Das Buch „Doppelagentinnen“ erzählt von tschechischen Frauen, die zum Studium, wegen der Arbeit oder aus Liebe nach Deutschland kamen. Die Interviews handeln von ihrem Alltag, von Zugehörigkeit und der Frage, in welcher Sprache es sich besser lachen lässt.
Trotz 25 Jahren Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit kommt die feministische Friedensförderung nur schleppend voran. Die Publikation fordert verstärktes Engagement, das auf Solidarität und strukturellem Wandel basiert.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind zu einem wichtigen Investor in den Ländern des Westbalkans geworden. Für die EU-Erweiterung, muss die Europäische Union sicherstellen, dass ausländisches Kapital ihre Governance-Standards stärkt und nicht untergräbt.
Das gewaltsame Verschwindenlassen und willkürliche Inhaftierungen ukrainischer Zivilist*innen durch russische Behörden sind systematisch und weit verbreitet. Deutschland und die EU sollten ihren diplomatischen Einfluss nutzen, um dagegen vorzugehen.
Die neueste Publikation des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Sarajevo beschreibt acht wichtige Fälle von sozioökologischen Konflikten im Zusammenhang mit Projekten der Rohstoffindustrie in Bosnien und Herzegowina – von Majevica über Kupres bis Ozren.
Boris Birger kämpfte zusammen mit Gleichgesinnten wie Lew Kopelew und Heinrich Böll sein Leben lang für ein demokratisches Russland. Er starb am 4. August 2001 in der Eifel. Dieses Buch erinnert an ihn.
Die Besorgnis über das Jadar-Projekt in Serbien wächst aufgrund von Unregelmäßigkeiten seitens der Behörden und Rio Tinto. Mängel bei Nachhaltigkeit, Umweltprüfungen, Korruption und Menschenrechten untergraben Vertrauen. Dieses Briefing bietet Einblicke in Geschichte, Bedenken und Folgen.
Die Studie des Belgrade Center for Security Policy untersucht die politische Debatte rund um Serbiens Jadar-Projekt und seine globale Bedeutung, Schlüsselakteure und sich entwickelnde Narrative. [Englisch]
Deutschland ist auf Erwerbsmigration aus dem Westbalkan angewiesen. Aber die Abwanderung vor allem junger, ausgebildeter Menschen bremst sowohl den wirtschaftlichen als auch den demokratischen Fortschritt der Region.
Politische Hürden stehen dem EU-Beitritt der Westbalkanländer auch nach 2022 weiter im Weg. Die Erweiterungsdynamik in Folge des Krieges gegen die Ukraine lässt bereits nach, während die Beziehungen zwischen der EU und dem Westbalkan zunehmend transaktional und asymmetrisch werden. Was die EU tun kann.