Archiv Grünes Gedächtnis: Interviews mit Zeitzeug/innen

Archiv Grünes Gedächtnis: Interviews mit Zeitzeug/innen

Im Jahr 1979 gründeten sich Die Grünen, um als politische Vereinigung an der Europawahl teilzunehmen. Für diese Wahlkampagne wurde die erste grüne Geschäftsstelle in Bonn eingerichtet. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit einigen derjenigen gesprochen, die diese Wahlkampagne getragen haben: mit Lukas Beckmann, Milan Horáček, Wilhelm Knabe, Eva Quistorp und Roland Vogt.

In unserer Reihe von Interviews mit Zeitzeug/innen beleuchten wir auch die Beziehung von Feministinnen zu den Grünen und umgekehrt. Uns interessiert dabei die berufliche und politische Praxis der Frauen, die diese Begegnung entscheidend geprägt haben. Wir haben mit Mechtild M. Jansen, Sibylle Plogstedt und Eva Quistorp über ihre berufliche und politische Praxis gesprochen.

Eine Hälfte des Lebens für andere einsetzen.

Anfang der achtziger Jahre war das Waldsterben das große ökologische Thema in Deutschland. Wilhelm Knabe hatte sich den Kampf dagegen auf die Fahnen geschrieben. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihm über sein Leben in und die Lehren aus Nazi-Deutschland gesprochen, über die Flucht aus der DDR und seinen Weg zu den Grünen.

Von Christoph Becker-Schaum

Die Seele der Grünen

Eva Quistorp kämpfte seit den 1970er Jahren in der Frauen-, Friedens- und Ökologiebewegung. Ihr feministisches Anliegen war es, die Frauenbewegung mit der Friedens- und Ökologiebewegung zu vernetzen. Diesem Ziel galt auch ihr Engagement als grüne Abgeordnete im Europaparlament.

Von Christoph Becker-Schaum, Robert Camp

"Politik muss man wie das Bauen im Maßstab 1:1 machen."

Franziska Eichstädt-Bohlig hat viele Jahre als Baustadträtin und Bundestagsabgeordnete für eine behutsame Stadterneuerung gekämpft. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihr über ihre Erfahrungen in der Wohnungsbaupolitik gesprochen.

Von Christoph Becker-Schaum