Cover der Studie „Selbstverständlich europäisch 2026“ mit Symbolen zur Europapolitik.
Studie

Selbstverständlich europäisch 2026

Souverän, kooperativ, ambitioniert: Erwartungen an die deutsche Europapolitik
Aus der Reihe

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Europa steht vor großen Herausforderungen. Die EU muss ihre Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit stärken. Die Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt stehen an. Die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten wirft grundlegende Fragen über die Zukunft der Europäischen Union auf. Zugleich gilt es, neue Handels- und andere Partnerschaften zu schließen und den Klimaschutz voranzubringen. Welche Rolle soll Deutschland bei der Bewältigung dieser Herausforderungen übernehmen? Welche Erwartungen haben die Bürgerinnen und Bürger an die EU und die deutsche Europapolitik? Wie bewerten sie die EU-Mitgliedschaft und welche europapolitischen Themen sind ihnen besonders wichtig? Diesen Fragen geht die achte Ausgabe der Langzeitstudie «Selbstverständlich europäisch» nach. Die jährlich durchgeführte Studie zeigt zudem, wie sich das europäische Selbstverständnis sowie die politischen Einstellungen und Prioritäten der Bevölkerung im Laufe der Zeit verändern. Damit liefert sie eine empirisch fundierte Grundlage für die Debatte über die künftige Ausrichtung der deutschen Europapolitik.

Die Langzeitstudie wird jährlich von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Das Progressive Zentrum veröffentlicht.

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Oktober 2026
Herausgegeben von
Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Das Progressive Zentrum
Seitenzahl
28
Sprache der Publikation
Deutsch
Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Einleitung: Die Langzeitstudie im politischen Kontext

2 Aufbau und Methodik der Studie

3 Auswertung der Umfrageergebnisse 
3.1 Vorteile der EU-Mitgliedschaft überwiegen trotz Skepsis gegenüber finanziellem Beitrag 
3.2 Prioritäten für zusätzliche EU-Investitionen verschieben sich: Verteidigung sinkt, Klima und Soziales steigen 
3.3 Aktive Rolle bleibt gefragt; Kooperation wird stärker wahrgenommen – aber weniger gewünscht 
3.4 Mehrheit für Kompromisse statt Alleingänge – doch nicht auf Kosten von Blockaden 
3.5 Vertrauen in die EU zur Bewältigung von Krisen wird in fast allen Bereichen bestätigt 
3.6 Hoher Rückhalt für gezielte Maßnahmen zur Stärkung europäischer Industrie; Kosten werden in Kauf genommen 
3.7 Klare Mehrheit für mehr Unabhängigkeit von den USA; geteilte Ansichten über Zielbild neuer Partnerschaften 
3.8 Knappe Mehrheit gegen EU-Erweiterung; AfD-Lager der treibende Faktor 
3.9 Mehrheit gegen eine Lockerung der Klimaziele 

4 Politische Ableitungen und Handlungsempfehlungen 

5 Literaturverzeichnis 
Die Autor*innen 
Impressum 

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