Zeitgeschichte

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Seit 2010 ist Wolfgang Templin der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Im Podcast erklärt der DDR-Bürgerrechtler, warum er sich auf sein neues Ehrenamt als Nationaler Botschafter der Online-Geschichtsplattform Europeana 1989 freut und welche Aufgaben ihn erwarten.
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Seit dem Schock von 9/11 verfolgt die amerikanische Regierung eine neue Überwachungsideologie. Das Ziel: Weltweit alle Daten erfassen, denn man brauche „den Heuhaufen, um die Nadel zu finden“, wie NSA-Chef Keith Alexander sagt.

Heinrich Böll
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Heinrich Böll war einer der bedeutendsten Schriftsteller der Nachkriegszeit. Am 16. Juli 2015 jährt sich der Todestag unseres Namensgebers zum dreißigsten Mal. Sein Ziel war es stets, das öffentliche Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland zu verändern.

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Adnan Rondić hat seit 1995 als Journalist über die Ereignisse in und um Srebrenica berichtet. Seine Erfahrungen hat er nun in dem Buch "Živjeti Srebrenicu" verarbeitet, aus dem wir hier erste Auszüge veröffentlichen.

Adnan Rondic und Miranda Jakisa im Gespraech
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Am 11. Juli 2015 jährt sich der Genozid von Srebrenica zum zwanzigsten Mal. Der Journalist Adnan Rondić hat ein Buch über die Folgen jener grausamen Tage im Sommer 1995 geschrieben.

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Im Juli 1995 ermordete die Armee der Republika Srpska in nur wenigen Tagen bis zu 9.000 bosnische Jungen und Männer. Bis heute ist der Genozid von Srebrenica das größte Hindernis für einen funktionierenden Staat Bosnien-Herzegowina. Doch Srebrenica könnte auch eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft sein.

Dossiers

Andreas Koziol, einer der Dichter in den 80iger Jahren, die damals in Ost und West für Furore und heiße Diskussionen in den Feuilletons sorgten. Auch die Stasi war in dem Künstler-Biotop leibhaftig präsent. Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur.

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Publikationen

Wie steht es um das "Erbe des Antifaschismus" in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Autor/innen aus Kroatien, Serbien, Russland, der Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Montenegro geben differenzierte, spannende und visionäre Antworten.

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging 2013 an den amerikanischen Historiker Timothy Snyder. Die Festschrift dokumentiert die Rede des Preisträgers, die Laudatio des Historikers Gerd Koenen, die Begründung der Jury, die Würdigung der Preisgeber sowie die Beiträge zu einem Kolloqium von Timothy Snyder, Gerd Koenen und Karol Sauerland.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen. Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden. Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Veranstaltungen

23. Aug.
Schwerpunkt: Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte
Berlin
3. Sep.
Ausstellungseröffnung
Berlin
22. Sep.
Podiumsdiskussion zur Ausstellung
Berlin