig die Hand über den Stammtischen reichen ...

Vielleicht sollte man mal

Vielleicht sollte man mal anfangen über die wahren Gründe nachzudenken, warum die Leute auf die Strasse gehen und nicht immer irgendetwas in die Menschen hineininterpretieren!

Der Artikel trifft es im

Der Artikel trifft es im Großen und Ganzen. Viele Leute die Dresden kennen, dort aber nicht geboren sind, können sich nur über die Königstreuen Dresdner wundern, das war auch schon lange vor Pegida so. Und den Ruf als Tal der ahnungslosen haben sie ja auch nicht grundlos bekommen. Auch die vorwiegend historische Herleitung ist überwiegend richtig. Nur als Opferstadt verstehen sich Dresdner nicht, ganz im Gegenteil. Dresdner sind sehr stolz auf ihr "Elbflorenz" und ihr Kunstschätze .

Vielen Dank für den Artikel,

Vielen Dank für den Artikel, ich empfinde Dresden ebenso und finde die geschichtlichen Bezüge sehr interessant.
Es zeigt sich immer mehr: Dresden ist keine lebenswerte Stadt und das bissl Neustadt/Hecht reißt es nicht raus. Wir ziehen bald hier weg.

Sehr guter Beitrag, vielen

Sehr guter Beitrag, vielen Dank! Schade, dass die Recherche des ARD-Teams zur gestrigen Sendung "Jauch" nicht ausreichte, um diesen Text zu "finden" und Herrn Herrmann einzuladen. Bitte lassen Sie sich von den Meckerern nicht entmutigen. Als Vertreter der "bräsigen" Mitte haben sie leider nie gelernt, kritisch hinzuschauen und (auch) Eigenes zu reflektieren.

Sehr guter Beitrag, weder

Sehr guter Beitrag, weder völlig falsch noch völlig richtig. Endlich einmal ein konsequenter Versuch der Ursachenerforschung. Bisher wurden die Demonstranten in Dresden von der Politik und den Medien leider überwiegend in "Gute" und "Böse" unterschieden. Warum gibt es denn die "Bösen" (zum Teil auch Extremisten)? Antwort: Weil ihre Interessen in der Gesellschaft von der Politik nicht angemessen berücksichtigt werden. Diese Erscheinung gab es schon mehrfach in unserer Geschichte.
Pegida spricht Probleme in unserer Gesellschaft an, die weit über das Thema Ausländerpolitik hinausgehen!
Während dessen sonnen sie unsere Politiker von Dresden bis Berlin in Selbstgefallen. Wenn sie dann mal aufwachen kommt der berühmte letzte Satz: "Aber ich liebe euch doch alle".

Im Grund ein solider Beitrag!

Im Grund ein solider Beitrag!

Was mich persönlich stört ist, dass diese Analyse zwar weit zurückreicht aber die Wurzel des Übels nicht freilegt!

Die Frage ist: warum haben Rechtsradikale so einen Zulauf - grade in Dresden bzw. im Osten?

Sicher nicht weil der Dresdner "bräsig" ist oder ihm die Fähigkeit, politisch zu denken aberzogen wurde oder er sich per se in einer Opferrolle sieht.

Vielmehr trägt die Bundesregierung unter Kohl sowie die damalige SED einen enormen Anteil! Der Ossi hatte zu DDR-Zeiten kaum Umgang mit Ausländern, die, die es zu dieser Zeit in der DDR gab, wurden recht streng vom DDR-Bürger getrennt. Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung hat man nichts getan um dem Ossi seine Angst vor dem Unbekannten, den Umgang mit Ausländern zu nehmen. Man hat den Ossi nie aufgeklärt was da passiert. Alles was der Ossi sah war, das Menschen aus einem anderen Land dinge vom Staat bekamen, das kannte er nicht, was der Ossi zu DDR-Zeiten brauchte und nicht bekam musste auf anderen Wegen besorgt werden und nun wurden Dinge des Notwendigen -aus Sicht des Ossis- verschenkt?

Der Osten wurde zum Abstellgleis für Asylbewerber der BRD. Ohne den versuch zu unternehmen, politische Bildung über diese Geschehnisse anzubieten hat es die Regierung stillschweigend zugelassen dass sich die Ängste der Ossis im Quadrat vermehrt haben was sie zugänglicher für den rechten Scheiß aus der BRD machte, Nazis fanden eine wohlwarmes Plätzchen im Osten, wo sie sich und ihre Ideologien wie ein Schimmelpilz vermehren konnten.

Und heute wundern sich die Leute?

Ein sehr interessanter

Ein sehr interessanter Kommentar der versucht zu analysieren und sich über das "Wie weiter?" Gedanken macht. Ohne dabei ein "Gut" oder "Böse" zu beurteilen.
Zu ergründen, man muß es nicht erklären können, warum oder was dazu geführt hat das die Menschen seit Wochen auf die Straße gehen, ist für das "Wie weiter?" wichtig! Unerheblich wer auf welcher "Seite", ob auf der Straße oder im stillen Kämmerlein, demonstriert.
Was jetzt folgen muß, muß ein Dialog miteinander sein. Ein Dialog zwischen allen "Beteiligten". Dazu zählen für mich die Bürger, die gesamte politische Klasse, genauso wie die Verleger und Journalisten der regionalen Medienlandschaft. Auf diese kommt hier eine besonders große, verantwortungsvolle Aufgabe zu.

Auch Prof. Dr. Werner J. Patzelt von der Technische Universität Dresden hat in den letzten Tagen in seinen Aussagen und Äußerungen interessante Aspekte geliefert.

