Zeitgeschichte

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Seit 2010 ist Wolfgang Templin der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Im Podcast erklärt der DDR-Bürgerrechtler, warum er sich auf sein neues Ehrenamt als Nationaler Botschafter der Online-Geschichtsplattform Europeana 1989 freut und welche Aufgaben ihn erwarten.
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Wie jedes Jahr werden die Ereignisse von 1968 in Prag aus heutiger Sicht reflektiert – dieses Jahr drängt sich die „Informationspolitik“ des Kreml im Ukraine-Konflikt als Bezugspunkt auf.

Einwohner von Prag mit tschechoslowakischer Flagge vor einem zerstörten sowjetischen Panzer

Am 21. August 1968 überrollten die Panzer des Warschauer Pakts den Prager Frühling. Der demokratische Aufbruch in der Tschechoslowakei war das 1968 des Ostens. Die Botschaft von Selbstbestimmung und Demokratie ist immer noch aktuell.

Soh Horie
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Hiroshima und Nagasaki: Zwei Namen, die für den Vernichtungsirrsinn des 20. Jahrhunderts stehen. Nach den jüngsten UN-Verhandlungen in New York ist es unwahrscheinlich, dass die Überlebenden eine atomwaffenfreie Welt noch erleben werden.

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Am 6. August 1945, als die Atombombe Hiroshima traf, war Soh Horie vier Jahre alt. Durch Aufklärungsarbeit an Schulen trägt er bis heute dazu bei, dass die Erinnerungen an die Geschehnisse lebendig bleiben. Maria Lohbeck hat mit ihm über seine Arbeit und die Gefahren der Atomtechnik gesprochen.

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Seit dem Schock von 9/11 verfolgt die amerikanische Regierung eine neue Überwachungsideologie. Das Ziel: Weltweit alle Daten erfassen, denn man brauche „den Heuhaufen, um die Nadel zu finden“, wie NSA-Chef Keith Alexander sagt.

Dossiers

Andreas Koziol, einer der Dichter in den 80iger Jahren, die damals in Ost und West für Furore und heiße Diskussionen in den Feuilletons sorgten. Auch die Stasi war in dem Künstler-Biotop leibhaftig präsent. Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur.

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Publikationen

Wie steht es um das "Erbe des Antifaschismus" in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Autor/innen aus Kroatien, Serbien, Russland, der Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Montenegro geben differenzierte, spannende und visionäre Antworten.

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging 2013 an den amerikanischen Historiker Timothy Snyder. Die Festschrift dokumentiert die Rede des Preisträgers, die Laudatio des Historikers Gerd Koenen, die Begründung der Jury, die Würdigung der Preisgeber sowie die Beiträge zu einem Kolloqium von Timothy Snyder, Gerd Koenen und Karol Sauerland.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen. Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden. Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Veranstaltungen

2. Sep.
Die "Heute-Show" aus Simbabwe
Berlin
3. Sep.
Ausstellungseröffnung
Berlin
5. Sep.
100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern 1915
Berlin