Dossier
Biodiversität
Täglich verlieren wir Ökosysteme, Arten und biologische Vielfalt – überall auf der Welt und in vielen Fällen für immer. Der Mensch mit seinen Produktions- und Lebensweisen gefährdet die Biodiversität des Planeten in einem Ausmaß, dass die Wissenschaft vom sechsten großen Massensterben spricht.
Wie lässt sich biologische und genetische Vielfalt schützen? Welche Trends bedrohen und zerstören unsere Ökosysteme? Und was hat das mit globaler Gerechtigkeit zu tun? Unser Dossier zeigt aktuelle Entwicklungen und Hintergründe.
Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt ist ein 1993 in Kraft getretenes internationales Umweltabkommen mit 196 Mitgliedsstaaten.
Die Konvention hat drei gleichrangige Ziele: Schutz der biologischen Vielfalt, Nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile, Zugangsregelung und gerechter Ausgleich von Vorteilen, welche aus der Nutzung genetischer Ressourcen entstehen. Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet den CBD-Verhandlungsprozess und ist Mitglied der CBD-Alliance, einem zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss.
Vom 19. bis 30. Oktober 2026 findet die 17. UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP17) in Jerewan, Armenien, statt. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung der internationalen Biodiversitätsziele.
➤ Mehr zur UN-Biodiversitätskonferenz und den Verhandlungen der CBD
Kann der Markt die Natur retten? Welche Folgen hat es, wenn biologische Vielfalt zum Wirtschaftsgut wird?
Das Dossier beleuchtet die zunehmende Ökonomisierung der Natur und ihre Auswirkungen auf Umwelt und globale Gerechtigkeit.
Wie lässt sich die biologische Vielfalt schützen? Wer profitiert von ihrer Nutzung? Und welche Risiken bergen neue Technologien?
Vier Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung beleuchten zentrale Fragen rund um Biodiversität und Naturschutz.