Nancy Fraser: Demokratiedefizit soziale Gerechtigkeit

Nancy Fraser: Demokratiedefizit soziale Gerechtigkeit

16. Feb. 2015
Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftungen
Kostenlos
Veröffentlichungsort: gutvertreten.boell.de
Veröffentlichungsdatum: Februar 2015
Seitenanzahl: 8
Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0

Die erhöhte Repräsentanz von Frauen in den Schlüsselpositionen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stellt eines der zentralen Ziele der heutigen Frauenbewegung dar. Doch die repräsentative Demokratie befindet sich in einer Krise und verringert den Wert der Teilnahme am politischen Prozess. Stattdessen bestimmten die Märkte die politische Tagesordnung. Weltweit treten immer mehr Frauen dem "Heer der Lohnarbeit" bei und verschärfen damit auch die Krise der sozialen Reproduktion.

Nancy Fraser analysiert in ihrem Beitrag die verschiedenen Dimensionen und Paradoxien dieser Krise, erläutert ihre Auswirkungen auf die Geschlechter- und Verteilungsgerechtigkeit und beschreibt Chancen für eine feministische Politik auf globaler Ebene.

Der Beitrag basiert auf einem Vortag beim Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung am 3. November 2014 und erschien zuerst auf gutvertreten.boell.de.

Zur Person:
Nancy Fraser ist Professorin für Politik- und Sozialwissenschaften an der New School for Social Research in New York und eine der bekanntesten US-amerikanischen Feministinnen. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Constellations, einer internationalen Fachzeitschrift für Kritische Theorie und Demokratietheorie, und forscht zu den Arbeitsschwerpunkten Deliberative Demokratie, Transnationale Öffentlichkeit sowie Feministische Theorie.

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