Europas Finanzsystem verstehen: Von Austerität bis Zahlungsausfall

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Donata Riedel und Caspar Dohmen am 24. Februar 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung

Am 24. Februar 2016 erklärten die Wirtschaftsjournalist/innen Donata Riedel und Caspar Dohmen in der Heinrich-Böll-Stiftung die zentralen Wirkmechanismen der Europäischen Finanzpolitik und widerlegten finanzpolitische Mythen und Irrtümer.

Schuldenkrise, Bailout Package, Rettungsschirm: Selbst interessierten Bürgerinnen und Bürgern fällt es zunehmend schwer, sich zu den zentralen Fragen der Europäischen Finanzpolitik eine informierte Meinung zu bilden und klare Position zu beziehen. Es scheint nur noch Finanzexpert/innen zu gelingen, die Ursachen und Wirkmechanismen der Europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu durchschauen - doch auch von dieser Seite kommen in der Beurteilung der Krise immer wieder unterschiedliche, teilweise widersprüchliche Bewertungen und Erklärungen.

Aus diesem Grund lud die Heinrich Böll Stiftung am 24. Februar die Wirtschaftsjournalist/innen Caspar Dohmen und Donata Riedel dazu ein, in einem alternativen Frage- und Antwort Format zentrale Wirkmechanismen der Europäischen Finanzpolitik nachvollziehbar zu erklären und finanzpolitische Mythen und Irrtümer zu widerlegen.

So erläuterten die Journalist/innen unter anderem den Prozess, wie aus der amerikanischen Finanzkrise binnen weniger Zeit eine Eurokrise werden konnte und lösten den Widerspruch auf, dass Deutschland in der Debatte als „Zahlmeister Europas“ gesehen wird, Finanzexperten auf der anderen Seite aber argumentieren, dass der deutsche Bundeshaushalt an der "Griechenlandkrise" noch verdient. In der zweiten Hälfte der Abendveranstaltung beantworteten die Expert/innen die zahlreichen Fragen aus dem Publikum.

 

Video-Mitschnitt der Veranstaltung