Der notwendige Dialog benötigt, genauso wie der Protest, Menschen die diesen initiieren und vermitteln. Die ersten Anfänge dazu hat bereits die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung um Frank Richter gemacht. Ein Verweis auf den Kanal der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung auf Youtube sei hier gestattet.
Es bedarf aber weit mehr Initiatoren aller Couleur! Auch die Vertreter der regionalen Medienlandschaft seien dazu aufgefordert.

Wir alle müssen dies jetzt nutzen und uns aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft, der Zukunft unseres Landes beteilige!

Hier gilt die alte Regel:

Hier gilt die alte Regel: "Was bin ich froh, dass es Wessis gibt, die mir den Osten erklären, denn sonst wüßte ich gar nicht, wo ich früher gelebt habe."
Allen Elfenbeinturm-Akademikern sei anempfohlen, sich mal ca. einem Jahr handwerklicher / produktiver Arbeit zu unterziehen. Das erweitert den Horizont ungemein. Vor allem skaliert es die Probleme und im Nachgang (hoffentlich) auch deren Rezeption.
Noch ehe jemand nachfragt: Ja, ich keine beide Welten, die produktive und die akademische; aus dem eigenem *tätigen* Erleben.

Merkwürdig, dass bei so viel

Merkwürdig, dass bei so viel unterstellter Staatshörigkeit die Menschen mit Pegida auch gegen das Handeln des Staates demonstrieren und es die Gegendemonstranten sind, die sich der Strukturen des Staates bedienen.

Auch wenn es für manchen bitter ist: es sind die Früchte der linken Blütenträume (denen oft junge Menschen anhängen), die die Menschen auf die Strasse bringen.

So völlig aus der Luft

So völlig aus der Luft gegriffen halte ich den Artikel nicht.
Nur gibt es ein paar Details, die so nicht stimmen. Nachdem das "historische " Dresden nicht Weltkulturerbe werden konnte, weil es eben nicht mehr im Original erhalten ist, kaum man darauf die Elbwiesen zum Weltkulturerbe zu erklären. Warum ist mir bis heute nicht klar. Aus meiner Sicht war das grober Unfug. Mit der Feldschlösschen-Brücke hatte man das Argument diesen Unfug zu beenden. Gibt noch mehr solcher komischen Sachen. So sit die Frauenkirche bis heute eine Kirche ohne Gemeinde mit 3 Pfarrern, beim Wiederaufbau wurden historische Gegenstände, wie z.B. Taufsteine, aus anderen Kirchen aus ganz Sachsen verwendet. Allerdings hat sie politisch allerhöchsten Rang, z.B. war auch Obama da (in einer völlig leeren Kirche mit entsprechender Sicherheitsstufe).
Gerade mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche hat man das Gedenken an die Opfer (alle!) des 2. Weltkriegs den Rechten überlassen.
Die absolut konservative Ausrichtung der Politik wird selbst von den Wählern der CDU nicht wirklich verstanden. In Sachsen fühlen sich die Sachsen von den Wessis über den Tisch gezogen und zwar nicht im Allgemeinen sondern vorallem von den in Sachsen herrschenden, das fängt beim MDR an und endet in der Staatskanzlei, da hilft auch kein Tillich, der als Sorbe noch etwas für die Sorben getan hat.

Der Bericht ist sehr gut

Der Bericht ist sehr gut verfasst. Das Problem in Dresden ist vorallem das die alten SED-Kater nicht ausgetauscht wurden. So werden die kleinen bürgerlichen Menschen kleingehalten, die SED-Bonzen (NVA, Stasi) kassieren durch den kleinen Mann (Lohnverzicht) unsummen ab. Jahrelang wurde den Dresdnern vorgehalten, die Löhne sind zu hoch, wir müssen sparen etc. Der kleine Mann der nicht nach Westdeutschland seine berufliche Entwicklung durchlaufen ist, ist halt für weniger Gehalt gegangen. Natürlich denken jetzt diese Menschen widerrum, durch die Ausländer wird ihnen was weggenommen... Daweile sind das die alten Kader und deren Nachkommen, die das treiben verrückt machen..Und das kommt jetzt langsam ans Licht ...Weil eins sollte man nicht vergessen, die Autos und 500.000€ Häuser in Dresden sind in 20 Jahren genauso vielfältig verhanden als im Westen.

"Diese Alterskohorten haben

"Diese Alterskohorten haben ihre gesellschaftliche Prägung allesamt noch in der DDR erfahren, die theoretische Unterweisung und praktische Erfahrung, sich in das demokratische Gemeinwesen konstruktiv einzubringen, fehlt ihnen."

Sie verstehen sicher, dass dieser Abschnitt mich (ein in der DDR geborener Dresdener Bürger, 31 Jahre alt, überdurchschnittlicher Absolvent der Universität, absolut contra-Pegida) wirklich kränkt, sogar leicht wütend macht.

Dieser Abschnitt ist nicht nur pauschalisiert, sondern kompletter Schwachsinn. Nicht nur haben die heute 30jährigen gerade mal rund 5 Jahre DDR "miterlebt", sondern sich nunmehr erst 10 Jahre nach dem Mauerfall - und damit meines Wissens nach im gleichen Alter wie in den alten Bundesländern auch - überhaupt mit Demokratie beschäftigen dürfen/müssen. Im oben zitierten Abschnitt schimmert das durch, wofür ich Pegida so verabscheue: Intoleranz, Vorurteile, latenter Hass.

Vielleicht sollten sie zumindest die Altersangabe um ein, zwei Jahrzehnte nach oben korrigieren - womit ihre Argumentation (der maßgeblichen Pegida-Altersguppe) wiederum stark hinkt.

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