Workshop „Radio machen“ beim Deutschlandfunk

Workshop-Teilnehmerin im StudioIn dem Workshop wurden Interviews geschnitten und vertont, Kommentare verfasst und Moderationstechniken geübt. Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung. All rights reserved.

Beim Deutschlandfunk haben sich Stipendiat/innen des Programms „Medienvielfalt, anders“ in der Produktion von Radiosendungen geübt. Die entstandenen Sendungen zum Thema "Flucht und Migration" können Sie hier anhören.

Beiträge verfassen, Sprechen üben, Moderationen schreiben, ein Kommentar in das Mikrofon sprechen. In dem Workshop „Radio machen“ haben sich 15 Stipendiat/innen der Heinrich-Böll-Stiftung ein Wochenende lang im Deutschlandfunk dem Redaktionsalltag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewidmet.

Unter dem Oberthema „Flucht und Migration“ wurden Interviews geschnitten und vertont, Kommentare verfasst und Moderationstechniken geübt.

Die entstandenen Sendungen können Sie hier anhören.

„Unsere Flucht war unsere erste Europatournee"

Aktuelle Migrationsbewegungen prägen und verändern die Musiklandschaft Deutschlands. Musik als Weltsprache schafft Brücken und verbindet Menschen. Welches Potenzial birgt Sie für geflüchtete Menschen in Deutschland und wie gehen wir mit den neuen musikalischen Einflüssen um?

Einmal fremd, immer fremd?

„Sie gucken an mich als Flüchtling, sie nennen mich als Flüchtling, sie vergessen, dass ich Apotheker bin, Student zum Beispiel, oder dass ich hier in Deutschland arbeite.“
Heißt es für Sami Alkurdi also: Einmal Flüchtling, immer Flüchtling? Was bedeutet es, in Deutschland immer wieder auf den Migrationshintergrund, vielleicht sogar auf die Hautfarbe reduziert zu werden? Die Auswirkungen zeigten sich bei den Kontrollen der als „nordafrikanisch“ bezeichneten Männer in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof. Und was soll diese „deutsche Leitkultur“ sein, an die sich Zugewanderte anpassen sollen? Heißt das jetzt Weißwurst statt Döner? Die Sendung schaut sich mal genauer die Erfindung des Fremden an.

„Wie viel darf ich sein?”

Wurde der Attentäter vom Breitscheidplatz auf seine ethnische Herkunft reduziert? Wie werden sich Geflüchtete fühlen, wenn sie in unbestimmter Zeit in ihre Heimat Syrien zurückkehren müssen? Und wie finden junge Palästinenser den Weg, sich durch Popmusik auszudrücken? Aus völlig unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen sich drei Geschichten mit der zentralen Identitätsfrage: „Wie viel darf ich sein?“

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