Kampf um die Moderne 2016 / Essay Im Jahr 2016 beschrieb Ralf Fücks die Herausforderung, den rasanten Wandel der globalen Moderne mit dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen. Neun Jahre später sieht er, dass vor allem der Konflikt zwischen offener Gesellschaft und verschiedenen Spielarten des Autoritarismus an Wucht gewonnen hat. Ralf Fücks
Wie kommen menschliches Wohlergehen und ökologische Nachhaltigkeit zusammen? 2022 / Essay Imme Scholz analysierte im Jahr 2022, warum Armutsbekämpfung und Klimaschutz kein Widerspruch sind. Heute blickt sie auf neue rechtliche Entwicklungen, politische Weichenstellungen und Gründe für vorsichtige Hoffnung. Imme Scholz
Die Menschenrechte 2005 / Analyse Vor zwanzig Jahren skizzierte Heiner Bielefeldt den zentralen Streit um die Menschenrechte: Sind sie universell – oder ein westlicher Anspruch auf Deutungshoheit? Sein Text zeigt, wie kontrovers diese Debatte damals geführt wurde und wie sehr sie die Grundlagen globaler Politik berührt. Heiner Bielefeldt
Keine stirbt für sich allein 2016 / Essay Matthias Glaubrecht beschrieb im Jahr 2016 eindringlich, wie sehr ein globales Artensterben die biologische Vielfalt bedroht. Heute, 2025, sagt er: Wir haben immer noch nicht verstanden, dass wir gerade unsere Lebensgrundlagen zerstören. Matthias Glaubrecht
Die nationalistische Internationale 2016 / Analyse Wie entstehen autoritäre Strömungen in Demokratien – und warum gewinnen sie gerade jetzt wieder an Kraft? Frank Decker beschrieb 2016 die Logik des neuen Rechtspopulismus, seine sozialen Triebkräfte und seine europaweiten Netzwerke. Neun Jahre später blickt er erneut auf seine Analyse. Frank Decker
"Queere Entwicklungszusammenarbeit ist immer auch Demokratieförderung" Rede In ihrer Rede bei der Konferenz "Queere Menschenrechte schützen gegen den globalen Backlash – die Verantwortung deutscher Entwicklungszusammenarbeit" beleuchtet Julia Ehrt die kritische Lage von LSBTIQ*-Bewegungen und warnt vor einem globalen Rechtsruck. Dr. Julia Ehrt