Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Dossier: Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

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Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Chancen und Zukunftsaussichten driften auseinander.

Eine Antwort auf die realen Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten ist Inklusion. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch als Individuum so akzeptiert wird, wie er ist, und es jedem Menschen in vollem Umfang möglich ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Inklusive Politik knüpft an die grundlegenden Versprechen der Demokratie an: politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit. Um sie einzulösen, müssen strukturelle Barrieren abgebaut und der Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft gestärkt werden.

{ hochinklusiv } Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft
Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen entwickeln inklusive Politik weiter und unterstützen Ideen, Akteurinnen und Akteure, die dem Auseinanderdriften entgegenwirken

Video: Was ist Inklusion?

Arbeit

Exklusion durch Arbeit?

Die empirische Analyse widmet sich den Zusammenhängen zwischen Erwerbsarbeit und sozialer Inklusion. Holger Lübbe beleuchtet dabei u.a. die Auswirkungen häufiger Betriebswechsel, reger Mobilität oder Arbeitsplatzunsicherheit. Von Holger Lübbe

(Irr‑)Wege in die inklusive Arbeitsgesellschaft

Über Exklusionen und Inklusionen im deutschen Arbeitsmarkt sprach im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alle inklusive? Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft“, am 15.05.2012 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden Von Helmut Wiesenthal

Stadt

Die inklusive Gemeinde

Wie könnte die inklusive Gemeinde aussehen? Wie können inklusive Lebensräume allgemein gestaltet werden? Andreas Strunk zeichnet in seinem Referat ein realistisches und facettenreiches Bild. Von Andreas Strunk

Die Zukunft der Gerechtigkeit

Globalisierung und digitale Revolution, Massenarbeitslosigkeit und demographischer Wandel, Erosion traditioneller sozialer Netze und zunehmende Individualisierung erzwingen eine Reform der sozialen Vorsorge. Neue Lösungen für die Verknüpfung von Eigenverantwortung und Solidarität, Bildung und ökonomischer Innovation, staatlichen Garantien und bürgerlichem Engagement, privatem Wohlstand und öffentlichen Gütern sind gefordert.

Veranstaltungen

Okt 10
Strategieworkshop
Berlin
Nov 16
Eine Konferenz des Bitkom und der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin

Perspektiven: Inklusion - Exklusion

Psychische Krankheiten als Exklusionsrisiko

Bis 1990 konnten Migrant/innen in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund von psychischen Krankheiten abgeschoben werden. Im Fall von Okan Canavar behaupteten die Behörden, seine Anwesenheit würde aufgrund seiner Krankheit "die innere Sicherheit und öffentliche Ordnung“ gefährden.

Von Jenny Pleinen

Video: Intervention - Inklusion

Bundestagung: HochInklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Wir wollen ausloten, wieweit der Begriff „Inklusion“ als gesellschaftspolitischer Leitbegriff taugt, auf welche Problemlagen er anwendbar ist und was eine zeitgemäße Inklusionspolitik ausmacht. Die Rede über Inklusion hat Konjunktur. Wenn wir von Exklusion und Inklusion sprechen, stehen nicht nur Verteilungsfragen zur Debatte.

Video: Ergebnisse der Konferenz im Zeitraffer

Video: Mitschnitt vom 20.10. "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft"

Veranstaltungsdokumentation

Foto-Werkstatt mit Ausstellung: "Stadt & Mensch"

Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen lud interessierte Bürger/innen ein, ihren persönlichen Blick auf Sondershausen öffentlich zu machen. Mit den Mitteln der Fotografie wurden Portraits, Architektur-Abbildungen und 360° Panoramen geschaffen, die am Ende in einer Ausstellung zu sehen waren.

Publikationen

Zukunft der sozialen Sicherungssysteme: Wege in eine inklusive Arbeitsgesellschaft

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Schriften zu Wirtschaft und Soziales 7: Wirtschaft und Arbeit stehen durch Globalisierung und Finanzkrise unter einem anhaltend hohen Anpassungsdruck. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Kommission "Sozialpolitische Innovationen" der Heinrich-Böll-Stiftung eine Reihe von Empfehlungen. Mit einer inklusiven Arbeitsgesellschaft sollen soziale Teilhabe, Anerkennung und persönliche Entwicklung ermöglicht werden.

Kommunale Bildungslandschaften

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Schriften zu Bildung und Kultur 9: Die Förderung von Kindern und Jugendlichen braucht die Unterstützung und Kooperation sämtlicher Akteure: der Eltern, Schulen, Einrichtungen, Zivilgesellschaft, der staatlichen Verwaltung und auch der regionalen Wirtschaft. Kommunale Bildungslandschaften sind Verantwortungsgemeinschaften.

Vielfalt sucht Rat: Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund in deutschen Großstädten

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Schriften zur Demokratie 27: Deutschland ist ein Entwicklungsland, wenn es um die Repräsentanz von Migrantinnen und Migranten in der kommunalen Demokratie geht. Sie stellen nur knapp vier Prozent der Ratsmitglieder in den deutschen Großstädten. Eine Studie liefert die empirischen Grundlagen für die überfällige Debatte um die politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten.

Erstes Genderranking Deutscher Mittelstädte

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Wie gut sind Frauen in politischen Positionen vertreten? Die Antwort variiert von Stadt zu Stadt. Das Institut für Politikwissenschaft der FernUniversität Hagen ist dieser Frage nachgegangen und präsentiert im ersten Genderranking deutscher Mittelstädte die Ergebnisse der Studie.

Audio-Mitschnitte der Tagung "Hochinklusiv"

Pressestimmen

Pressestimmen

Hochinklusiv! in den Medien: Eine Zusammenstellung von Presseberichten über das Projekt "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft" des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundes.