Kommunalpolitischer Bundeskongress 2017

Kommunalpolitischer Bundeskongress 2017

Foto: Nicola Schaller. All rights reserved.

KommMit – Städte und Gemeinden gemeinsam gestalten
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress vom 31. März bis 1. April 2017

Die Kommune ist die politische Ebene, die den Bürgern und Bürgerinnen am nächsten ist. Das merkt man besonders dann, wenn der Ton rauer wird: Auch in den Rathäusern ist der Kampf um die offene Gesellschaft angekommen. Der kommunalpolitische Bundeskongress lädt im Jahr 2017 daher erfahrene und neu gewählte Stadträt/innen, Verwaltungsmitarbeiter/innen und andere kommunalpolitisch Aktive ein, sich über folgende Fragen auszutauschen: Wie sollen demokratische Parteien mit der AfD und anderen Rechtspopulist/innen umgehen? Welche Reaktionen auf Hate Speech im Netz und am Stammtisch sind angemessen? Aber auch: Wie können Kommunen Geflüchtete besser integrieren? Wie sollen sie Radikalisierung und Gewaltbereitschaft aus allen Richtungen entgegentreten?

Der kommunalpolitische Bundeskongress 2017 ist das große Treffen für Netzwerken, Austausch und Fortbildung. Außer „Kommunalpolitik in der gespaltenen Gesellschaft“ werden noch viele andere Themen diskutiert: Grüne Hauptstadt Europas/ Grüne Stadt der Zukunft, grüne Mobilität, Energiewende, lebendige Quartiere, aktive kommunale Wohnungspolitik, sozialräumliche Polarisierung, Willkommenskommune konkret, Wärmewende in Kommunen, Genderranking deutscher Großstädte.

Hashtag: #BoellKommunal

Beiträge

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Die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten in Städten und Gemeinden hat auch die innerdeutsche Diskussion darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört, zugespitzt. Wir sprachen mit Mouhanad Khorchide, Professor für islamische Religionspädagogik, über islamischen Religionsunterricht und die Attraktivität des Salafismus.

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In keiner anderen Kommune waren die Demonstrationen gegen die Flüchtlingspolitik so laut, die Reden so aggressiv rassistisch und der Gegenprotest so verschwindend gering wie in Dresden. Tina Siebeneicher über Gegenstrategien und Grüne Politik in der Pegida-Hochburg.

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Wie kommen eigentlich neue Mitstreiter/innen in die (grüne) Kommunalpolitik? Und wann bleiben sie dabei? Unser Policy Paper gibt Empfehlungen für die Aktiven vor Ort, für die Landes- und Bundesebene von Parteien und für die Anbieter/innen von Weiterbildung.

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Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung beim Regionalverband Ruhr, hat mit anderen den „Radschnellweg Ruhr“ erfunden, Deutschland größtes Fahrradprojekt, und setzt ihn planerisch um. Sabine Drewes sprach mit ihm über nachhaltige Mobilität in Metropolregionen und deren Bedeutung für Klimaschutz und Wachstum.

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Identitätsstiftend für die Mitglieder der AfD ist deren Kampfansage an das „links-rot-grün verseuchte 68er-Deutschland“. Alexander Häusler empfiehlt den Grünen, den Fehdehandschuh aufzunehmen und offensiv für demokratische und emanzipative Errungenschaften einzutreten.

Podcast zum Thema

Archiv

In Stuttgart trafen sich zum 4. Kommunalpolitische Bundeskongress erfahrene und neu gewählte grüne Stadträt/innen zum Strategie- und Netzwerktreffen. Der Kongress findet alle zwei Jahre statt.

„Grün geht vor!“ ist der Treffpunkt für grüne Kommunalpolitiker/innen: fachlicher Austausch, Weiterbildung und Vernetzungsmöglichkeiten zu aktuellen stadtpolitischen Herausforderungen. Der 3. Kommunalpolititische Bundeskongress fand am 14. und 15. September 2012 in Darmstadt statt.