Böll.Thema 3/19: Mobilität

Editorial

Das Auto ist nachgerade ein Synonym für den Takt unserer Industriekultur. So, wie wir sie kennen, kommt diese aber gerade an ihr Ende und mit ihr die fossile Automobilitätskultur. Lesen Sie hier im Heft über den realen, stinkenden Stillstand im Stau.

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Wo wir stehen

Handeln ist Pflicht

Mobilitätswende bedeutet, Mobilität mit weniger Verkehr zu ermöglichen – ohne dabei fossile Brennstoffe zu nutzen. Sie ist eine Herausforderung, der sich niemand verweigern kann.

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Dossier

Reframing Mobility: Postfossile Mobilität

Die Kinder und Jugendlichen der «Fridays for Future»-Demonstrationen machen derzeit unmissverständlich deutlich, wie unverantwortlich unser «weiter so» in der Klimakrise und beim fossilen Verkehr ist. Bis 2030 sollen vier operative Ziele erreicht werden.

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Debatte

Mutiger Mix für eine entspannte Zukunft

Morgens mit dem eigenen Fahrrad zum Bahnhof, mit der Bahn in die Stadt, weiter mit dem Sharing-Bike ins Büro – das alles organisiert in einer App. So geht moderne Mobilitätspolitik.

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In Bildern

Ideen muss man haben!

Dass sich der Verkehr, vor allem in Großstädten, ändern muss, darüber sind sich mittlerweile die meisten Menschen einig. Doch wie? Mobilität auf Lastenrädern, mit der Kraft der Sonne und mit ressourcensparenden digitalen Tickets. Auswahl gefällig?

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Hintergrund

Essay

Mit Rückenwind kommt man besser voran

Anhand von Landesregierungen untersuchte Arne Jungjohann in seiner Studie die grüne Regierungspraxis. Nun wendet er die Ergebnisse der Studie explizit auf die Radverkehrspolitik an und zeigt Ansätze, wie die Verkehrswende auf Länderebene gelingen kann.

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Gestaltung

Zeichnung einer Person und Autos, die von Kameras überwacht werden

Schlaue Autos, gläserne Bürger?

Mehr Sicherheit, weniger Stau: Künstliche Intelligenz könnte unsere Mobilität revolutionieren. Aber mit der Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur entstehen neue Herausforderungen für IT-Sicherheit und Datenschutz.

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Rede & Gegenrede

Portrait von Ingolfur Blühdorn

«Die Menschheit sollte zukünftig weniger unterwegs sein!»

Maßlosigkeit, völlige Entgrenzung und die Unfähigkeit zur Selbstbeherrschung sind das Problem. Es sind die eher Wenigen - eine wohlhabende bürgerliche Mittelschicht - die unsere Werte, unsere Freiheit und unsere Mobilität mit Zähnen und Klauen verteidigen und die Vielen dafür demobilisieren, ausgrenzen und aussperren lassen.

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Portait von Peter Siller

«Die Menschheit sollte zukünftig anders unterwegs sein!»

Wir sollten die Mobilität als ein öffentliches Gut begreifen, als ein Gut, zu dem alle einen gerechten Zugang haben sollten. Der Gerechtigkeitsanspruch «gleicher Freiheit» verlangt für die Ausgeschlossenen der Welt noch deutlich mehr Möglichkeiten einer selbstbestimmten Mobilität.

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Das letzte Wort

«Moral oder Politik? Moral und Politik!»

Ist der Vorwurf der Hypermoral gegenüber den Jugendlichen der Fridays-for-Future-Bewegung berechtigt? Sie verletzen die Schulpflicht, um der Gesellschaft ihren unverantwortbaren ökologischen Fußabdruck vor Augen zu halten. Was ist davon zu halten?

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Mehr Böll.Thema!

Das politisch-kulturelle Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung erscheint dreimal im Jahr zu einem aktuellen Schwerpunkt.