Erinnerungskultur

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Geschichte als Aufklärung

böll.brief

Die Last und Lust zusammenführende Erinnerung an eine unheilvolle Vergangenheit hat sich zum Identitätsanker und zur leitenden Orientierungsachse in einer unübersichtlicher gewordenen Gegenwart entwickelt.

Das Elend mit der Geschichtsbewältigung

In den Balkan-Staaten versuchen nationalistische Kräfte die eigene Geschichte umzudeuten und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Das verhindert eine demokratische Zukunft.

Von Erich Rathfelder

6. Europäisches Geschichtsforum: Das Epochenjahr 1917

Das Europäische Geschichtsforum 2017 fragt danach, wie an unterschiedlichen Orten Europas (mit Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa) an das Epochenjahr 1917 erinnert wird. Aus den dominanten Narrativen können Schlussfolgerungen für die aktuelle Verfasstheit der Regionen gezogen werden.

Von Maria Ugoljew

Dinge zum Sprechen bringen

Wie können Forensik, Anthropologie und Kunst zur Verarbeitung von extremer Gewalt beitragen? Die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid und die Künstlerin Mariana Castillo Deball haben zu dieser Frage in Mexiko-Stadt die Konferenz „Dunkle Materie” ausgerichtet. Ein Interview.

Von Ole Schulz

Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft

Am 7. Juni 2016 diskutierten Prof. Aleida Assmann und Ulle Schauws, MdB in der Heinrich-Böll-Stiftung die Bedeutung von Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft. Wie können die Erfahrungen der Geflüchteten, die deutsche Kolonialgeschichte und die Gastarbeitergeschichte Teile des deutschen Erinnerungsnarrativs werden?