Das Projekt "Nature in Common" setzt sich auseinander mit der effektiven Mobilisierung von Ressourcen für die Lösung ökologischer Probleme, die keine Grenzen kennen. Im Mittelpunkt steht eine Online-Plattform, die Expertenwissen dazu vernetzen soll.
Das Herzstück des Projektes „Nature in Common“ bildet eine Online-Plattform zur effektiven Mobilisierung von Ressourcen für die Lösung ökologischer Probleme, die keine Grenzen kennen. Seinen Ursprung nahm das Projekt in der analytischen Beobachtung der neuen Umweltbewegungen in Russland. Nun geht es weg von der bloßen Beobachtung und hin zur Unterstützung von Potenzialen, die einen echten Quantensprung in der Lösung ökologischer Probleme bewirken und die Interessen Europas unmittelbar in den Mittelpunkt stellen. Oft geschieht dies durch neue Technologien und ohne starre Hierarchien.
Auch die neue internationale Diplomatie, die über aktuelle Krisen hinausreicht, wird auf solchen Entwicklungen basieren. Die Plattform hat somit strategische Bedeutung auch für die Sicherheit Europas, da sie Expertenwissen vernetzt und die Basis für souveräne Entscheidungen der Zukunft schafft.
Nature in Common basiert auf drei Säulen:
- Verantwortung: Ökologie wird als gemeinsames Sicherheitsinteresse verstanden.
- Stabilität: Informelle Netzwerke derjenigen, die Natur als Gemeingut verstehen, werden einbezogen. Sie wirken auch dort, wo repressive Bedingungen herrschen oder staatliche Mechanismen fehlen.
- Evidenz: "Nature in Common" basiert auf Expertenaustausch über Systemgrenzen hinweg für fundierte Kooperationen der Zukunft. Denn Wissen ist das, was bleibt und uns verbindet.
Mehr über die Arbeit von "Nature in Common": https://natureincommon.de/
Gefördert durch die Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung.