Hybride Kriegsführung und umfassende Verteidigung: Von der Ukraine lernen

Veranstaltungsbericht

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat Europa dazu gezwungen, neu darüber nachzudenken, was Verteidigung bedeutet. Im Café Kyiv diskutierten Experten aus der Ukraine, Schweden, Litauen und Deutschland darüber, wie hybride Angriffe Gesellschaften weit über das Schlachtfeld hinaus treffen – und warum widerstandsfähige Demokratien eine umfassende Verteidigung benötigen, die Institutionen, Gemeinschaften und Bürger gleichermaßen mobilisiert.

Fünf Personen sitzen auf Bühne bei Podiumsdiskussion. Mittlere Person spricht ins Mikrofon; kleine Tische mit Wasserflaschen davor.
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Wie können sich offene Gesellschaften in einer Ära der hybriden Kriegsführung verteidigen? Podiumsdiskussion im Café Kyiv 2026.
Dieser Beitrag ist eine automatische Übersetzung.
Übersetzt mit DeepL.
Originalsprache ist English

Sicherheit neu denken beim Café Kyiv

Beim diesjährigen Café Kyiv, das von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wurde, stand eine der drängendsten Fragen Europas im Mittelpunkt: Wie können sich offene Gesellschaften in einer Ära der hybriden Kriegsführung verteidigen? Die Podiumsdiskussion - gemeinsam veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung, Gender in Detail und Vitsche - wurde von Irina Shulikina, CEO von Vitsche, moderiert. Sie eröffnete die Diskussion mit einer klaren Botschaft: Europa befindet sich in einer tiefgreifenden strategischen Neudefinition.

Jahrzehntelang wurde die westeuropäische Sicherheit vor allem in militärischen und territorialen Begriffen verstanden. Verteidigung bedeutete Streitkräfte, Bündnisse und Grenzen. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat gezeigt, dass die heutige Konfrontation weit über das Schlachtfeld hinausgeht. Hybride Kriegsführung zielt auf Gesellschaften von innen heraus ab - sie untergräbt das institutionelle Vertrauen, destabilisiert kritische Infrastrukturen, untergräbt die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und nutzt demokratische Offenheit aus. Die Frontlinie ist, wie Shulikina betonte, nicht mehr nur geopolitisch, sondern auch gesellschaftlich.

Die Erfahrungen der Ukraine: Von hybrider Destabilisierung zu umfassender Verteidigung

Die Ukraine ist ein krasses Beispiel. Lange vor dem Februar 2022 war das Land einer anhaltenden hybriden Destabilisierung ausgesetzt - Cyberangriffe, Desinformation, politische Einmischung -, die in einer umfassenden militärischen Aggression gipfelte. Unter existenziellem Druck war die Ukraine gezwungen, ihre Verteidigungsarchitektur zu überdenken. Herausgekommen ist ein sich entwickelndes Modell umfassender Verteidigung: ein gesamtgesellschaftlicher Ansatz, der militärische Bereitschaft mit zivilgesellschaftlicher Resilienz, strategischer Kommunikation, Gender-Perspektiven und demokratischer Beteiligung verbindet.

Die Philosophin Tamara Zlobina näherte sich diesem Konzept sowohl theoretisch als auch durch gelebte Erfahrung. Wie sie mit einem Zitat von Jenny Holzer feststellte: "Der Beginn des Krieges wird geheim sein". Für Zlobina begann Russlands Krieg nicht 2014 oder 2022, sondern schon viel früher - leise und strategisch. In den frühen 2000er Jahren verlagerte sich der ukrainische Medienraum allmählich auf russische Inhalte, nachdem Wladimir Putin seine Macht gefestigt und Russland wieder an wirtschaftlicher Stärke gewonnen hatte. Durch Medienbesitz und kulturellen Einfluss wurden Narrative geprägt, lange bevor die offene Aggression begann. Viele Ukrainer waren jahrzehntelang der russischen Propaganda ausgesetzt, ohne sie als solche zu erkennen.

Ihr zweiter Punkt ergab sich von selbst: Wenn Panzer auftauchen, sind frühere Schlachten bereits verloren worden. Russlands Aggression ist ein Beispiel für die hybride Kriegsführung des 21. Jahrhunderts - eine Kombination aus Propaganda, politischer Einmischung und narrativem Management auf der internationalen Bühne. Auf globalen Foren wie der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums und der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen führende Politiker von der Erosion der regelbasierten Ordnung. Aber, so betonte sie, diese Ordnung ist nicht einfach zusammengebrochen, sondern wurde im Laufe der Zeit bewusst untergraben.

Dennoch ist Russland mit seiner kognitiven Kriegsführung in der Ukraine letztlich gescheitert. In Analysen der NATO wird die kognitive Kriegsführung als ein Angriff auf die Fähigkeit zu denken, zu vertrauen, zu entscheiden und zu handeln beschrieben. Als die Invasion in vollem Umfang begann, erwarteten viele, dass die Ukraine innerhalb weniger Tage fallen würde. Stattdessen mobilisierte sich die Gesellschaft. Die Bürger warteten nicht auf den Staat - sie handelten. Der Versuch, die Bevölkerung zu lähmen, scheiterte.

In der Ukraine wurde bürgerschaftliches Engagement - von der Logistik der Freiwilligen bis zur digitalen Koordination - entscheidend für die Widerstandsfähigkeit.

Daraus folgt eine zentrale Lehre: Kein Staat kann solche Krisen allein bewältigen. Selbst gut funktionierende Demokratien sind auf aktive Bürger angewiesen. In der Ukraine wurde bürgerschaftliches Engagement - von der Freiwilligenlogistik bis zur digitalen Koordination - zum entscheidenden Faktor für die Widerstandsfähigkeit.

Zlobina ging auch auf die Bereitschaft ein. Sie räumte ein, dass die Ukraine nicht ausreichend auf eine Invasion im großen Stil vorbereitet sei. Die persönliche und institutionelle Bereitschaft musste sich unter enormem Druck entwickeln. Umfassende Verteidigung beruht daher auf beiden Ebenen. Nordische Modelle - insbesondere in Schweden - empfehlen, dass die Haushalte einen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser für mindestens drei Tage anlegen. Bei längeren Stromausfällen würden die Wasserversorgung, die Kommunikation, die Heizung und der Zugang zu Nahrungsmitteln unterbrochen werden - weit über das hinaus, was der Staat unmittelbar kompensieren könnte.

Eine umfassende Verteidigung dient zwei Zwecken: der Stärkung ziviler Sektoren wie Logistik, Energie und Gesundheitswesen und der Anerkennung der nichtmilitärischen Dimensionen der hybriden Kriegsführung - von der Wahlbeeinflussung bis zur Infrastruktursabotage. Wenn man sich nur auf die militärische Verteidigung konzentriert, bleibt die Gesellschaft ungeschützt. Das ukrainische System ist noch im Aufbau begriffen und wird größtenteils von dezentralen Freiwilligennetzwerken getragen. Zlobinas Forschungsinitiative zielt darauf ab, die ukrainischen Lehren mit den Erfahrungen westlicher Institutionen zu verbinden, wobei der Schwerpunkt auf dem Gender Mainstreaming liegt.

Schwedens totale Verteidigung: Institutionalisierte Resilienz

Olga Nemanezhyna befasste sich mit dem schwedischen System der totalen Verteidigung und seiner Bedeutung für Europa. Das schwedische Modell beschränkt sich nicht auf das Militär, sondern umfasst den militärischen und zivilen Schutz sowie die Verantwortung jedes Einzelnen, jeder Behörde, jedes Unternehmens und jeder Gemeinde. Es beginnt in den Kindergärten und reicht bis zu den Steuerbehörden. Verteidigung ist in diesem Verständnis kein Sektor - sie ist ein gesellschaftlicher Rahmen.

