Der Meeresatlas

Der Meeresatlas

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Die Hohe See ist im territorialen Sinne Niemandsland. Was die Nutzung angeht aber Jedermansland.

Der Mensch und das Meer

Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel unseres Planeten. Sie sind reich an Ressourcen, bieten den Menschen Nahrung, Energie und Mineralien.
Sie sind wichtige Transportwege und zentral für die Stabilität unseres Klimas und Wetters. Doch die Zukunft dieser einzigartigen Ökosysteme ist durch Überfischung, Verlust der Artenvielfalt und Meeresverschmutzung gefährdet.

Der Meeresatlas bietet in zahlreichen Infografiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Meere, von denen wir leben. Er möchte auch die Bedeutung dieser Ökosysteme aufzeigen und eine breite­re gesellschaftliche und politische Diskussion anregen über die Möglichkeiten zu ihrem Schutz.

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Infografik aus dem Meeresatlas 2017: Flotten-Gesamtvolumen mit Ertrag und Subvention in der Hochsee- und Küstenfischerei

Fisch ist das weltweit am meisten gehandelte Produkt, das direkt aus der Natur gewonnen wird. Doch diese Abhängigkeit aller Nationen von der Ressource Fisch ist gleichzeitig die größte Bedrohung für unsere Fischbestände. Viele sind überfischt, Tendenz steigend.

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: Die Top-20-Länder mit dem schlechtesten Plastikabfall-Management

Die Bilder von durch Plastikmüll verschmutzten Stränden, von Seevögeln, die an Plastikteilen zugrunde gegangen sind, sind heute allgegenwärtig. Doch ebenso sehen wir Bilder von Menschen, die Strände säubern, hören von Ingenieursplänen, die die Ozeane wieder reinigen wollen. Also alles auf dem Weg zur Besserung?

Cover zum Meeresatlas der Heinrich-Böll-Stiftung

Ohne das Meer gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Doch Überfischung, Artenverlust und eine immense Verschmutzung bedrohen die Ozeane. Der Meeresatlas 2017 liefert in 18 Beiträgen und über 50 Grafiken die wichtigsten Daten, Fakten und Zusammenhänge. Er erscheint am 10. Mai.

Podcast zum Meeresatlas: Die Zukunft des Meeres

Ressourcen, Fischbestände und Energie: Wie wir die Schätze der Meere ausbeuten

Infografik aus dem Meeresatlas: Seeverkehr, Klimabilanz, Abgaskontrollgebiete

Kaffee, Bananen, Smartphones, Autos: Handelsschiffe transportieren Waren rund um den Globus. 90 Prozent des globalen Handels erfolgen über den Seeweg. Wer leistet was – und wer bezahlt das Ganze?

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: 300 Jahre – Technologie-Entwicklung und Metallverbrauch

In der Tiefsee locken Schätze mit geheimnisvollen Namen: Manganknollen, Kobaltkrusten, Schwarze Raucher. Hochkonzentriert sind in ihnen begehrte Metalle enthalten.

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: Weltkarte Energieerzeugung und Ressourcenvorkommen

Um den Energie- und Rohstoffbedarf auch in Zukunft zu sichern, richten die Nationen den Blick aufs Meer. Fossile Energieträger oder erneuerbare Energien – wo geht die Reise hin? Was sind die Chancen und Risiken? Ein Überblick.

Der Bedarf an Seltenen Erden wächst weiter. Was läge da näher, als die Schatzkammer Tiefsee anzugehen? Doch Ökologinnen und Ökologen warnen: Was hier zerstört wird, regeneriert sich lange nicht. Doch etliche Staaten und Industrie­firmen stehen bereits in den Startlöchern, um sich ihr Stück vom vermeintlichen Kuchen zu sichern.
Infografik aus dem Meeresatlas: Aquakultur als geschlossener Nahrungskreislauf

Aquakultur boomt – im Jahr 2014 kam fast jeder zweite von Menschen verzehrte Fisch aus einer Fischfarm. Die ökologischen und sozialen Probleme dieser Massentierhaltung unter Wasser sind jedoch immens.

Alle Grafiken und Texte des Meeresatlas stehen unter der offenen Creative Commons Lizenz CC BY 4.0. und können unter diesen Bedingungen weiterverwendet, bearbeitet und veröffentlicht werden.  Hier finden Sie die Grafiken und den Atlas in unterschiedlichen Formaten (jpg, png, pdf) zum Download.

Zur Erstellung des MEERESATLAS haben viele Expertinnen und Experten mit ihrem Fachwissen beigetragen – insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“.

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Der Ozean – ein fragiles Ökosystem

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: Lebendige Erinnerung – was uns die alten Fischer so erzählen

Das, was heute an „Wildnis“ im Ozean lebt und was wir in Meeresschutzgebieten erhalten wollen, ist nur ein Bruchteil dessen, was früher einmal dort lebte. Deshalb ist es gut zu wissen, was war. Um zu verstehen, was wieder möglich sein könnte.

Klimawandel: Pegel und Temperaturen steigen

Infografik aus dem Meeresatlas 2017:  Die Zukunft wird sauer

Kaum wahrnehmbar für uns Menschen schreitet die Versauerung unserer Meere immer weiter voran. In vielen Meeresgebieten zeigen sich schon heute die Folgen.

Infografik aus dem Meeresatlas: Erwärmung der Meeresoberfläche, Anstieg Meeresspiegel

In Springdale ist das Meer sehr weit weg. Und doch spürt die Stadt die Auswirkungen des weltweit steigenden Meeresspiegels: 10.000 Bürgerinnen und Bürger der Marshallinseln haben sich hier ihr neues Zuhause gesucht. In Sicherheit. 

Infografik aus dem Meeresatlas: Megacitys – Wachstum in Risikozonen

Überflutung, Erosion, Absinken: Unsere Küsten stehen immer stärker unter Druck. Menschen, die in Küstenregionen leben, sind besonders gefährdet – und es werden immer mehr.

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: So entsteht die Todeszone im Golf von Mexiko – Schweinezucht und intensiver Ackerbau

Im Golf von Mexiko, vor dem Delta des Mississippi, hat sich eine 20.000 Quadratkilometer große Todeszone gebildet. Wie in jedem Sommer. Hier lebt kaum noch etwas. Die Ursachen liegen an Land – 2.000 Kilometer stromaufwärts.

Boomende Kreuzfahrtindustrie: Die Gästezahlen steigen rasant, die Zahl der begehrten Destinationen nicht. Im Jahr 1980 gingen 1,4 Millionen Menschen auf Kreuzfahrt. 2016 waren es 24 Millionen Fahrgäste.
Infografik aus dem Meeresatlas 2017:  Müll und Gift im Meer
Infografik aus dem Meeresatlas: Boom  maritimer Tourismus

Kreuzfahrt mit 4.000 Mitreisenden oder All-inclusive-Ressort am Strand – die Belastungen für Meer und Küstenbevölkerung durch den steigenden globalen Tourismus nehmen zu.

Ocean Governance: Vom Schutz für ein globales Gemeingut

Infografik aus dem Meeresatlas 2017: Ocean Governance – Wem gehört das Meer?

Seit Jahrtausenden fahren Menschen zur See zum Fischen und zum Handeln. Seit vielen Jahrhunderten wurden deshalb auch Kriege geführt: Regierende beanspruchten Rechte am Meer und an seiner Nutzung. Und auch heute gibt es wieder Konflikte.

Internationale Schutzabkommen, wie die Agenda 2030 der Vereinten Nationen, können langfristig nur dann Erfolg haben, wenn sie von breiten Schichten der Gesellschaft unterstützt werden.

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Der Atlas liefert Daten, Fakten und Zusammenhänge. Er zeigt ein Europa, das Geburtsort von Aufklärung und Demokratie war und zugleich Schauplatz blutiger Kriege und Diktaturen, das durch seine kulturelle und politische Vielfalt besticht und nach wie vor vielen Menschen als Sehnsuchtsort gilt.

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Der Bodenatlas liefert Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen bietet der Atlas einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben.