Ideologien der Ungleichwertigkeit

Ideologien der Ungleichwertigkeit

Schriften zur Demokratie – Band 42
Publikation: Ideologien der Ungleichwertigkeit
15. Apr. 2016
Heinrich-Böll-Stiftung, Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen
Kostenlos
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: April 2016
Seitenanzahl: 240
Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0
ISBN: 978-3-86928-151-3

Hinweis: Die Printversion ist momentan leider vergriffen.

Die Entstehung der völkischen Pegida-Bewegung und der Einzug der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) in etliche Landesparlamente zeigen, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland weit verbreitet sind. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat aus diesem Grund eine Fachkommission zu „Ideologien der Ungleichwertigkeit und Neonazismus in Deutschland“ eingerichtet, um Ideen für eine menschenrechtsorientierte demokratische Kultur zu entwickeln.

Dabei konzentrierte sich die Kommission vor allem auf Bildungspolitik und Schule, auf den Staat und seine Rolle in der Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeit sowie auf die Jugendarbeit und ihre Möglichkeiten bei der Bekämpfung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die vorliegende Publikation bietet Beiträge aus der Fachkommission sowie weitere Texte von Expertinnen und Experten.

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort und Einleitung

Kapitel I

  • Beate Küpper: Ideologien der Ungleichwertigkeit und das Syndrom "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit"
  • Ulli Jentsch: Jeden Montag Deutschland retten. PEGIDA und Co. verändern das politische Klima
  • Alisha M.B. Heinemann und Paul Mecheril: Institutioneller Rassismus als Analyseperspektive. Zwei Argumente

Kapitel II

Kapitel III

  • Eva Maria Andrades, Meral El und Dorothea Schütze: Bildungspolitik und Schule in der Verantwortung für eine nichtdiskriminierende demokratische Gesellschaft
  • Heike Radvan und Esther Lehnert: Rechtsextremismus als Herausforderung für frühkindliche Pädagogik
  • Armin Langer: Herausforderungen und Spielräume des muslimischen Studienwerks Avicenna und des jüdischen Studienwerks ELES

Kapitel IV

  • Thomas Hafke, Sabine Hammer, Andrea Müller und Matthias Müller: Jugendarbeit in der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit
  • Tugba Tanyilmaz, Sven Woytek und Fiona Mahmud: Nicht die Wahl haben, nicht nicht zu reagieren
  • Mimoun Berrissoun und Ümran Sema Seven: Erfolgreiche Jugendsozialarbeit im interdisziplinären und interkulturellen Team – Die 180°-Wende

Kapitel V

  • Friedemann Bringt, Bianca Klose und Michael Trube: Gemeinwesenarbeit und Demokratie – Mobile Beratung und Gemeinwesenarbeit als sozialräumliche Praxis einer menschenrechtsorientierten Demokratieentwicklung
  • Dieter Filsinger: Sozialräumliche Ungleichheiten: Stadt(teil)entwicklung, Quartiersentwicklungspolitik und Quartiersmanagement
  • Lothar Ungerer: Die Rolle der Kommunen
  • Miriam Aced: Urban Citizenship – Zugehörigkeiten umdenken

Kapitel VI

  • Stephan Kramer, Kati Lang, Monika Lazar und Stefan Schönfelder: Die Rolle des Staates in der Auseinandersetzung mit Ideologien der
  • Ungleichwertigkeit
  • Roland Roth: Zu kurz gesprungen: Eine Bilanz der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
  • Julia Schulze Wessel: Staatsbürger/innen ohne Staatsbürgerschaft

Autorinnen und Autoren

0 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Neuen Kommentar schreiben