Migration

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In den achtziger Jahren warnte die Union vor 50 Millionen "Asylanten", die nach Deutschland kommen könnten; heute spricht die CSU davon, dass an den Grenzen 60 Millionen Flüchtlinge stünden und die Gesellschaft "implodieren" könne. Werden aus Schlagworten wieder Brandsätze?

Fachtagung Stadtpolitik und Vielfalt
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Die Zusammenarbeit von Städten mit ihrer migrantischen Zivilgesellschaft ist besonders wertvoll. Eine Fachtagung in der Heinrich-Böll-Stiftung bot Raum zur Diskussion unterschiedlicher Konzepte und ging der Frage nach, wie Austausch auf Augenhöhe stattfinden kann.

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Die Bundesregierung hat das Bleiberecht und die Aufenthaltsbestimmungen neu geregelt. Erleichterungen bringt das nur einem kleinen Teil von Geflüchteten und Migrant/innen. Für die meisten bedeutet das neue Gesetz Aufenthaltsverbote, Einreisesperren und Abschiebehaft.

Dossiers

Woche für Woche flüchten Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Boote geraten in Seenot, Menschen ertrinken. In unserem Logbuch berichtet Frank Dörner vom Einsatz der Crew an Bord des Rettungsschiffs MS Sea-Watch und ihrer Mission.

Die Flüchtlingspolitk der Europäischen Union steht so massiv in der Kritik wie lange nicht mehr. In diesem Dossier begleiten wir die Debatte über notwendige Reformen, beleuchten Fluchtursachen und die deutsche Willkommenskultur.

Publikationen

Wie steht es um das "Erbe des Antifaschismus" in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Autor/innen aus Kroatien, Serbien, Russland, der Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Montenegro geben differenzierte, spannende und visionäre Antworten.

Perspectives Asien Nummer 3

Asien, der bevölkerungsreichste Kontinent, verändert sich schon seit einiger Zeit dramatisch. Globalisierung und neue Technologien führen Millionen von Menschen aus der Armut. Gleichzeitig müssen immer mehr ihre Heimat verlassen. Ein Kontinent in Bewegung.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Was ist Inklusion?

Weitere Artikel aus dem Ressort

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Die Sea Watch hat ihren ersten Einsatz, nach der Zeit im Hafen von Lampedusa, absolviert und dabei über 100 Geflüchteten das Leben gerettet.

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Die Sea Watch ist wieder auf dem Weg ins Einsatzgebiet. Und sie ist nicht allein: Kriegsgschiffe, Frontex-Schiffe und Drohnen überwachen unentwegt das Mittelmeer. Gleichzeitig ertrinken jeden Tag Flüchtlinge, die in Seenot geraten.

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Verladen, Training für die neuen Besatzungsmitglieder und Schiffsreparaturen - Die Sea Watch liegt derzeit im Hafen von Lampedusa. Die Crew bereitet sich auf die nächsten Rettungseinsätze vor.

Sea Watch Mittelmeer
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Aus dem Logbuch: Kurz nach Sonnenaufgang erblickt die Crew der Sea Watch ein Schlauchboot. Es ist das vollbeladenste, das ihnen bisher begegnet ist. Die Rettung der 121 Menschen an Bord kostet Zeit und Kraft.

Rettungsinsel
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Nach nur fünf Einsatztagen hat die Sea Watch Crew fast fünfhundert Menschen gerettet. Das Boot heute ist wieder völlig überladen. An Bord befanden sich Personen mit Knochenbrüchen, eine Schwangere, ein Schwerverletzter und ein kleines Mädchen.

Migration

Eine positive Einstellung gegenüber der ethnisch-kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft und eine verbindliche Haltung gegenüber den Grundwerten und Regeln der Demokratie sind für uns kein Gegensatz. Gemeinsam bilden sie das Fundament einer multikulturellen Republik. Diesem Leitbild ist die Heinrich-Böll-Stiftung verpflichtet. Das gilt für unsere politische Bildungsarbeit im In- und Ausland sowie für unsere Organisationskultur. Es geht um Chancengleichheit und um die politische, ökonomische und soziale Teilhabe aller Mitglieder der Gesellschaft. Wie gut das gelingt, ist mitentscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik.

Auf unserem migrationspolitischen Portal "Heimatkunde" finden Sie zahlreiche Hintergrundartikel, Berichte und Dossiers sowie Hinweise zu unseren Veranstaltungen und Projekten, die sich mit den großen Fragen einer multikulturellen Republik befassen.

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Veranstaltungen

2. Sep.
Die "Heute-Show" aus Simbabwe
Berlin
3. Sep.
Ausstellungseröffnung
Berlin
5. Sep.
100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern 1915
Berlin