Die Filmreihe vereint bedeutende Werke von Regisseurinnen verschiedener Generationen und bietet eine vielschichtige Perspektive auf ihre filmische Präsenz – jenseits der mainstreamisierten, vereinfachenden Erwartungshaltung, die das iranische Kino vor allem auf seinen politischen Kontext reduzieren.
Trotz patriarchaler, politischer und gesellschaftlicher Zwänge – sowohl die oft beengenden sexualisierten Darstellungen und traditionellen Geschlechterrollen vor der Revolution als auch die nach der Revolution immer strenger werdenden geschlechtsspezifischen Reglementierungen – haben iranische Regisseurinnen eigene ästhetische Ausdrucksformen entwickelt, um die weibliche Alltagsrealität an die Öffentlichkeit zu bringen. Von Marva Nabilis früher feministischen Reflexion über Rakhshan Bani-Etemads gesellschaftskritische Filmarbeit bis hin zu den experimentellen und essayistischen Kurzfilmformaten jüngerer Generationen im Iran und in der Diaspora haben iranische Filmemacherinnen die bildlichen Erkenntnistheorien kontinuierlich erweitert und neu verhandelt.
Die Filmreihe „Unbeugsame Bilder: Iranische Regisseurinnen“ vereint bedeutende Werke von Regisseurinnen verschiedener Generationen und bietet eine vielschichtige Perspektive auf ihre filmische Präsenz – jenseits der mainstreamisierten, vereinfachenden Erwartungshaltung, die das iranische Kino vor allem auf seinen politischen Kontext reduzieren.
Filmreihe im b-ware! Ladenkino Filmkunst, Gärtnerstr. 19, 10245 Berlin | www.ladenkino.de | 2.–14. Juni 2026 | unterstützt von den Freundinnen und Freunden der Heinrich-Böll-Stiftung