Dossier: Queer Afrika - Auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung

Dossier: Queer Afrika - Auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung

Foto: REUTERS/Jessica Rinaldi. All rights reserved.. All rights reserved.

LGBTI-Menschen in Afrika - Ein Überblick

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Menschen (LGBTI) geraten in einigen afrikanischen Ländern immer mehr unter Druck: Verschärfte Gesetzesentwürfe, Diskriminierung und Gewalt erschweren ihre Lebenssituation.

Auf der anderen Seite haben sich in den letzten Jahren immer mehr LGBTI-Aktivist/innen auf den Weg gemacht, ihre Rechte einzufordern und ihre Anliegen sichtbar zu machen. Im folgenden Dossier schildern vorwiegend afrikanische Aktivist/innen, Künstler/innen und Expert/innen wie steinig der Weg zur Gleichberechtigung noch ist.

Von Nicola Egelhof

Artikel

Wir erschaffen unser eigenes Bild

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai dokumentieren wir dieses Foto-Projekt des Women’s Leadership Centre in Namibia. Es zeigt die Widerstandskraft junger lesbischer Frauen - und wie sie durch Sichtbarkeit Selbstachtung gewinnen.

Nigeria: Der Fall Mansir

Ein fehlgeschlagenes Attentat und ein Sündenbock in Frauenkleidern. Der Umgang mit Minderheiten verrät viel über den Stand der Demokratie in Nigeria.

Von Elnathan John

Gleichberechtigung queerer Menschen in Afrika

Wie hat sich die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Inter*-Menschen im Jahr 2014 in afrikanischen Ländern entwickelt? Mit welchen Schwierigkeiten haben die Aktivist/innen zu kämpfen und welche Fortschritte können sie feiern? Eine Analyse.

Von Eric Gitari

Mythos gegen Menschenwürde

Immer wieder beschwören homophobe Politiker, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien „unafrikanisch“. Dabei widerspricht gerade dieses Mantra allem, was die afrikanische Geschichte und Tradition weitergegeben hat.  

Von Dr. Sylvia Tamale

Beiträge

Video: Being Real - Wahrhaftig sein

Zum ersten Mal lud das Nairobi Gender Forum der Heinrich-Böll-Stiftung zum Gespräch über die Rechte sexueller Minderheiten und Menschen mit diversen Genderidentitäten. Ein Bericht von Katrin Seidel, Leiterin des Heinrich-Böll-Büros in Nairobi.

Von Katrin Seidel

Kenia: "Die Gesellschaft macht uns unsichtbar"

Homosexuell, bisexuell, trans* oder inter* zu sein, ist nach wie vor ein Stigma in der kenianischen Gesellschaft. Mit seinem Buch "Invisible" versucht der Autor Kevin Mwachiro mit Mythen über die alternativen Lebens- und Liebesweisen aufzuräumen und einer gesellschaftlichen Gruppe damit zu neuer Sichtbarkeit zu verhelfen.

Von Caroline Ausserer

Kurzgeschichten

Brief an Mum und Dad

Familienfeiern empfindet er zunehmend als Herausforderung. Die Verwandten fragen ihn nach seiner geheimen Freundin aus. Die es gar nicht gibt. Mit diesem Brief sollen seine Eltern erfahren, dass er Männer liebt.

Tief im Innern verwundet

Wie geht man mit dem Schmerz um? Zandile, eine junge Frau aus Kapstadt, wurde vergewaltigt, weil sie lesbisch ist. Ein Bericht INHALTSWARNUNG: Schilderung von Vergewaltigung.

Von Zandile Tose

Wie ich mich in Diane verliebte

An diesen Tag erinnert sie sich noch genau. Es war der Tag, als Judith merkte, dass sie sich in ihre beste Freundin verliebt hat. Eine Geschichte aus Kenias Queer-Community.
 

Von Judith W.N.

Mein erster Kuss

Zwei Freundinnen: Sie treffen sich am Wochenende, reden, trinken und lachen gemeinsam. In einer der beiden toben all diese unerklärlichen Gefühle. Eine Kurzgeschichte.
 

Von Funeka Soldaat

Links

Weltkarte 2013

Stand: Mai 2013.. Foto: ilga - Die internationale Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans - und Intersexuellen-Vereinigung. Mehr Infos auf http://ilga.org/. All rights reserved.

Weltkarte 2016

Weitere Beiträge

„Ich war eine Gefangene“

Trotz der als fortschrittlich geltenden Verfassung Südafrikas von 1996 ist die LGBTI-Community in Südafrika Gewalt, Belästigung, Einschüchterung und Hassverbrechen ausgesetzt. Die Heinrich-Böll-Stiftung in Südafrika setzt sich mit zahlreichen Projekten für eine Verbesserung der Situation von LGBTI-Personen ein.

Von Caroline Ausserer

Einführung

Unsere Arbeit in Afrika

Für Pessimisten ist Afrika nach wie vor ein „verlorener Kontinent“ - eine Sichtweise, die durch Negativmeldungen über Armut oder anhaltende Konflikte berechtigt erscheint. Optimisten hingegen verweisen auf positive Entwicklungen, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass sich zumindest in einigen Ländern die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig verbessert hat.

Kontakt

Schwerpunkt

Wahlen in Nigeria

Nigeria wählte am 28. März, rund sechs Wochen später als ursprünglich geplant. Ein Schwerpunkt rund um die spannungsgeladenste Wahl seit dem demokratischen Übergang 1999.

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