Verteidigung ist in diesem Verständnis kein Sektor - sie ist ein gesellschaftlicher Rahmen.

Das System beruht auf drei Grundprinzipien: gemeinsame Verantwortung von Staat, Privatsektor, Zivilgesellschaft und Bürgern; Bereitschaft in Friedenszeiten für die Widerstandsfähigkeit im Krieg; und Vertrauen als Infrastruktur. Institutionelles Vertrauen wird als strategisches Gut behandelt, das ebenso wichtig ist wie die physische Infrastruktur. Der Zivilschutz umfasst die Bereiche wirtschaftliche Sicherheit, Kommunikation, Energie, Finanzen, öffentliche Ordnung, Verkehr, Bildung und Migrationssteuerung. Resilienz ist institutionalisiert und nicht reaktiv.

Die Resilienz der Ukraine hingegen entwickelte sich unter akutem Druck. Dennoch verändert sie das europäische Verständnis von Bereitschaft. Nemanezhyna zog drei Lehren: spontane soziale Mobilisierung, die zentrale Rolle der lokalen Behörden und die geschlechtsspezifische Dimension der Resilienz. Die ukrainischen Gemeinden waren an vorderster Front bei der Evakuierung, dem Katastrophenschutz und der Aufrechterhaltung der Energieversorgung tätig. Frauen dienen als Soldatinnen, Sanitäterinnen, Freiwillige und Anführerinnen, während sie die Versorgungsinfrastrukturen aufrechterhalten. Die Ignorierung der Geschlechterdynamik, so argumentierte sie, schwächt die operative Effizienz. Gender Mainstreaming ist nicht nur eine wertebasierte Agenda, sondern eine Frage der Verteidigungsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Die baltische Perspektive: Von der Resilienz zum Widerstand

Die litauische Sicherheitsexpertin Dalia Bankauskaitė erweiterte die Debatte, indem sie neben der Resilienz auch das Konzept des Widerstands einführte. In den Diskussionen im Rahmen der NATO liegt der Schwerpunkt häufig auf militärischen Schwachstellen und Infrastrukturlücken. Die kognitiven, psychologischen und narrativen Dimensionen werden jedoch nach wie vor unterschätzt. Die strategische Kommunikation und der Kampf um die Wahrnehmung sind zentrale Bereiche.

Traditionelle Resilienzkonzepte stellen sicher, dass ein Staat während einer Krise weiter funktioniert. Gesellschaftliche Resilienz geht darüber hinaus: Sie betrifft die Bereitschaft von Einzelpersonen und Gemeinschaften zu handeln - sich anzupassen, zu überleben und schließlich über das Überleben hinaus zu neuer Stabilität und Wohlstand zu gelangen.

Gesellschaftliche Resilienz betrifft die Bereitschaft von Einzelpersonen und Gemeinschaften, zu handeln.

In der gesamten Ostseeregion wird Resilienz zunehmend zusammen mit Widerstand diskutiert: die Bereitschaft, Werte, Identität und demokratische Grundlagen zu verteidigen. In Zeiten von Ungewissheit und schwindender Vorhersehbarkeit nimmt die Unsicherheit zu. Wenn Gesellschaften die Fähigkeit verlieren, sich eine Zukunft vorzustellen, erodiert die langfristige Planung und die Polarisierung kann zunehmen. Die Gemeinschaft, betonte Bankauskaitė, ist die entscheidende Brücke zwischen Individuum und Staat.

Eine Umfrage zur gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit an der gesamten Ostflanke der NATO zeigt auffällige Ergebnisse. Die Ukrainer sind in Bezug auf die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft und der Gesellschaft außerordentlich stark, und im Vergleich mit den baltischen Staaten, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Georgien stehen sie oft an der Spitze. Bei der Hoffnung schneiden sie jedoch deutlich schlechter ab. Der Krieg verkürzt den Zeithorizont; die Menschen leben in kurzen Intervallen und nicht in langfristigen Perspektiven. Nachhaltige Handlungsbereitschaft hängt von einer klaren Zukunftsvision, Zugehörigkeit, Inklusivität, sozialem Zusammenhalt, Wohlbefinden und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung ab - Bedingungen, die in Friedenszeiten geschaffen wurden.

