Radikaler Realismus für Klimagerechtigkeit

Radikaler Realismus für Klimagerechtigkeit

Die Begrenzung des Klimawandels auf 1,5°C ist möglich und machbar. In diesem Dossier gibt es Antworten auf die Frage, wie das gehen kann. 

Dabei kann ein gutes Leben für alle ermöglicht sowie gleichzeitig unsere natürliche Umwelt geschützt werden. Wenn wir uns auf die dafür notwendige sozial-ökologische Transformation einlassen und sie aktiv gestalten. 1,5°C ist gleichzeitig unsere Chance, Klimagerechtigkeit zu erreichen.

Hier ein einleitender Überblick über die Diskussion rund um das 1,5°C-Ziel.

Publikation: Klimagerechtigkeit radikal realistisch

Die Publikation bringt das Wissen, die Erfahrung und Expertise von einer Reihe von internationalen Organisationen, Netzwerken und Wissenschaftler/-innen zusammen, die in ihren politischen Forderungen, ihrer politischen Praxis und wissenschaftlichen Forschung radikal und gleichzeitig machbare transformative Pfade entwickelt haben.

1,5°C und Geoengineering

„Nicht von Pseudolösungen ablenken lassen“

Interview

Wir können den globalen Temperaturanstieg noch auf 1,5°C beschränken. Barbara Unmüßig, Stiftungs-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, spricht über radikal-realistische Strategien in der Klimapolitik.

Von Barbara Unmüßig

FAQs zu 1,5°C und Geo-Engineering

FAQs

Was ist der Unterschied zwischen 1,5°C und 2°C? Was sind "negative Emissionen"? Was ist das Problem mit Geoengineering? Wie und warum arbeit die Heinrich-Böll-Stiftung zu den Themen Geoengineering und die Begrenzung auf 1,5°C? Antworten auf die meistgestellten Fragen zum 1,5°C-Ziel und dem Thema Geoengineering.

Publikationen

Wachstum in der Klimawissenschaft: Ein blinder Fleck

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E-Paper

Die Nutzung «negativer Emissions-Technologien» ist nicht so alternativlos wie in Szenarien dargestellt, noch ist ein «Overshoot» notwendig. Diese Kurzstudie legt einen Fokus auf den Faktor Wirtschaftswachstum sowie klimapolitische Maßnahmen, die ein Weniger an Produktion und Konsum vorsehen.

Kurswechsel 1,5°: Wege in eine klimagerechte Zukunft

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Publikation

In Paris wurde 2015 beschlossen, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu halten. Die hauptsächlich vorgeschlagenen Wege setzen auf riskante und kostspielige Technologien. Welche Alternativen für einen Kurswechsel möglich und nötig sind, zeigt diese Publikation.

CO2 als Maß aller Dinge

Der Klimawandel ist real Doch diese Bedrohung wird fast ausschließlich als ein Problem zu hoher CO2-Emissionen wahrgenommen. Die Autor/innen dieser Publikation berichtigen die berühmte Formel, wonach man nur managen kann, was in Zahlen aufbereitet ist.

Dossiers

Mehr zum Thema

Irrweg Geoengineering

Die Bereitschaft mit Geoengineering-Technologien zu experimentieren steigt, obwohl wir ihre Risiken und Nebenwirkungen noch nicht verstanden haben. Ein Allheilmittel gegen den Klimawandel gibt es nicht, wohl aber Alternativen, die wir jetzt umsetzen könnten.

Von Barbara Unmüßig