Klimagipfel New York 2014

Schwerpunkt: Klimagipfel 2014 New York

Climate Summit 2014 - New York 23. September 2014

Am 23. September 2014 lädt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu einem Klimagipfel ins UNO-Hauptquartier. Sein Ziel: Vor der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 soll die Staatengemeinschaft den politischen Willen für ambitionierte Klimapolitik deutlich erhöhen. Konkrete Zusagen zur Dekarbonisierung sowie zur Finanzierung von Klimaschutz, Anpassung und Klimawandelschäden in Entwicklungsländern liegen noch nicht auf dem Tisch. Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen mobilisieren deshalb global für die größte Klimademo aller Zeiten, den People's Climate March am 21. September. Sie prangern die falsche Lösungsansätze und die Lobbymacht großer Konzerne an.

Die Heinrich-Böll-Stiftung setzt sich für ein verbindliches globales Klimaabkommen ein. Sie steht ein für transparente öffentliche Klimafinanzierung, die geschlechtergerecht ist, betroffene Bevölkerungsgruppen mitnimmt und sich an Menschenrechten orientiert. Zudem fordert sie eine nachhaltige und gerechte Energie-, Agrar- und Rohstoffwende. Diese Seite fasst die aktuelle Arbeit der Stiftung zum Thema Klimapolitik zusammen.

Aktuelle Beiträge

Das Klimabewusstsein wächst

Die weltweiten Klimademonstrationen am 21. September waren nur der Anfang einer Bewegung, die immer mehr Druck auf die Politik ausüben wird.

Von Hans Verolme, Monica Araya

Mit den besten Wünschen, aber ohne Schecks

Präsident Obama kommt für einen Kurzbesuch, Deutschland und weitere Länder reisen gar nicht erst an: Vom UN-Klimagipfel sind wieder einmal keine konkreten Zahlungszusagen für den Kampf gegen den Klimawandel zu erwarten. Die Zivilgesellschaft ruft zu einer Protestwoche auf.

Von Liane Schalatek

Obamas Kohleausstieg – und was die Deutschen davon lernen können

US-Präsident Barack Obama hat mit seinem Clean Power Plan den Kohleausstieg der USA eingeläutet. Gemeinsam mit den Energieversorgern und Bundesstaaten sollen Reduktionsziele vereinbart werden. Ob Deutschland mit seiner schwächelnden Energiewende gar etwas von den USA lernen kann?

Von Rebecca Bertram

Fossile Industrie muss für Schäden und Verluste durch Klimawandel aufkommen

Nur 90 Unternehmen weltweit sind für 63 Prozent der CO2-Emissionen seit der Industrialisierung verantwortlich. Diese  Klimasünder müssen für ihren Beitrag zum Klimawandel zur Verantwortung gezogen werden, fordern die Heinrich-Böll-Stiftung und das Climate Justice Programme in ihrem heute veröffentlichten Bericht „Carbon Majors Funding Loss and Damage“.

Publikationen

Big Oil, Coal and Gas Producers Paying for their Climate Damage

Die zweite überarbeitete Ausgabe der englischsprachigen Publikation erscheint pünktlich zum Auftakt des Klimagipfels in Lima. Das Climate Justice Programme und die Heinrich-Böll-Stiftung fordern, dass die Unternehmen, die weltweit für die höchsten CO2-Emissionen durch die Förderung fossiler Brennstoffe verantwortlich sind (die "Carbon Majors"), eine emissionsbasierte Abgabe zahlen.

Memorandum: Gerechtigkeit gestalten - Ressourcenpolitik für eine faire Zukunft

Wie könnte eine gerechte und demokratische Ressourcenpolitik aussehen, die den Korridor zwischen planetarischen Grenzen und der Einhaltung der Menschenrechte respektiert? Das Memorandum "Gerechtigkeit Gestalten – Ressourcenpolitik für eine Faire Zukunft" ist das Ergebnis eines zweijährigen internationalen Dialogprozesses der Heinrich-Böll-Stiftung.

Klima

Wenn wir den Klimawandel in erträglichen Grenzen halten wollen, ist es höchste Zeit zu handeln. Wir haben Klimapolitik zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit gemacht. Wir setzen uns ein für ein globales Klimaabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen. Wir wollen diejenigen zur Kasse bitten, die mit ihrem Geschäftsmodell den Klimawandel anfeuern. Und wir fördern die Alternativen: die grüne Energierevolution, eine umweltfreundliche Landwirtschaft, nachhaltige Stadtentwicklung. Die Klimawende ist machbar!

Fundsachen und weitere kritische Perspektiven finden Sie auf unserem Blog Klima der Gerechtigkeit.

Veranstaltungen

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Berlin
Der Politische Suppentopf - Nach der Demo ist vor der Aktion!
Berlin
Kleinbauern im Fokus der Agrarindustrie
Berlin

Kampagne (en)

The Carbon Levy Project

90 oil, gas & coal producers are responsible for two thirds of our CO2 emissions in the atmosphere. It’s time to make them pay for their climate damage.

Projekt

Zur Website

Mit dem Projekt wollen wir die internationale Klimafinanzierung der deutschen Bundesregierung in ihren verschiedenen Facetten transparenter machen und sie kritisch beleuchten.