Verantwortung gegenüber der Ukraine, Sicherheit neu denken: Die deutsche Perspektive

Franziska Brantner brachte die Diskussion nach Deutschland und reflektierte über politische Verantwortung und öffentliche Wahrnehmung. Sie erkannte zunächst an, dass der Freiheitskampf der Ukraine untrennbar mit dem Europas verbunden ist. Zugleich mahnte sie eine präzise Sprache an. In Deutschland sei es zutreffender, von hybriden Angriffen und nicht von einem hybriden Krieg zu sprechen, da der Begriff "Krieg" den Einsatz von Streitkräften als Reaktion impliziere. Was in Deutschland geschieht, sind gezielte Angriffe auf Infrastruktur, Institutionen und die öffentliche Meinung.

Das Ziel solcher Angriffe ist die gesellschaftliche Destabilisierung - die Untergrabung des Vertrauens in die Demokratie und die Schwächung der Unterstützung für die Ukraine. Narrative, die früher auf politische Randgruppen beschränkt waren, wie etwa die Forderung nach Wiederaufnahme der russischen Gasimporte, haben sich dem Mainstream angenähert. Propaganda, so betonte sie, sollte klar benannt werden: keine "Fake News", sondern Lügen.

Der Wunsch nach Stabilität kann eine klare Analyse nicht ersetzen.

Deutschland hat sein Verständnis von Verteidigung erweitert und neben den Militärausgaben auch die Investitionen in Nachrichtendienste und Katastrophenschutz erhöht. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen: Die föderale Koordinierung ist komplex, und der Schutz kritischer Infrastrukturen ist uneinheitlich. Franziska Brantner äußerte Bedenken gegen den Verkauf strategisch wichtiger Energieanlagen an außereuropäische Investoren und plädierte dafür, dass sie unter europäischer Kontrolle bleiben sollten.
Eine wichtige Lehre aus der Ukraine betrifft die Mobilisierung über die Streitkräfte hinaus. Eine umfassende Verteidigung erfordert eine vorherige Erfassung der zivilen Fähigkeiten - Programmierer, Logistikexperten, medizinisches Fachpersonal, Ingenieure. Ein freiwilliges Kompetenzregister, das in Friedenszeiten eingerichtet wird, könnte die Bereitschaft stärken, ohne die Gesellschaft zu militarisieren.

Auf die Frage, warum Deutschland und andere westeuropäische Staaten Russland nur langsam als strategische Bedrohung erkannt haben, verwies Brantner auf psychologische und historische Faktoren: Nostalgie, wirtschaftliche Verflechtung und der Glaube an eine besondere Partnerschaft. Die Auseinandersetzung mit dieser Fehleinschätzung erfordert emotionale und intellektuelle Ehrlichkeit. Der Wunsch nach Stabilität kann eine klare Analyse nicht ersetzen.

Von der spontanen Resilienz zur systemischen Verteidigung

In der abschließenden Diskussion sprachen die Podiumsteilnehmer über die fragmentierte Bedrohungswahrnehmung in Europa und die Herausforderung, spontane zivile Resilienz zu institutionalisieren. Zlobina warnte vor simplifizierenden Erklärungen. Selbst die Ukraine habe trotz ihrer tiefen Vertrautheit mit Russland nicht mit einer umfassenden Invasion gerechnet. Gesellschaften weigern sich oft zu glauben, dass eine extreme Aggression möglich ist. Leugnen kann beruhigender sein als Konfrontation.
Bankauskaitė betonte, dass historische Erinnerung, Geografie und wirtschaftliche Beziehungen die Wahrnehmung von Bedrohungen in Europa unterschiedlich prägen. Russlands langfristige Soft-Power-Strategie hat zu einer fragmentierten Wahrnehmung beigetragen - sogar innerhalb der NATO. Ohne ein gemeinsames Verständnis bleibt ein koordiniertes Vorgehen schwierig.

