Erneuerung ermöglichen
Finanzpolitik und Sozialpolitik sind zwei entscheidende Politikfelder, wenn es darum geht, verlorengegangenes Vertrauen in staatliche Handlungsfähigkeit und die Demokratie zurückzugewinnen. Beide Bereiche haben weitreichenden Einfluss auf die
Lebensumstände der Menschen.
Als Heinrich-Böll-Stiftung wollen wir einen Beitrag zu dem notwendigen Orientierungsprozess in Zeiten vielfältiger Umbrüche leisten und haben vier fachliche Reformimpulse in die Debatte eingebracht. Die wissenschaftlichen Studien beschäftigen sich mit
- der Zukunftsorientierung des Bundeshaushalts (Peter Bofinger),
- der Umsetzung von großen Investitionen (Michael Thöne),
- den Antworten des Sozialstaats auf Klimarisiken (Frank Nullmeier) und
- dem Fachkräftemangel in zentralen zukunftsrelevanten Branchen (Michaela Evans Borchers).
Dabei haben wir die Bedingungen für erfolgreichen Wandel und Reformen ins Zentrum gestellt, weil sie Voraussetzung für den Erfolg eines jeden progressiven Projekts sind – ob wirtschaftliche Erneuerung, Klimaschutz oder soziale Sicherheit.
In diesem Paper wollen wir verschiedene Stränge der analysierten Herausforderungen zusammenführen, sortieren und unsere wichtigsten Schlussfolgerungen auf den Punkt bringen. Im Ergebnis formulieren wir drei Leitlinien für eine zukunftsgerichtete Finanz- und Sozialpolitik.
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Inhaltsverzeichnis
Leitlinie 1: Infrastrukturen zum Ausgangspunkt für Reformen machen
Leitlinie 2: Modernisierung mit Leben füllen
- Steigende sozialpolitische Bedarfe durch die Alterung der Gesellschaft
- Ein hohes Beschäftigungsniveau im demographischen Wandel
- Gestiegene Lebenshaltungskosten
- Bürgerfreundliche und effiziente Sozialverwaltung
Leitlinie 3: Investieren in die Zukunft
Der Handlungsdruck steigt, die Spannungen bleiben
- Die Grenzen der Politik, die liefert
- Wer ist der Staat?