„Europas Grenzen in der Sahara – Migration, Abschiebungen und Solidarität“

Förderprojekt

Die Info-Tour des Alarme Phone Sahara (APS) mit zwei Aktivisten aus Agadez (Niger) informiert über Migration durch die Sahara, Abschiebungen aus Nordafrika und die alltägliche Unterstützungsarbeit des APS.

Im Hintergrund ein Foto von mehreren Menschen auf der Ladefläche eines kleinen Fahrzeugs in der Wüste, im Vordergrund ein Banner mit Veranstaltungsthema "Europas Grenzen in der Sahara".

Die Info-Tour des Alarme Phone Sahara bringt Perspektiven aus dem Sahel-Sahara-Raum nach Europa. Zwei Projektkoordinatoren aus Agadez (Niger), Azizou Chéhou et Moctar Nalosso, berichten aus erster Hand über die Auswirkungen europäischer Externalisierungspolitik, dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und zeigen konkrete solidarische Handlungsansätze auf. 

Das Alarme Phone Sahara wurde im Februar 2017 auf Initiative von Afrique-Europe-Interact in der nigrischen Hauptstadt Niamey gegründet – mittlerweile wird das Projekt maßgeblich von verschiedenen Akteuren aus Niger, Mali, Togo, Marokko, Deutschland und Österreich getragen. 

Im Rahmen mehrerer öffentlicher Veranstaltungen, Workshops und Vernetzungstreffen in Deutschland und der Schweiz werden zentrale Entwicklungen entlang der Migrationsrouten durch die Sahara beleuchtet. Ziel ist es, die oft unsichtbaren Folgen europäischer Grenzpolitik sichtbar zu machen und Räume für Austausch, Vernetzung und solidarisches Handeln zu schaffen. 

Das Programm der mehrwöchigen Info-Tour im April 2026 inklusive der verschiedenen Stationen in Deutschland und der Schweiz finden Sie hier.

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