Für Zlobina besteht der erste Schritt zur Institutionalisierung in einer klaren Begrifflichkeit. "Umfassende Verteidigung" muss in den Mittelpunkt des Sicherheitsdenkens rücken. Solange der Begriff der Verteidigung eng auf militärische Aspekte beschränkt ist, laufen Demokratien Gefahr, für hybride Angriffe in allen Bereichen der Information, der Wirtschaft und der Wahrnehmung anfällig zu bleiben. Die Benennung der hybriden Kriegsführung ist strategisch, nicht rhetorisch. Sanktionen, so Nemanezhyna, seien selbst Instrumente der hybriden Kriegsführung - ein Beweis dafür, dass Europa bereits aktiv sei.

Nemanezhyna hob praktische Maßnahmen hervor: eine ehrliche Kommunikation zwischen Regierungen und der Zivilgesellschaft, ein stärkeres Engagement der Kommunen, eine intensivere Zusammenarbeit mit Unternehmen und vertrauensvolle Brücken zwischen Institutionen und Bürgern. Vorsorge sollte weder alarmistisch sein noch aufgeschoben werden. Es ist jetzt an der Zeit, die Widerstandsfähigkeit zu systematisieren.

Umfassende Verteidigung ist keine technische Anpassung, sondern ein gesellschaftlicher Wandel.

Aus baltischer Sicht ist eine umfassende Verteidigung ein kontinuierlicher Prozess des Staatsaufbaus. Starke, aufeinander abgestimmte Institutionen und Gesellschaften sind weniger anfällig für Angriffe. Die Vorbereitungen Litauens, bis 2027 eine deutsche Brigade aufzunehmen, zeigen, wie die Verteidigungsplanung die Infrastruktur und das gesellschaftliche Vertrauen stärken kann. Die russische Propaganda, die ausländische Truppen als "Besatzung" darstellt, stößt auf wenig Resonanz; für viele Litauer symbolisiert ihre Anwesenheit Souveränität und Sicherheit.

Zum Abschluss der Sitzung wurde eine Botschaft deutlich: Umfassende Verteidigung ist keine technische Anpassung, sondern ein gesellschaftlicher Wandel. Sie erfordert eine gemeinsame Wahrnehmung der Bedrohung, institutionelle Reformen, bürgerschaftliches Engagement und eine zukunftsorientierte Vision. Vor allem aber erfordert sie den Mut, sich unbequemen Wahrheiten zu stellen - und die Entschlossenheit, Demokratien aufzubauen, die nicht nur in der Lage sind, Krisen zu überstehen, sondern auch die Zukunft zu gestalten.


Haftungsausschluss

Die Diskussion baute auf den Erkenntnissen einer Reihe von Expertenberichten der ukrainischen NGO Expert Resource "Gender in Detail" auf, die die sich entwickelnden Praktiken der Ukraine im Bereich der umfassenden Verteidigung unter dem Aspekt des Gender Mainstreaming untersucht. Das Projekt zeigt auf, wie die Beteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Perspektiven die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit und den effektiven Einsatz von Humanressourcen in der Verteidigung stärken.

Referenten:

  • Tamara Zlobina, Philosophin und Leiterin der NGO Expert Resource Gender in Detail
  • Olga Nemanezhyna, Resilienzstrategin und Mitautorin des Berichts Gender Mainstreaming in Comprehensive Defense in Ukraine, Swedish International Liberal Centre
  • Dalia Bankauskaitė, Expertin für Sicherheitspolitik und strategische Kommunikation (Kiew/Riga)
  • Franziska Brantner, Mitglied des Bundestages und Ko-Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen

Moderation:

  • Iryna Shulikina, Vitsche.

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