Autoritärer Populismus vs. offene Gesellschaft

Autoritärer Populismus vs. offene Gesellschaft

Böll.brief Autoritärer Populismus vs. offene Gesellschaft
02. Okt. 2018 von Prof. Dr. Michael Zürn
Heinrich-Böll-Stiftung
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2018
Seitenanzahl: 18
Lizenz: CC-BY-NC-ND 4.0
Reihe: böll.brief

Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des autoritären Populismus. Der autoritäre Populismus ist anti-liberal, anti-pluralistisch und anti-multilateral. Er ist anti-liberal, weil er die Mehrheitskultur und Mehrheitsmeinung über die Individualrechte und Minderheitenrechte stellt. Er ist anti-pluralistisch, weil der in Anschlag gebrachte Mehrheitsbegriff vereinnahmend und de-prozeduralisiert ist. Der autoritäre Populismus ist anti-multilateral, weil er die nationale Souveränität auch dann gegen internationale Institutionen stellt, wenn nationale Politiken offensichtliche negative Externalitäten in anderen Ländern der Welt produzieren. 

Im vorliegenden böll.brief wird zunächst der Aufstieg des autoritären Populismus im Kontext der (politikwissenschaftlichen) Cleavagetheorie beleuchtet. In einem zweiten Teil werden ökonomische, kulturelle und politische Ursachen dieser skizzierten Entwicklung diskutiert. Vor diesem Hintergrund werden im abschließenden dritten Teil politische Handlungsempfehlungen vorgestellt: Was müssen die Verfechter/innen einer offenen Gesellschaft tun, um in der Auseinandersetzung erfolgreich bestehen zu können?

Inhaltsverzeichnis:


I. Das Gespenst des autoritären Populismus
 
II. Die neue Konfliktlinie 

III. Die Ursachen der neuen Konfliktlinie

IV. Was tun?

V. Abbildungen

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