Ein einfacher Soldat, dessen Aufgabe es ist, Leichen zu identifizieren und den Angehörigen Todesnachrichten zu überbringen, erfährt, dass seine beste Freundin im Krieg vermisst wird. Dieses poetische Filmdrama basiert auf wahren Begebenheiten.
Geruch des Flieders ist ein mystisches Kriegsdrama, welches zwischen dokumentarischer Authentizität und poetischer Fiktion balanciert. Die Idee zum Film entstand bei der ersten Recherchereise des Regisseurs nach Lwiw, Ukraine. Um die psychologische Tiefe und Realität des Krieges greifbarer darstellen zu können, ist eine weitere vertiefende Recherchereise nach Kyjiw, Odessa sowie frontnahen Gebiete geplant. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung des psychologisch-sozialen Zustands von Soldat:innen und Zivilist:innen unter Extrembedingungen.
Das daraus entwickelte Drehbuch soll zum Fundament einer internationalen Filmproduktion werden, die sich mit den Konsequenzen des Krieges auseinandersetzt, nämlich damit, wie man ein Mensch in unmenschlichen Situationen bleibt. Der fertige Film soll Empathie für Betroffene wecken, den zivilgesellschaftlichen Dialog über Traumata anstoßen und den Soldat:innen eine Stimme geben, über das im Krieg Erlebte zu sprechen.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Drehbuchphase und wird in einem fortlaufenden Prozess entwickelt. Ein Datum zur Fertigstellung steht noch nicht fest. Geruch des Flieders wird bereits durch die Film- und Medienstiftung NRW sowie die Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert.