Shoah

Deutsch

Solidarität, Empathie und Kritik

Besondere Beziehungen – Besondere Verantwortung: Die Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung erkundete am 29. und 30. April den Stand des deutsch-israelischen Verhältnisses. Eine Dokumentation der Veranstaltung.

Von Stefan Schaaf

Israel und die Shoah

Wie mit der Shoah umgehen? Eine Frage, die sich in Israel jede Generation erneut stellt - und die auch heute wieder leidenschaftlich diskutiert wird. Der israelische Historiker Yehuda Bauer über die tiefe Wunde des Völkermords.

Von Yehuda Bauer

Von der Einzigartigkeit zur Staatsräson

Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland glichen häufig zwei Monologen: Die einen sagten "Nie wieder Krieg", die anderen "Nie wieder wehrlos". Dass sich die Kontakte dennoch so gut entwickelt haben, grenzt an ein Wunder.

Von Shimon Stein, Mordechay Lewy

Deutschlands Israel

Zwei Studien haben die Einstellungen in der Bevölkerung untersucht: Während Deutschland einen guten Ruf als Reiseziel und verlässlicher Verbündeter genießt, dominieren hierzulande die Kritik an Israel und eine historische Schlussstrichmentalität.

Von Marianne Zepp

Näherungen. Auseinandersetzung mit NS-Täter_innenschaft im lokalen Umfeld

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Auch mehr als sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah notwendig. Besonders lokale NS-Täter_innenschaft, Ausgrenzung und Verfolgung vor Ort wurden bisher kaum aufgearbeitet. Der vorliegende Tagungsband setzt sich mit Täter_innenschaft im lokalen Umfeld auseinander und ist im Projekt "Ortsbegehung - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" entstanden.