Sozioökonomische Kosten von Krieg und Unterdrückung im Nahen Osten
Krieg zerstört nicht nur Infrastrukturen – er untergräbt die sozialen und wirtschaftlichen Grundlagen, die Gesellschaften zusammenhalten. Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat offenbart, wie die europäische Reaktion auf den Konflikt die menschliche Dimension gefährlicherweise ausblendet. Eine feministische und menschenzentrierte Perspektive zeigt, was wirklich auf dem Spiel steht und was dauerhafter Frieden tatsächlich erfordert.
Der zweite Band der Reihe ThinkPeace beginnt mit einem regionalen Fokus auf den Nahen Osten. Er untersucht insbesondere, wie Krieg, Repression und internationale Untätigkeit zusammenwirken und wen sie am härtesten treffen. Anhand konkreter Beispiele aus der Region zeigt diese Publikation, wie Konflikte nicht nur die physische Infrastruktur zerstören, sondern auch das soziale und wirtschaftliche Gefüge des Lebens der Menschen – und das auf tiefgreifend geschlechtsspezifische Weise. Das Policy Paper fordert Deutschland und die EU auf, ihre politische Passivität zu überwinden und einen Rahmen für menschliche Sicherheit zu etablieren, der sozioökonomische Realitäten in den Mittelpunkt stellt, die Zivilgesellschaft einbezieht und das Völkerrecht konsequent anwendet.
Produktdetails
Inhaltsverzeichnis
Der Kontext des Krieges und Europas Reaktion
Die Auswirkungen von Krieg auf das soziale und wirtschaftliche Gefüge und ihre Bedeutung für dauerhafte Stabilität
Was bedeutet das für die deutsche und die EU-Außenpolitik?
Was auf dem Spiel steht
Über ThinkPeace
Die Autorin