Meeresverschmutzung

Deutsch

Warum wir ein globales Plastikabkommen brauchen

Plastikverschmutzung ist ein zentrales Problem unserer Zeit - und eins, das wir selbst verursacht haben. Aber wie können wir es lösen? Durch ein umfassendes, verbindliches und zukunftsgerichtetes globales Plastik-Abkommen.

Von Lili Fuhr, Nils Simon

Meeresatlas 2017 zeigt beispiellosen Druck auf die Ozeane

Die Weltmeere stehen unter zunehmenden Druck und verändern sich rapide: Sie sind überfischt, verschmutzt und vermüllt, sie heizen sich auf und versauern, die Artenvielfalt nimmt ab – und zugleich verstärken sich die Auswirkungen dieser Prozesse gegenseitig. Das zeigt der heute vorgestellte „Meeresatlas 2017“, der Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean präsentiert.

Das Mikroplastikproblem

Die Bilder von durch Plastikmüll verschmutzten Stränden, von Seevögeln, die an Plastikteilen zugrunde gegangen sind, sind heute allgegenwärtig. Doch ebenso sehen wir Bilder von Menschen, die Strände säubern, hören von Ingenieursplänen, die die Ozeane wieder reinigen wollen. Also alles auf dem Weg zur Besserung?

Versauerung: Die Zukunft wird saurer

Kaum wahrnehmbar für uns Menschen schreitet die Versauerung unserer Meere immer weiter voran. In vielen Meeresgebieten zeigen sich schon heute die Folgen.

Der Meeresatlas

Überfischung, Artenverlust und eine immense Verschmutzung der Ozeane – das Meer steht unter Stress. Der Meeresatlas 2017 liefert in über 40 Infografiken und Texten die Daten, Fakten und Zusammenhänge.

Das Meer als Kulisse

Kreuzfahrt mit 4.000 Mitreisenden oder All-inclusive-Ressort am Strand – die Belastungen für Meer und Küstenbevölkerung durch den steigenden globalen Tourismus nehmen zu.

Vorwort zum Meeresatlas

Unsere Meere und Küsten als wichtiger Teil unserer Umwelt brauchen dringend Schutz. Wir hoffen, mit dem Atlas Impulse für eine breite­re gesellschaftliche und politische Diskussion über die Bedeutung des Ozeans als lebenswichtiges System und die Möglichkeiten zu seinem Schutz anzuregen.

Von Barbara Unmüßig, Dirk Scheelje, Martin Visbeck

Dünger für die Todeszonen

Im Golf von Mexiko, vor dem Delta des Mississippi, hat sich eine 20.000 Quadratkilometer große Todeszone gebildet. Wie in jedem Sommer. Hier lebt kaum noch etwas. Die Ursachen liegen an Land – 2.000 Kilometer stromaufwärts.

Müll und Gift im Meer

Die Müllberge an manchen Küsten sind ein für alle sichtbares Problem. Andere Verschmutzungen sind nicht so offensichtlich, aber darum nicht weniger gravierend.

Die Welt muss gemeinsam handeln: Für eine neue Governance der Ozeane

Fast die halbe Erde ist von Meeresgebieten bedeckt, die jenseits der Grenzen nationaler Hoheitsgewalt liegen („areas beyond national jurisdiction“). Sie gehören zu den heute am wenigsten global geschützten und verantwortungsvoll verwalteten Gebieten der Erde. Das ist angesichts der Bedeutung der Meere für unsere Ernährung, den Schutz des Klimas und für die Biodiversität verantwortungslos und muss sich schnell ändern.

Seiten

RSS - Meeresverschmutzung abonnierenAls RSS-Feed abonnieren