Deutsch-Israelische Literaturtage 2018

Deutsch-israelische Literaturtage 2018

Fair enough? Was ist gerecht?

Ungleichheit in der Gesellschaft ist keine Neuigkeit – aber auch keine Selbstverständlichkeit. Was hindert uns, unsere Gesellschaft gerechter zu organisieren? Wagen wir es nicht, uns grundlegenden Verteilungsfragen zu stellen?
Diesen Themen widmen sich die Deutsch-Israelischen Literaturtage 2018 unter dem Titel „Fair enough? Was ist gerecht?“ vom 11. bis zum 15. April in Berlin. Neun israelische und deutschsprachige Autorinnen und Autoren lesen und diskutieren.

Künstler/innen-Portraits

Meine Identitäten: Israelisch, säkular, sozialistisch

Der israelische Autor Yiftach Ashkenazy ist Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen, die sich mit Gerechtigkeit befassen. Wie wächst man auf in einem Umfeld, das das Gute und Beste will? Enttäuschung heißt hier, erwachsen zu werden.

Von Yiftach Ashkenazy

Gender in Israel: So komplex wie das Land selbst

Wie steht es um die Gleichberechtigung in Israel? Eine Bestandsaufnahme der israelischen Autorin Sarit Yishai-Levi, die zu Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen vom 11. bis zum 15. April 2018 in Berlin ist.

Von Sarit Yishai-Levi

Karten und Vorverkauf

Mittwoch, 11. April 2018, 19:30 Uhr
Deutsches Theater / Kammerspiele, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
Eintritt: 8 Euro / 6 Euro ermäßigt / 3 Euro Sozialticket. Tickets ab 10. März über: www.deutschestheater.de, Tel.: (030) 28441225 oder an der Abendkasse.

Freitag, 13. April 2018, 20:00 Uhr
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz / Roter Salon, 10117 Berlin
Eintritt: 8 Euro / 6 Euro ermäßigt / 3 Euro Sozialticket.
Tickets ab 01. März über: www.volksbuehne-berlin.de, Tel.: (030) 24065777 oder an der Abendkasse.

Sonntag, 15. April 2018, 12:00 Uhr
Sophiensaele / Festsaal, Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Eintritt: Tagesticket: 8 Euro / 6 Euro ermäßigt / 3 Euro Sozialticket.
Tickets über: www.sophiensaele.com, Tel.: (030) 2835266 oder an der Abendkasse.

Mehr Informationen im Kalender

VORLÄUFIGES PROGRAMM

Mittwoch, 11. April 2018

Deutsches Theater / Kammerspiele

19.30 Uhr - Begrüßung
Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts

Lesung und Diskussion
Schöner Wohnen
Die Mieten in Tel Aviv und Jerusalem sind für viele unerschwinglich. Auch das Leben in deutschen Städten wird immer teurer. Wer bestimmt, wer wo wohnen und leben darf?

Mit: Mira MagénClemens Meyer
Moderation: Shelly Kupferberg

Freitag, 13. April 2018

Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz / Roter Salon
20.00 Uhr - Filmvorführung und Diskussion

TV-Serie Defense Files (Deutschland-Premiere)
Schonungsloser könnte der Blick nicht sein, den die Doku-Serie „Defense Files“ auf die israelische Strafjustiz wirft. Auf Schritt und Tritt verfolgt sie Pflichtverteidiger und ihre Schützlinge, die schuldig oder unschuldig vor Gericht stehen. Ganz gleich, ob es sich um einen rassistischen Fußballfan, um eine mutmaßliche Mörderin oder um einen korrupten Zollinspektor handelt – jeder einzelne Kriminalfall deckt immer weitere Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft auf. Die 6-teilige Serie aus Israel wurde 2014 mit dem Documentary Filmmakers’ Forum Prize for Best Series ausgezeichnet.

Gespräch und Q&A mit Produzent Liran Atzmor
Moderation: Christian Römer

Sonntag, 15. April 2018 - Ganztägiges Programm

SOPHIENSÆLE / Festsaal
In den Pausen gibt es ein israelisches Buffet.

12.00 Uhr - Lesung und Diskussion (Einlass ab 11 Uhr)

Zu viel des Guten?
Chancengleichheit, Geschlechter- und Generationengerechtigkeit…Das klingt gut, doch zu wie viel Gerechtigkeit sind wir letztlich wirklich bereit?

Mit: Sarit Yishai-LeviFatma Aydemir
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14.00 Uhr - Lesung und Diskussion

Zwischen den Fronten
Was können wir bewirken, wenn wir uns für etwas stark machen und dafür kämpfen? Und was bewirkt der Kampf in uns?

Mit: Amichai ShalevNicol Ljubić
Moderation: Shelly Kupferberg
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16.00 Uhr - Lesung und Diskussion

Emporkömmlinge
Unser Selbstwertgefühl hängt nicht unwesentlich davon ab, wie wir von anderen wahrgenommen wer-den. Wozu sind wir bereit, um uns zu bestimmten Kreisen zugehörig zu fühlen oder uns von anderen abgrenzen zu können?

Mit: Yiftach AshkenazyTakis Würger
Moderation: Natascha Freundel

Informationen

Sprache
Alle Lesungen finden in deutscher und hebräischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Die TV-Serie am 13. April wird in hebräischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

Projektteam
Frank Domhan (Kurator), Christian Römer (Projektleitung, Heinrich-Böll-Stiftung), Heike Friesel (Projektleitung, Goethe-Institut), Karin Lenski (Projektkoordination, Heinrich-Böll-Stiftung), Dr. Anne-Bitt Gerecke (Asisstenz der Projektleitung, Goethe-Institut), Carola Söllner (Projektorganisation)

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater, der Volksbühne Berlin und mit freundlicher Unterstützung der SOPHIENSÆLE.

Pressekontakt
Hannah Cuvalo, literaturtage@goethe.de Tel.: (030) 25 906 481

www.goethe.de/literaturtage und www.boell.de/literaturtage

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